-
USA und Iran führen in Pakistan direkte Gespräche über Kriegsende
-
BJK-Cup: DTB-Frauen steigen zum zweiten Mal in Folge ab
-
BVB-Boss Cramer verurteilt Pfiffe gegen Schlotterbeck
-
Erstmals in Europa: Niederlande erlauben Nutzung von Tesla-Selbstfahrfunktion
-
Weißes Haus: USA führen mit Iran und Pakistan direkte Dreiergespräche
-
Unions Güther zweitjüngster Bundesliga-Debütant
-
Der Absturz droht: Wolfsburg unterliegt Frankfurt
-
Leverkusen siegt bei schwachem BVB
-
Pilotengewerkschaft VC ruft für Montag und Dienstag zu Streiks bei Lufthansa auf
-
Streit über geplante Gespräche zwischen Israel und Libanon in Washington
-
ICE nach Riss von Oberleitung in Sachsen-Anhalt gestoppt - Zwei Verletzte
-
Menschlicher Schädel gefunden: Polizei prüft Fall getöteter Frau aus Eritrea
-
Großbritannien legt Rückgabe-Plan für Chagos-Inseln wegen US-Kritik auf Eis
-
Russland und Ukraine tauschen je 175 Kriegsgefangene aus - Feuerpause in Kraft
-
USA und Iran beginnen in Pakistan Gespräche über Ende des Iran-Krieges
-
Bild: Schlotterbeck-Ausstiegsklausel nicht für Bayern
-
Noch keine Einigung im Streit um Entlastungen bei Energiepreiskrise in Sicht
-
Chancenlos gegen Sinner: Zverev verpasst Finale in Monte Carlo
-
Hertha erleidet Dämpfer im Aufstiegsrennen
-
Klingbeil lehnt Übernahme von Versicherungskosten für Bürgergeld-Beziehende ab
-
Angriffe und Gefangenenaustausch vor Oster-Feuerpause zwischen Moskau und Kiew
-
Vor Wahlen: Hunderte protestieren in Magdeburg anlässlich des AfD-Landesparteitags
-
Peru: Präsidentschaftskandidatin Fujimori verspricht harte Grenzpolitik und Annäherung an USA
-
Offenbar keine Reform der Schuldenbremse in dieser Legislatur mehr zu erwarten
-
Pakistan erklärt Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran für eröffnet
-
FC Basel: Brand vernichtet Fußballschuhe und Trikots
-
Dresden gegen Nürnberg: Polizei verhindert Fan-Schlägerei
-
Polizei verhindert Massenschlägerei rivalisierender Fußballfans in Thüringen
-
Großbritannien setzt Rückgabe-Plan für Chagos-Inseln wegen US-Kritik aus
-
Wirtschaftsweise: "Die meisten Menschen können höhere Spritpreise verkraften"
-
Bericht: Polizei erfasste 2025 deutlich mehr Vergewaltigungsfälle
-
US-Vizepräsident Vance zu Verhandlungen mit Iran in Pakistan eingetroffen
-
US-Vizepräsident Vance für Iran-Gespräche in Pakistan gelandet
-
US Masters: McIlroy spektakulär in Führung
-
Wagner überzeugt: Orlando hofft auf direkte Playoff-Teilnahme
-
Ukraine: Ein Toter und 15 Verletzte bei russischen Angriffen vor Oster-Feuerpause
-
Innenministerium: Dschibutis Präsident Guelleh mit fast 98 Prozent wiedergewählt
-
Haßelmann hofft auf Regierungswechsel in Ungarn - und Neubeginn
-
Düsseldorf: Mislintat lässt Anfang-Zukunft offen
-
"München oder der Abgrund": Reals Saison am seidenen Faden
-
Baumann genervt: In Neuer-Debatte "ist doch alles gesagt"
-
Trump-Regierung stellt Pläne für 76 Meter hohen Triumphbogen in Washington vor
-
Vance will in Pakistan mit Iranern über Friedenslösung verhandeln
-
Ukraine-Krieg: 32 Stunden Feuerpause zum orthodoxen Osterfest
-
"Perfekte Mission": Artemis-2-Astronauten nach Mond-Umrundung zurück auf der Erde
-
Trump gratuliert Artemis-2-Astronauten nach Rückkehr zur Erde
-
Astronauten von Artemis-2-Mission nach Mond-Umrundung zurück auf der Erde
-
Hohe Spritpreise: Klingbeil pocht trotz Absage des Kanzlers auf Markteingriffe
-
"Rufschädigung": Aids-Stiftung verklagt britischen Prinzen Harry
-
Trump: Straße von Hormus wird "ziemlich bald" geöffnet
Dürr zum neuen FDP-Chef gewählt - Liberale rufen auf Parteitag den Neuanfang aus
Nach ihrem Debakel bei der Bundestagswahl hat die FDP mit einer neuen Parteispitze den Weg für einen personellen Neuanfang geebnet. Zum neuen Parteichef und Nachfolger von Christian Lindner wurde am Freitag beim Bundesparteitag Christian Dürr gewählt. Er kündigte "Mut zur Erneuerung" und eine kritische Begleitung der Arbeit der Bundesregierung an. Geprägt war der erste Tag des Treffens von Aufbruchstimmung und emotionalen Abschieden - die Aufarbeitung des Wahlergebnisses trat dagegen weitgehend in den Hintergrund.
Seine Partei rief Dürr zu "Mut zu Entscheidungen" und "mehr Mut zu grundsätzlichen Reformen" auf. Vom Parteitag müsse das Signal ausgehen, "dass mit den Freien Demokraten zu rechnen ist", sagte er auch mit Blick auf mehrere Landtagswahlen im kommenden Jahr. Zugleich müsse die Partei an der Verteidigung der Meinungsfreiheit festhalten, dem "Kernanliegen der Liberalen". Dürr setzte sich zum Ziel, die FDP "für alle Menschen in Deutschland" wählbar zu machen.
Die FDP war im Februar mit 4,3 Prozent krachend am Wiedereinzug in den Bundestag gescheitert. Mehrere Delegierte mahnten eine ehrliche und selbstkritische Aufarbeitung dieses Ergebnisses an, doch auf dem Parteitag gab der Blick nach vorn die Richtung vor. "When life gives you lemons, make lemonade" ("Wenn das Leben Dir Zitronen gibt, mach' Limonade daraus") prangte groß im Saal, gelbe Zitronen und sogar FDP-gelbe Blätter schmückten das Logo.
Der langjährige Parteichef Lindner schwor die Partei dann auch auf ihre Rückbesinnung aufs Liberale und die Arbeit in der außerparlamentarischen Opposition ein. Der Parteitag sei kein "Nullpunkt", sondern ein "neuer Anfang für diese große freie demokratische Partei", sagte er in seiner Abschiedsrede nach zwölf Jahren als Parteichef. Es sei nun die Verantwortung der FDP, diejenigen "Reformen zu durchdenken und öffentlich einzufordern", die die Regierung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) brauche, "damit die eigenen neuen Schulden dauerhaft tragfähig sind".
Lindner dankte in ungewöhnlich emotionalen und persönlichen Worten seinen politischen Weggefährten für deren Loyalität, Freundschaft und Humor - ebenso wie seiner Familie und seiner Ehefrau Franca Lehfeldt für deren "Nachsicht mit mir". Lindner hatte nach dem schlechten Abschneiden seiner Partei noch am Wahlabend seinen Rückzug aus der aktiven Politik angekündigt. "Dieser Abschied fällt mir schwer", sagte er nun. Verabschiedet wurden auch die früheren "Ampel"-Kabinettsmitglieder Marco Buschmann als Generalsekretär und Bettina Stark-Watzinger als Parteivize.
Langen Applaus bekam auch Dürr für seine Bewerbungsrede für den Posten des Parteichefs - gewählt wurde er schließlich mit 82 Prozent. Zu seinen Stellvertretern wurden mit 69 Prozent Ex-Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki sowie mit jeweils 76 Prozent die Europapolitikerin Svenja Hahn und der NRW-Landespolitiker Henning Höne gewählt.
Der neue Parteichef Dürr versprach nun, den Kurs der neuen Bundesregierung aus der außerparlamentarischen Opposition heraus "kritisch zu begleiten". Kritik übte er etwa an der Schuldenpolitik und der Migrationspolitik der schwarz-roten Regierung. "Wir sind bereit, unserem Land ganz neue Antworten zu geben", sagte er in Abgrenzung von der Regierungspolitik.
Geprägt war der erste Tag des FDP-Parteitags auch von der Zuversicht, dass das erklärte Ziel des Wiedereinzugs bei der nächsten Bundestagswahl gelingt: "Etwas gibt uns Kraft: Dass wir es als Partei schon einmal bewältigt haben", sagte etwa Ex-Parteivize Johannes Vogel. Schon jetzt zeige sich, dass die liberale Stimme im Bundestag fehle.
Damit das gelingt, will sich die FDP in naher Zukunft ein neues Grundsatzprogramm geben. Am Samstag steht beim zweiten Tag des Parteitags zunächst ein Leitantrag mit dem Titel "Mut zum Neuanfang" zur Diskussion. "Wir wollen wieder die modernste Partei Deutschlands sein und sind entschlossen, auch als außerparlamentarische Opposition mutige Impulse für unsere Gesellschaft zu setzen", heißt es darin.
Der Antrag zielt auf klassische liberale Themen wie die Deregulierung der Wirtschaft, "generationengerechte Staatsfinanzen" und eine "leistungsorientierte Lohnpolitik". Die Partei darin auf die Verteidigungsfähigkeit des Landes als "grundlegende Voraussetzung für ein Leben in Freiheit", auf den Bürokratieabbau, die Meinungsfreiheit und den Schutz der Privatsphäre sowie einen Neustart der Energiewende.
F.Ramirez--AT