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Hamas-Zivilschutz: Mehr als hundert Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen
Die Hamas-Behörden haben am Donnerstag mehr als hundert Todesopfer durch erneute israelische Angriffe im Gazastreifen gemeldet. Seit dem Morgengrauen seien durch die Angriffe 103 Menschen getötet worden, erklärte die Zivilschutzbehörde der radikalislamischen Palästinenserorganisation. Die Angriffe hätten vor allem Regionen im Norden und im Süden des Gazastreifens getroffen. US-Präsident Donald Trump erklärte derweil seine Absicht, das Küstengebiet einzunehmen und in eine "Freiheitszone" zu verwandeln.
Die israelischen Luftangriffe hätten unter anderem "mehrere Häuser im nördlichen Gazastreifen" getroffen, teilte ein Sprecher der Zivilschutzbehörde mit. In der südlich gelegenen Stadt Chan Junis seien nach einem Angriff 13 Menschen tot "aus den Trümmern geborgen worden", hieß es weiter. Zudem seien im südlichen Teil des Palästinensergebiets eine Frau durch Artilleriefeuer getötet worden und ein Mann durch Schüsse.
Anfang der Woche hatte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu angekündigt, die israelische Armee werde in den nächsten Tagen "mit voller Kraft" im Gazastreifen vorgehen. Dies bedeute die "Zerschlagung" der Hamas. Nach Angaben aus Sicherheitskreisen unterstützt Netanjahu den Vorschlag Trumps zur Umsiedlung der Palästinenser. Der US-Präsident hatte im Februar vorgeschlagen, die Bevölkerung des Gazastreifens in Nachbarländer wie Jordanien oder Ägypten umzusiedeln, und damit weltweit Empörung ausgelöst. Die beiden genannten Staaten lehnten diesen Plan kategorisch ab.
Bei seinem Besuch im Golfemirat Katar führte Trump weiter aus, wie er sich die Zukunft des Gazastreifens vorstelle. "Ich wäre stolz darauf, wenn die USA (den Gazastreifen) bekommen, einnehmen, zu einer Freiheitszone machen", sagte er. Ein solches Vorgehen sei ein "sehr gutes Konzept".
In den vergangenen Tagen hatte es in der katarischen Hauptstadt Doha Verhandlungen über die mögliche Freilassung von israelischen Geiseln gegeben. Netanjahu sprach nach Angaben seines Büros mit dem US-Sonderbeauftragten Steve Witkoff und dessen Team. Die Hamas warf Israel vor, die Vermittlungsbemühungen durch "eine vorsätzliche militärische Eskalation" zu sabotieren.
Nach einer zweimonatigen Waffenruhe hatte Israel seine massiven Angriffe im Gazastreifen am 18. März wieder aufgenommen. Anfang Mai billigte das israelische Sicherheitskabinett eine Ausweitung der Offensive und verabschiedete einen Plan, der eine "Eroberung" des Gazastreifens vorsieht.
Seit dem 2. März blockiert Israel zudem die humanitären Hilfslieferungen in den Gazastreifen. Während Hilfsorganisationen vor einer Hungerkatastrophe warnen, wirft Israel UN-Organisationen wie dem Palästinenserhilfswerk UNRWA vor, von der islamistischen Hamas unterwandert zu sein.
Ende Mai soll nun eine eigens dafür gegründete private US-Stiftung mit der Verteilung von Hilfsgütern beginnen. Die Gaza Humanitarian Foundation (GHF) werde "ihre Arbeit im Gazastreifen vor Ende des Monats aufnehmen", erklärte die Stiftung am Mittwoch. Israel habe zugestimmt, Verteilungspunkte im Norden des Palästinensergebiets zu ermöglichen.
Die Hamas und mit ihr verbündete Kämpfer hatten bei ihrem Großangriff auf Israel am 7. Oktober 2023 rund 1200 Menschen getötet und 251 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. 57 Geiseln befinden sich weiterhin in der Gewalt der Islamisten, mindestens 34 von ihnen sind nach Angaben der israelischen Armee bereits tot.
Als Reaktion auf den Hamas-Überfall geht Israel massiv militärisch im Gazastreifen vor. Dabei wurden nach Angaben des von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministeriums, die nicht unabhängig überprüft werden können, bislang mehr als 53.100 Menschen getötet.
T.Perez--AT