-
Dortmund gegen Bergamo ohne Schlotterbeck und Süle
-
Neuer-Vertrag: Eberl nennt Bedingungen
-
Landessozialgericht stellt klar: Kein Bürgergeld für Studierende
-
Slalom-Ass Straßer weit zurück
-
Iranischer Außenminister zu neuen Atomgesprächen mit den USA in Genf
-
Linke fordert Anstieg des Arbeitgeberanteils bei der Rente auf 60 Prozent
-
Winterferien und Olympische Spiele enden: ADAC rechnet mit viel Verkehr
-
Klingbeil unterstützt Social-Media-Verbot für Unter-14-Jährige
-
Russische Schattenflotte auf Ostsee: Greenpeace warnt vor Ölpest bei Havarie
-
Höhepunkt des Straßenkarnevals: Kölner Rosenmontagszug gestartet
-
Weniger Ausweiskontrollen sollen für weniger Gewalt in Zügen sorgen
-
Ausrufezeichen zum Auftakt: Lochner distanziert Friedrich
-
Klingbeil will bis 2027 kleine und mittlere Einkommen bei Steuer entlasten
-
Mutter von Nawalny fordert "Gerechtigkeit" für ihren "ermordeten" Sohn
-
Wadephul: Frankreichs Anstrengungen bei Verteidigungsausgaben "unzureichend"
-
Mangel an Freiwilligen bei Litauen-Brigade: Ausschusschef erwägt Pflichtlösung
-
Japans Wirtschaft stagniert im vierten Quartal - Druck auf Regierung wächst
-
Iranischer Außenminister zu neuen Atomgesprächen mit den USA in Genf eingetroffen
-
Unions-Arbeitnehmer fordern zentrales Gremium für Sozialpolitik
-
Dobrindt verlängert Grenzkontrollen um weitere sechs Monate
-
Dank MVP Edwards: "USA Stars" gewinnen All-Star-Game
-
Nordkorea: Kim enthüllt Wohnungen für Familien von in Ukraine getöteten Soldaten
-
Hubig verteidigt SPD-Pläne für Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren
-
Weißes Haus: Witkoff und Kushner führen US-Delegation bei Atomgesprächen an
-
Finanzminister der Eurogruppe treffen sich - Gespräche im E6-Format geplant
-
Rubio macht bei Europa-Reise Station bei Trump-Freund Orban
-
Bundespräsident Steinmeier reist in den Libanon
-
Karneval erreicht mit Rosenmontagszügen Höhepunkt
-
Japan: Wirtschaftswachstum bleibt hinter Erwartungen zurück
-
Frauengesundheit: Gesellschaft für Innere Medizin fordert mehr Grundlagenforschung
-
Berichte über Anti-Regierungs-Sprechchöre in Teheran
-
Salma Hayek will mit Film "falsches" Bild von Mexiko korrigieren
-
DEB-Auswahl kassiert deutliche Pleite gegen die USA
-
Eiskunstlauf: Hase/Volodin glänzen im Kurzprogramm
-
Skeleton: Grotheer beendet seine Karriere
-
Bahn-Sicherheit: Ministerpräsident Schweitzer fordert Deutschlandticket mit Foto
-
Gewaltsamer Tod eines Rechtsextremen in Lyon schürt Befürchtungen vor Racheakten
-
Windpech: Bittere Pleite für deutsche Skispringerinnen
-
HBL: Magdeburg kassiert in Kiel erste Saisonpleite
-
"Unfassbar": Silber und Bronze für deutsche Skeleton-Teams
-
Skeleton: Silber und Bronze für deutsche Teams
-
Ungarns Oppositionsführer Magyar prangert Korruption von Orbans Regierung an
-
S-Klasse 2026: Ganze 50 % neu
-
Ghana fordert UN-Anerkennung des Sklavenhandels als "schwerstes Verbrechen"
-
Transatlantisches Verhältnis und Ukraine-Krieg prägen Münchner Sicherheitskonferenz
-
Lettlands Geheimdienstchef warnt vor russischer Aggression auch nach Ende des Ukraine-Krieges
-
Erster Sieg: Schalke zurück an der Tabellenspitze
-
Wieder das letzte Schießen: Preuß verpasst Medaille
-
Massive Kritik an AfD-Parteitagsplänen - Parallelen zu NSDAP-Reichsparteitag
-
US-Außenminister Rubio: Washington will Europa nicht als "Vasallen"
CDU-Spitzenpolitiker sehen weiterhin keine Basis für Zusammenarbeit mit Linken
Spitzenpolitiker der CDU sehen gegenwärtig keine Grundlage für eine Änderung des Kooperationsverbots mit der Linkspartei. "Der Unvereinbarkeitsbeschluss ist gut so, wie er ist", sagte Generalsekretär Carsten Linnemann dem "Stern". Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) ergänzte am Dienstag bei Welt TV, er sehe niemanden, der ernsthaft erwäge, den dazu geltenden Parteitagsbeschluss "in irgendeiner Weise zurückzunehmen oder zu modifizieren". Die Jusos warben hingegen für ein Ende der Unions-Brandmauer zur Linkspartei.
Mit der Linken gilt bei der CDU seit 2018 ein Unvereinbarkeitsbeschluss, der eine Zusammenarbeit ausschließt. Nach ihrem Erstarken im Bundestag und der Ermöglichung eines zweiten Wahlgangs bei der Kanzlerwahl hält die Linke diesen hingegen für überholt. Sie geht davon aus, bei künftigen Zweidrittelmehrheiten immer wieder gebraucht zu werden.
Kritik an der Linken gab es in den vergangenen Tagen dann an deren Parteitagsbeschluss zum Thema Antisemitismus. Mit knapper Mehrheit und nach hitziger Debatte hatten die Delegierten einen Antrag zur begrifflichen Definition von Antisemitismus angenommen und schlossen sich damit der umstrittenen sogenannten Jerusalemer Erklärung an. Diese kritisiert die Arbeitsdefinition von Antisemitismus der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) und definiert Antisemitismus schmaler, insbesondere im Umgang mit dem Staat Israel.
"Für mich kann es keine politische Zusammenarbeit mit der Linkspartei geben, solange dort extremistische Gruppen mitmachen", sagte Linnemann dem "Stern". "Die unsägliche Verharmlosung von Antisemitismus auf dem Parteitag hat die Linken noch extremer von der CDU entfernt als ohnehin schon."
Frei sagte Welt TV, die Beschlusslage zur Linkspartei sei klar. "Wir haben seit 2018 einen Parteitagsbeschluss. Der kann auch nur durch einen Parteitag wieder aufgehoben werden." Die inhaltlich-programmatischen Differenzen mit der Linken seien "maximal im Bereich der Wirtschaftspolitik, der Energiepolitik, der Haushalts- und Finanzpolitik".
Auch in der Gesellschaftspolitik und in der Migrationspolitik gebe es "überhaupt keinen Ansatzpunkt", wie diese beiden Parteien zusammenarbeiten sollten. Es könne allerdings immer wieder vorkommen, dass in "geschäftsordnungsrechtlichen Fragen auch über Fraktionsgrenzen hinweg" zusammengearbeitet werden müsse. Bei der Kanzlerwahl von Merz und dem Scheitern im ersten Durchgang hatten die Linken mit dafür gesorgt, dass am selben Tag noch ein zweiter Durchgang stattfinden konnte.
Scharfe Worte zur Linkspartei fand CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann. "Die Linke ist antibürgerlich, antikapitalistisch und antisemitisch", sagte er in Berlin und verwies auf "Bilder und Botschaften" des Parteitags. Mit der Linken gebe es keine inhaltliche Gemeinsamkeiten. Bei der Kanzlerwahl sei es lediglich um eine Geschäftsordnungsfrage gegangen.
Andere CDU-Spitzenpolitiker hingegen setzen sich für einen pragmatischen Umgang mit der Linken ein. "Unsere Zeit verlangt von allen demokratischen Kräften in Deutschland mehr Ambiguitätstoleranz und weniger Dogmatismus", sagte Bildungsministerin Karin Prien dem "Stern". Die Union müsse daher "pragmatisch abwägen" und "die Stabilität der demokratischen Institutionen" im Blick haben. Linke und AfD dürften nicht gleichgesetzt werden. Die AfD sei "eine Gefahr für unsere liberale Demokratie", die Linke nicht.
Ähnlich äußerte sich Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt. "Bei schwierigen Mehrheitsverhältnissen gilt es, mit Umsicht abzuwägen und pragmatisch zu handeln", sagte er. Dazu gehöre auch die Notwendigkeit, zu differenzieren.
Für ein komplettes Umdenken warb Juso-Chef Philipp Türmer. "Die Union fordert immer wieder, dass nun alle demokratischen Parteien zusammenarbeiten sollen. Diese Auffassung teile ich ausdrücklich", sagte er dem "Handelsblatt". Es sei an der Zeit, den Unvereinbarkeitsbeschluss zu begraben. Die Linke sei im Gegensatz zur AfD eine demokratische Partei und müsse auch so behandelt werden.
SPD-Bundesvorstandsmitglied Sebastian Roloff betonte, die Kanzlerwahl habe gezeigt, dass "kollegiale Absprachen mit der Linken" möglich seien. "Ich gehe davon aus, dass sie schon einen Plan hat, wie sie zum Beispiel mit der Situation bei der Reform der Schuldenbremse umgehen will", sagte er dem "Handelsblatt". Alles andere wäre "sehr amateurhaft".
T.Perez--AT