-
Israel billigt Grundbuchregistrierung im Westjordanland - EU fordert Kehrtwende
-
Rosenmontagszüge in Karnevalshochburgen: Beißender Spott über Putin in Düsseldorf
-
Erfinder von Konstruktionsspiel Kapla ist tot
-
Grüne fordern schnelleren Windkraftausbau und Anspruch auf Solar-Anschluss
-
FDP scheitert endgültig mit Klage wegen TV-Triell in Baden-Württemberg
-
Klingbeil zu "Made in Europe": Europäer sollen "nicht die Dummen" sein
-
Social-Media-Verbot für Kinder: SPD-Vorstoß stößt auf breite Ablehnung
-
Wahlkampfhilfe für Orban: US-Außenminister Rubio besucht Ungarn
-
Kurzarbeitergeld in die eigene Tasche gesteckt: Mann in Niedersachsen verurteilt
-
Ballon mit Geburtstagsgruß schwebt 200 Kilometer - bis zum Stuttgarter Flughafen
-
Klingbeil will kleine und mittlere Einkommen entlasten - Grüne und Linke dafür
-
Kommission prüft Rente mit 70 - Junge Union will Mittel für Rente kürzen
-
Platz neun: Straßer schimpft und tobt
-
Rentenbeiträge: Linke fordert Anstieg des Arbeitgeberanteils auf 60 Prozent
-
Malinin beklagt Online-Hass: "Führt zum Zusammenbruch"
-
Epstein-Affäre: Razzien bei Frankreichs Ex-Kulturminister Lang
-
Karlsruhe weist Beschwerde wegen verzögerten Versands von Briefwahlunterlagen ab
-
Steinmeier im Libanon: Alle Seiten müssen Verpflichtungen aus Waffenruheabkommen einhalten
-
Zweiter Jahrestag von Nawalnys Tod: Mutter fordert "Gerechtigkeit" für ihren "ermordeten" Sohn
-
Rosenmontagszüge in Karnevalshochburgen gestartet: Spott für Putin aus Düsseldorf
-
Bärlauchdiebe in Sachsen unterwegs: 80 Kilogramm Knollen ausgegraben
-
KI-Videos: Tiktok-Konzern Bytedance verspricht Achtung von Urheberrecht
-
Rubio vor ungarischer Parlamentswahl zu Orban: Ihr Erfolg ist auch unser Erfolg
-
Gericht kippt Rückkehr zu Tempo 50 auf Hauptverkehrsachse in München
-
Grönlands Hauptstadt verzeichnet wärmsten Januar seit Aufzeichnungsbeginn
-
Umfrage: Deutlich mehr Senioren nutzen soziale Medien
-
Verzicht auf Fleisch oder Süßes: Mehr als zwei Drittel halten Fasten für sinnvoll
-
Dortmund gegen Bergamo ohne Schlotterbeck und Süle
-
Neuer-Vertrag: Eberl nennt Bedingungen
-
Landessozialgericht stellt klar: Kein Bürgergeld für Studierende
-
Slalom-Ass Straßer weit zurück
-
Iranischer Außenminister zu neuen Atomgesprächen mit den USA in Genf
-
Linke fordert Anstieg des Arbeitgeberanteils bei der Rente auf 60 Prozent
-
Winterferien und Olympische Spiele enden: ADAC rechnet mit viel Verkehr
-
Klingbeil unterstützt Social-Media-Verbot für Unter-14-Jährige
-
Russische Schattenflotte auf Ostsee: Greenpeace warnt vor Ölpest bei Havarie
-
Höhepunkt des Straßenkarnevals: Kölner Rosenmontagszug gestartet
-
Weniger Ausweiskontrollen sollen für weniger Gewalt in Zügen sorgen
-
Ausrufezeichen zum Auftakt: Lochner distanziert Friedrich
-
Klingbeil will bis 2027 kleine und mittlere Einkommen bei Steuer entlasten
-
Mutter von Nawalny fordert "Gerechtigkeit" für ihren "ermordeten" Sohn
-
Wadephul: Frankreichs Anstrengungen bei Verteidigungsausgaben "unzureichend"
-
Mangel an Freiwilligen bei Litauen-Brigade: Ausschusschef erwägt Pflichtlösung
-
Japans Wirtschaft stagniert im vierten Quartal - Druck auf Regierung wächst
-
Iranischer Außenminister zu neuen Atomgesprächen mit den USA in Genf eingetroffen
-
Unions-Arbeitnehmer fordern zentrales Gremium für Sozialpolitik
-
Dobrindt verlängert Grenzkontrollen um weitere sechs Monate
-
Dank MVP Edwards: "USA Stars" gewinnen All-Star-Game
-
Nordkorea: Kim enthüllt Wohnungen für Familien von in Ukraine getöteten Soldaten
-
Hubig verteidigt SPD-Pläne für Social-Media-Verbot für Kinder unter 14 Jahren
Zentralrat der Juden kritisiert Antisemitismus-Beschluss der Linken
Nach ihrem Parteitag in Chemnitz sieht sich die Linke Kritik ausgesetzt, sich nicht ausreichend gegen Antisemitismus zu stellen. "Die Linke zeigt, wo sie steht - und das ist nicht an der Seite der Jüdinnen und Juden in Deutschland", erklärte Josef Schuster, der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, am Sonntag in Berlin. Die Partei hatte am Samstag einen Antrag zur begrifflichen Definition von Antisemitismus nach hitziger Debatte angenommen.
Sie schloss sich der umstrittenen sogenannten Jerusalemer Erklärung an. Diese kritisiert die Arbeitsdefinition von Antisemitismus der International Holocaust Remembrance Alliance (IHRA) und definiert Antisemitismus schmaler.
Die IHRA-Definition ist rechtlich nicht bindend. Sie wird in Deutschland nach Angaben des Antisemitismusbeauftragten Felix Klein aber in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens auf Bundesebene angewandt, etwa bei Veranstaltungen und Publikationen der Bundeszentrale für politische Bildung und im Rahmen der Ausbildung bei den Sicherheitsbehörden.
Die zur Veranschaulichung genutzten Beispiele der IRHA-Definition beziehen sich teilweise auf den Staat Israel und israelbezogenen Antisemitismus. Die Jerusalemer Erklärung nennt sie "in wichtigen Punkten unklar" und führt Beispiele von Israelkritik auf, die sie als nicht antisemitisch betrachtet.
Auf dem Parteitag in Chemnitz sorgte das Thema für Diskussionen. Linken-Chef Jan van Aken sprach sich gegen den Antrag aus. Er sei dagegen, "qua Bundesparteitagsbeschluss eine wissenschaftliche Debatte zu beenden". Eine knappe Mehrheit des Parteitags stimmte aber für den Antrag.
In ihrem Beschluss erklärt die Linke, die Jerusalemer Erklärung verschließe sich "dem Missbrauch des Antisemitismusbegriffs von rechts". Die IHRA-Definition habe sich "zu einem repressiven Instrument entwickelt, um unliebsame Kritik und politischen Protest zu verhindern".
Schuster kritisierte den Linken-Beschluss scharf. "Die Ignoranz der Linkspartei gegenüber der jüdischen Gemeinschaft, in der die IHRA-Definition weltweit anerkannt ist, zeigt einen radikalen Kern der Partei, der - getrieben von Israelhass - dazu beiträgt, den Antisemitismus unserer Zeit zu verschweigen", erklärte er.
Auch der jüdische Verein Werteinitiative verurteilte den Beschluss des Parteitags. Die Linke öffne "israelfeindlicher Agitation unter dem Deckmantel der Kritik die Tür – und entzieht sich damit der Verantwortung, jüdisches Leben und jüdische Perspektiven wirksam zu schützen", erklärte der Vereinsvorsitzende Elio Adler.
F.Wilson--AT