-
Polarforscher wegen Ausbreitung der Vogelgrippe in der Antarktis alarmiert
-
Bundeskanzler Merz befürwortet Social-Media-Verbot für Minderjährige
-
US-Energieminister: "Klima-Kult" belastet Europas Wirtschaft
-
Eiskunstlauf: Japanerinnen dominieren Kurzprogramm - Sauter 16.
-
Blitzstarter Guirassy ebnet den Weg: Dominanter BVB auf Kurs
-
Eklat in Lissabon: Beleidigung gegen Vinicius
-
Nach Protesten in München: Teheran bestellt deutschen Botschafter ein
-
Endlich Gold: Lochner schlägt Friedrich im Zweierbob
-
Neun Festnahmen nach gewaltsamem Tod eines Ultrarechten in Frankreich
-
Sieben Präsidenten in zehn Jahren: Perus Parlament setzt Übergangspräsident Jerí ab
-
Kanada will mit umfangreichem Verteidigungsplan Abhängigkeit von USA reduzieren
-
Mehr als 80 Filmschaffende kritisieren "Schweigen" der Berlinale zum Gaza-Krieg
-
200.000 Euro: Milliardär hilft Heraskewytsch
-
Vier Festnahmen nach gewaltsamem Tod eines Ultrarechten in Frankreich
-
Moskau und Kiew verhandeln wieder - Auch deutsche und europäische Vertreter dabei
-
"Wir standen auf seinen Schultern": Obama würdigt gestorbenen Bürgerrechtler Jackson
-
Sieben Präsidenten in zehn Jahren: Perus Parlament berät erneut über Amtsenthebung
-
Vorsprung ausgebaut: Lochner dicht vor Gold
-
Glyphosat-Klagen: Monsanto schließt Milliarden-Vergleich
-
Monsanto schließt Milliarden-Vergleich zu Glyphosat-Klagen
-
Wende im Bieterkampf: Warner Bros gibt Paramount noch eine Woche Zeit
-
USA und Iran: Fortschritte bei zweiter Runde von Atomgesprächen in Genf
-
Drohnen-Deal: Pistorius teilt Sorge wegen Einfluss von Peter Thiel
-
IG Metall stellt Strafanzeige gegen Tesla-Geschäftführer in Grünheide
-
US-Bürgerrechtsikone Jesse Jackson mit 84 Jahren gestorben
-
Wahlplakat mit Hitlergruß: AfD-Landtagsabegordneter zu Geldstrafe verurteilt
-
Zehntausende demonstrieren im Kosovo gegen Haager Prozess gegen Ex-Präsident Thaci
-
Pistorius: Irans Vorgehen in Straße von Hormus birgt "Spannungspotenzial"
-
Bericht: Bundesregierung will mit Milliardenfonds kritische Infrastruktur schützen
-
DSV-Staffel abgeschlagen Vierter - Frankreich holt Gold
-
Unter eigener Flagge: Sechs Russen bei Winter-Paralympics dabei
-
Autobahn GmbH: Keine Tunnelsperrungen durch Streik
-
Moskau und Kiew verhandeln wieder - Erneute massive Angriffe auf Ostukraine
-
Schädlicher Weichmacher im Urin von Kindern und Jugendlichen nachgewiesen
-
Drohgebärden zur zweiten Runde der Atomgespräche zwischen USA und Iran in Genf
-
Grüne fordern Merz zu mehr Unterstützung für Ukraine auf
-
Trotz starkem Start: DEB-Team müht sich ins Viertelfinale
-
Tennis: Bundestrainer Beltz übernimmt deutsches Frauenteam
-
Geiger und Co. nach Absturz wieder ohne Medaille
-
Verfassungsschutz in Niedersachsen stuft AfD zu Beobachtungsobjekt hoch
-
Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine haben in Genf begonnen
-
AfD-Verwandtschaftsaffäre: Union offen für Gesetzesverschärfung
-
US-Bürgerrechtsikone Jesse Jackson im Alter von 84 Jahren gestorben
-
Social-Media-Verbot für Kinder: CDU ringt vor Parteitag um einheitliche Linie
-
"Like a Virgin"-Songwriter Billy Steinberg gestorben
-
Prien kündigt Gesetzentwurf zu Freiwilligendiensten in diesem Jahr an
-
ZDF entschuldigt sich für nicht gekennzeichnete KI-Bilder im "heute journal"
-
Studie: Hälfte der Ukraine-Geflüchteten in Arbeit - aber strukturelle Grenzen
-
Irans Staatsfernsehen: Straße von Hormus wird während Manövers teilweise geschlossen
-
Zähe Blutsauger: Kalter Winter schadet Zecken nicht
Netanjahu lehnt Kriegs-Ende ab: Nicht den "Diktaten der Hamas" beugen
Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu will eine Rückkehr der Geiseln aus dem Gazastreifen erreichen, ohne die Forderungen der radikalislamischen Hamas zu erfüllen. "Ich glaube, wir können unsere Geiseln nach Hause bringen, ohne uns den Diktaten der Hamas zu beugen", sagte Netanjahu am Samstag und kündigte eine Fortsetzung des Militäreinsatzes im Gazastreifen an. Dieser habe ein "kritisches Stadium" erreicht, sagte der Regierungschef. Israel brauche "Geduld und Entschlossenheit, um zu gewinnen".
Am Donnerstag hatte die Hamas einen neuen israelischen Vorschlag für eine Waffenruhe im Gaza-Krieg abgelehnt. Netanjahu hatte sich seitdem noch nicht öffentlich geäußert. In einer Fernsehansprache sagte er nun, eine Beendigung des Krieges unter den "Kapitulationsbedingungen" der Hamas "wäre eine Botschaft an alle Feinde Israels", dass Israel sich durch Entführungen "in die Knie zwingen" lasse und "dass sich Terrorismus auszahlt". Diese Botschaft würde nach den Worten Netanjahus "die gesamte freie Welt gefährden".
Die Hamas verlange "das Ende des Krieges und die Fortsetzung ihrer Herrschaft" sowie einen vollständigen Rückzug der israelischen Armee, sagte Netanjahu. Dies würde der Hamas aber ermöglichen, "wieder aufzurüsten und weitere Angriffe gegen uns zu planen". "Deshalb frage ich Sie: Haben unsere Soldaten umsonst gekämpft? Sind unsere Helden umsonst gefallen und haben sie umsonst gelitten?", sagte Netanjahu.
Das Forum der Geiselfamilien erklärte daraufhin, Netanjahu habe "keinen Plan", um die Geiseln freizubekommen. Es gebe aber eine "klare, machbare und dringliche Lösung", die sofort erreicht werden könne, erklärte das Forum und forderte "eine Einigung, die alle nach Hause bringt – selbst wenn das eine Einstellung der Kämpfe bedeutet".
Am Donnerstag hatte die Hamas einen israelischen Vorschlag für eine 45-tägige Waffenruhe im Gazastreifen abgelehnt. Israel hatte demnach die Freilassung von zehn lebenden Menschen gefordert, die von der Hamas am 7. Oktober 2023 bei ihrem Überfall auf Israel als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt worden waren.
Zudem beinhaltete der Vorschlag nach Angaben der Hamas die Freilassung von 1231 palästinensischen Häftlingen aus israelischen Gefängnissen sowie die Wiederaufnahme von Hilfslieferungen in den Gazastreifen. Außerdem forderte Israel demnach die Entwaffnung der Hamas und weiterer Palästinensergruppen im Gazastreifen, um ein dauerhaftes Ende des Krieges zu erreichen. Die Hamas lehnt dies ab.
Israel hatte Mitte März nach einer knapp zweimonatigen Waffenruhe seine massiven Luftangriffe auf Hamas-Ziele im Gazastreifen wieder aufgenommen. Außerdem startete Israel eine neue Bodenoffensive. Erklärtes Ziel des Militäreinsatzes ist es, den Druck auf die Hamas zu erhöhen, um die verbliebenen israelischen Geiseln freizubekommen. 58 Menschen befinden sich weiterhin in der Gewalt der Islamisten, 34 von ihnen sind nach Angaben der israelischen Armee bereits tot.
Am Samstag gab Israel zum ersten Mal seit der Wiederaufnahme der Kämpfe im Gazastreifen den Tod eines Soldaten bekannt. Der 35-Jährige sei bei Kämpfen im Norden des Palästinensergebiets getötet worden, teilte die Armee mit. Ein Soldat und zwei Soldatinnen seien verletzt worden.
S.Jackson--AT