-
Leitende Informatikerin für Apollo-Programm der Nasa: Margaret Hamilton mit 90 Jahren gestorben
-
Einen Tag nach tödlichen Angriffen: Huthis attackieren erneut Flughafen in Riad
-
WNBA: Fiebich verliert auch zweites Halbfinale mit New York
-
Steinmeier beginnt zweitägigen Staatsbesuch in Frankreich
-
Bundestag debattiert über Einkommensteuerreform
-
EU-Handelskommissar Sefcovic trifft chinesischen Handelsminister Wang
-
Finanzminister der Eurogruppe treffen sich zu Beratungen in Luxemburg
-
Bundesgerichtshof prüft Setzen von Cookies ohne Einwilligung
-
Britischer Premierminister Burnham zu Antrittsbesuch bei Merz
-
Ex-Geisel Eli Scharabi erinnert in Tel Aviv an Opfer des Hamas-Überfalls vor drei Jahren
-
Brasiliens Präsident Lula veröffentlicht erstmals Selfie-Video in Onlinediensten
-
Ronaldo adelt Messi: "Mein voller Respekt"
-
US-Regierung nennt Negativschlagzeilen über "USS Lincoln" Stimmungsmache
-
FIFA-Wahl: Vega will Infantino herausfordern
-
Proteste in Izmir nach Wechsel des Bürgermeisters zur Regierungspartei AKP
-
Handball: Magdeburg feiert Sieg im Schlüsselspiel
-
Von Zwangsräumung betroffene Spanierin Maricarmen gestorben
-
Mieterverband: Zwangsgeräumte Spanierin Maricarmen gestorben
-
"Inakzeptable Bedingungen": Golfstar Rahm verlässt LIV-Tour
-
US-Außenminister Rubio fordert Europa zum Erwachen aus "langem Schlaf" auf
-
Möglicher Pestfall in Russland: WHO kann keine umfassende Risikobewertung vornehmen
-
Sachsen-Anhalt: SPD beendet Initiative für Regierungsbildung an AfD vorbei
-
Nur noch Platz 13: DFB-Team rutscht weiter ab
-
Lange Themenliste: Koalitionsausschuss in Berlin zusammengekommen
-
Jahrestag des Hamas-Angriffs: Appelle für entschlossenen Einsatz gegen Antisemitismus
-
Nach fehlgeschlagener Hinrichtung von Christa Pike: Streit um Exekution in Texas
-
Mindestens 24 Tote bei russischen Angriffen in der Ukraine - darunter vier Kinder
-
Netanjahu am Jahrestag: "Wir werden alle Mörder zur Rechenschaft ziehen"
-
Gedenken an 7. Oktober: Dobrindt warnt vor Antisemiten an der Regierung
-
Steinmeier vor Besuch in Frankreich: Internationale Entwicklung macht uns Sorge
-
Russischer Hacker in Japan festgenommen: 28-Jähriger nach Deutschland ausgeliefert
-
Trotz Handelshürden: Globalisierung erreicht laut Studie dank KI-Boom Rekordwert
-
Jahrestag des Hamas-Überfalls: New Yorks Bürgermeister wirft Israel "Genozid" vor
-
Mögliche Puma-Sichtung nahe München: Polizei übernimmt Spurensuche
-
Verdacht auf Spionage: Ehemaliger BND-Präsident Hanning in Untersuchungshaft
-
Drittes Vorgespräch über Rot-Grün-Rot in Berlin - Warnungen vor Koalition
-
Kabinett beschließt Gesetz zum besseren Schutz von Opfern häuslicher Gewalt
-
Neue Stromleitung in Moldau wird nach US-Präsident Trump benannt
-
CDU nach Wahl von AfD-Landtagspräsident Rausch unter Druck
-
Statue eines nackten Donald Trump sorgt für Aufsehen im EU-Parlament
-
DFB-Newcomerin Baum: "Kindheitstraum in Erfüllung gegangen"
-
Mutmaßlicher Spionagefall um Hanning: Aserbaidschan protestiert bei Bundesregierung
-
Klage für bessere Luft: Bundesgericht befragt europäische Richter
-
Steinmeier zum Staatsbesuch in Frankreich: Raumfahrt und Verteidigung
-
Raffineriemargen von Shell erreichen Rekordhoch
-
"Wertschätzung unfassbar groß": BVB vor Verlängerung mit Kovac
-
Tankrabatt kommt größtenteils bei Autofahrern an - Spritpreise deutlich gesunken
-
Schülerproteste nehmen leicht ab - Schockgranaten vorerst tabu
-
Weiterer Beratungsbedarf: Einsetzung von Pflegekommission verzögert sich
-
Polizei entdeckt Plantage mit 290 Cannabispflanzen in Wohnhaus in Düsseldorf
CDU-Parteitag stärkt Merz nach Protesten den Rücken: "Sofortprogramm" angenommen
Parteitag zwischen Siegeszuversicht und Protesten: Knapp drei Wochen vor der Bundestagswahl hat die CDU ihrem Vorsitzenden und Unions-Kanzlerkandidaten Friedrich Merz am Montag den Rücken gestärkt. Einstimmig nahmen die gut 950 Delegierten des Treffens in Berlin ein "Sofortprogramm" an, das bei einer Regierungsübernahme unmittelbar umgesetzt werden soll. Es beinhaltet auch den mit AfD-Unterstützung im Bundestag verabschiedeten Antrag von Merz zur Verschärfung der Migrationspolitik.
"Wir sind fest entschlossen", sagte Merz in seiner Parteitagsrede. "Wir werden diese Bundestagswahl mit einem sehr guten Ergebnis gewinnen." Die Partei habe "immer dann die politischen Auseinandersetzungen in unserem Land gewonnen, wenn wir zusammengestanden und zusammengehalten haben".
Deshalb müsse die CDU nun auch trotz der Proteste gegen sein Vorgehen in der Migrationspolitik "Kurs halten", betonte Merz. Und auch "die große Mehrheit der Bevölkerung" sei der Meinung, dass es in diesem Bereich "so nicht weitergeht".
Merz war vergangene Woche massiv in die Kritik geraten. Grund war, dass er in Kauf nahm, dass Unionsvorlagen im Bundestag zur Verschärfung der Migrationspolitik mit Hilfe der AfD eine Mehrheit erhalten. Ein Unionsantrag mit einem Fünf-Punkte-Plan wurde so verabschiedet. Am Wochenende hatten daraufhin allein in Berlin zwischen 160.000 und 250.000 Menschen gegen Rechtsextremismus und für eine Abgrenzung der CDU von der AfD demonstriert.
Minutenlangen Applaus bekam Merz auf dem Parteitag, als er sich mit klaren Formulierungen von der AfD abgrenzte. Die CDU werde mit der AfD "nicht zusammenarbeiten, vorher nicht, nachher nicht, niemals", sagte er. Dies könne er den Wählerinnen und Wählern versichern. Es werde auch "keine Duldung" oder eine Minderheitsregierung mit Unterstützung der AfD geben.
Am Montag demonstrierten aber auch vor dem Parteitagsort an der Berliner Messe mehrere hundert Menschen. Sie forderten unter anderem, dass die CDU ihre "Brandmauer" gegen die AfD aufrechterhält. Teils wurden Transparente und Plakate mit Sprüchen wie "Merz: Schande" und "Gemeinsam Nazis stoppen" hochgehalten.
In seiner Parteitagsrede legte Merz den Fokus in weiten Teilen auf die Wirtschaftspolitik. Er warf der früheren Ampel-Regierung vor, mit ihrer Politik "binnen kürzester Zeit" eine Welle der Deindustrialisierung in Deutschland ausgelöst zu haben, sagte Merz. Er kündigte bei einer Regierungsübernahme eine Senkung der Unternehmensteuern an und sagte dem "Monstrum der überbordenden Bürokratie" den Kampf an.
"Korrigieren" werde die Union nach einer Regierungsübernahme auch, dass Deutschland unter der Ampel-Regierung "zum energie- und klimapolitischen Geisterfahrer auf der Welt" geworden sei, sagte Merz. Er verwies dabei unter anderem auf den Atomausstieg.
Deutschland könne sich "neuen Wohlstand erarbeiten", betonte der CDU-Chef. "Aber mit einer Vier-Tage-Woche und mit 'Work-Life-Balance' werden wir diesen Wohlstand verlieren." Alle müssten jetzt "die Ärmel aufkrempeln" und anpacken. Deshalb werde die Union auch das bisherige Bürgergeld durch eine neue Grundsicherung ersetzten. "Wer arbeiten kann, der sollte auch arbeiten."
Die Delegierten verabschiedeten das 15 Punkte umfassende Sofortprogramm schon vor Merz' Rede einstimmig. Es sieht neben den Maßnahmen zur Begrenzung der irregulären Migration auch solche zur Belebung der Wirtschaft und zur Stärkung der inneren Sicherheit vor. Ziel sei es, dass Menschen und Unternehmen "schon in die Sommerpause 2025 gehen mit neuer Zuversicht", betonte Merz.
Nachdem vergangene Woche auch Altkanzlerin Angela Merkel (CDU) Merz wegen der mit AfD-Hilfe erfolgten Verabschiedung des Migrationsantrags kritisiert hatte, stellte sich bei dem Parteitag CSU-Chef Markus Söder demonstrativ hinter den CDU-Vorsitzenden. Merz' Drängen auf eine Abstimmung sei "schon ein steiler Move" gewesen, sagte der bayerische Ministerpräsident. Viele hätten dies der CDU gar nicht zugetraut. Aber Merz habe "eine Leitentscheidung getroffen, so wie es ein künftiger Kanzler machen muss".
T.Sanchez--AT