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Britische Regierung gibt grünes Licht für Verkauf von Fußballklub Chelsea
Vor dem Hintergrund der Sanktionen gegen den russischen Vereinseigentümer Roman Abramowitsch hat die britische Regierung dem Verkauf des Londoner Fußballvereins Chelsea zugestimmt. Sportministerin Nadine Dorries gab am Mittwoch bekannt, sie habe am Dienstagabend ihre Erlaubnis erteilt. Zuvor hatte die oberste britische Fußballliga Premier League der Übernahme durch eine Investorengruppe des US-Geschäftsmanns Todd Boehly zugestimmt.
"Wir sind zufrieden darüber, dass die Verkaufserlöse weder Roman Abramowitsch noch anderen mit Sanktionen belegten Personen zugute kommen", erklärte Dorries im Kurzbotschaftendienst Twitter. Abramowitsch hatte Chelsea schon im März zum Verkauf angeboten. Kurz darauf verhängten Großbritannien und die EU wegen des russischen Einmarschs in die Ukraine Sanktionen gegen den Geschäftsmann, der enge Beziehungen zum russischen Präsidenten Wladimir Putin unterhält.
Die Zustimmung zu dem Verkauf bis Dienstag war nötig, damit Chelsea die nötigen Kriterien für die Teilnahme an den Wettbewerben der kommenden Fußballsaison erfüllt. Abramowitsch hatte Chelsea im Jahr 2003 übernommen und mit seinen Investitionen entscheidend dazu beigetragen, dass der Verein zu einem europäischen Spitzenklub wurde. Sein Einstieg bei Chelsea war der Auftakt für eine Welle ausländischer Investitionen in englische Fußballklubs.
M.King--AT