-
Frankreich: Präsidentschaftskandidat Philippe unter Veruntreuungsverdacht
-
Bundesregierung macht Weg frei für Zuckersteuer
-
An Lungenkrebs erkrankter Papst hat nach Operation das Klinikbett verlassen
-
Merz will Erstarken von Extremisten erfolgreiche Reformen entgegenstellen
-
Tischtennis-EM: Lockere Auftaktsiege für Qiu und Franziska
-
Lufthansa gewinnt Bieterduell um Airline TAP aus Portugal
-
Prozess um Sprengung von Nord-Stream-Pipelines: Verteidigung weist Vorwürfe zurück
-
Unbekannte sollen Häftling in Nordrhein-Westfalen befreit haben - Fahndung
-
Türkische Regierung übernimmt Kontrolle über meistgesehenen Nachrichtensender
-
Westjordanland: Israelische Siedler setzen Moschee in Brand
-
Nach Starlink-Drosselung: Ukraine wirft USA Unterstützung Russlands vor
-
Merz beschwört "schöpferische Anstrengung" als Antwort auf Extremismus
-
Impfstoff-Hersteller Sanofi muss Verunglimpfung von Konkurrenz richtigstellen
-
Niedersachsen: Rechtsanwalt wegen Millionenbetrugs festgenommen
-
38 Organisationen warnen vor Aussetzung des Asylrechts in der EU
-
Portugiesischer Regierungschef: Lufthansa gewinnt Bieterrennen um TAP Air
-
Anklage in Russel Brands Vergewaltigungsprozess: Sexgier des Komikers "unersättlich"
-
Merz verteidigt Unterstützung der Ukraine gegen Kritik von "links und rechts"
-
Sachsen-Anhalt: AfD und BSW setzen gemeinsamen Antrag gegen Ukraine-Hilfen durch
-
Sondierungsunterbrechung in Berlin: Grüne wollen Gespräche fortsetzen
-
Nordrhein-Westfalen: Festnahme nach Brand mit drei Toten in Bochum
-
Bahnrad-WM: Teamsprinterinnen holen Bronze
-
Neuer Arbeitsminister Schweitzer im Bundestag vereidigt
-
Sondierungsunterbrechung in Berlin: SPD fordert Erklärung von Linkspartei
-
US-Kult-Serie "Girls" kehrt 2027 mit fünf Folgen zurück
-
Rheinland-Pfalz: Polizeieinsatz wegen vermeintlicher Riesenschlange in Schlafzimmer
-
Schutz von Kindern im Netz: Bundesregierung beschließt Maßnahmenpaket
-
Türkei: Regierung übernimmt Kontrolle über meistgesehenen Nachrichtensender
-
Tischtennis: Duda/Mittelham sichern Medaille - Doppel auf Kurs
-
Pflegereform: Expertenkommission nimmt Arbeit auf - erste Ergebnisse Ende Januar
-
Bahnrad-WM: Teamsprinterinnen fahren um Bronze - Männer raus
-
Rechenzentrum von größter russischer Bank von Drohne getroffen
-
JVA Gablingen: Prozess wegen Gefangenenmisshandlung beginnt im Januar in Augsburg
-
Kabinett macht Weg frei für Zuckersteuer
-
Mont-Blanc-Vermesser: Frankreichs höchster Berg zwei Meter höher als 2023
-
Nordrhein-Westfalen: Ermittler finden illegale Cannabisplantage - eine Festnahme
-
Tödliche Messerattacke auf Kind in Bayern: Urteil gegen Jugendlichen abgeändert
-
Polizist aus Baden-Württemberg soll fast 250.000 Euro veruntreut haben - Anklage
-
Urteil zu Porno-Seite Stripchat: Betreiber muss strengere Auflagen erfüllen
-
Bundesverfassungsgericht: Handel mit Flensburger Punkten bleibt verboten
-
Von Schnurbein zur neuen Antisemitismusbeauftragten berufen
-
Bericht: Globale Entwaldung 2025 zurückgegangen - allerdings kein Langfrist-Trend
-
Prozess um Sprengung von Nord-Stream-Pipelines mit Anklageverlesung begonnen
-
CDU bringt sich nach Sondierungsunterbrechung in Berlin in Stellung
-
Zwölf US-Senatoren: Trumps Diesel-Deal mit Putin ist "Verrat" an den Ukrainern
-
Verstöße gegen Geldwäschegesetze: Bank of America muss Milliardenstrafe zahlen
-
Tischtennis-EM: Deutsche Doppel spielen um Medaillen
-
24-Jähriger bei tödlichem Arbeitsunfall in Bremen in Maschine eingeklemmt
-
Regierung setzt Pflegekommission ein - erste Ergebnisse Ende Januar
-
Kabinett gibt grünes Licht für Zuckersteuer
Berlin und Paris fordern von EU Verhandlungen mit London über Asylabkommen
Angesichts der schwierigen Flüchtlingssituation haben Deutschland und Frankreich die EU-Kommission aufgefordert, Verhandlungen über ein Asyl- und Migrationsabkommen mit Großbritannien aufzunehmen. Der Brexit habe "sehr schädliche Auswirkungen auf die Kohärenz unserer Migrationspolitik gehabt", heißt es in einem Schreiben von Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) und ihrem französischen Kollegen Gérald Darmanin, das der Nachrichtenagentur AFP am Samstag vorlag. Die EU-Kommission müsse deshalb "rasch einen Entwurf für ein Verhandlungsmandat" für ein Abkommen mit Großbritannien vorlegen.
"Fehlende Bestimmungen zur Regelung des Personenverkehrs zwischen dem Vereinigten Königreich und dem Schengen-Raum tragen offensichtlich zur Dynamik der irregulären Migrationsströme bei", betonen Faeser und Darmanin in dem Brief, der am Freitagabend an EU-Innenkommissarin Ylva Johansson verschickt wurde. Dies gefährde Menschen, welche die Route über den Ärmelkanal und die Nordsee nutzten, um nach Großbritannien zu gelangen.
Die das europäische Festland durchquerenden Migrationsrouten nach Großbritannien stünden zudem für "fast ein Drittel der illegalen Einreisen" in den europäischen Schengen-Raum, heißt es weiter. "Der Mangel an legalen Perspektiven im Vereinigten Königreich ermutigt die Menschen unterzutauchen und stärkt die Schleusernetze."
Der Amtsantritt der neuen und erklärtermaßen kooperationsbereiten britischen Regierung sei aus Sicht Deutschlands und Frankreichs ein günstiger Zeitpunkt, "um in dieser Frage konkrete Fortschritte zu erzielen", betonten Faeser und Darmanin. Ziel ist demnach eine Vereinbarung, die "gleichermaßen Fragen der legalen Mobilität, insbesondere aus familiären und beruflichen Gründen, der Bekämpfung der irregulären Einwanderung und des Asylrechts" angehe.
In dem Schreiben bemängeln Deutschland und Frankreich zudem, dass die bisherigen europäischen Asylvereinbarungen von anderen EU-Mitgliedstaaten nicht eingehalten würden. Dabei geht es um die sogenannten Dublin-Regeln, wonach Länder in andere EU-Staaten weitergereiste Flüchtlinge zurücknehmen müssen, wenn diese bei ihnen bereits registriert waren. Länder wie Italien an der EU-Außengrenze weigern sich seit einiger Zeit, dies zu tun, und verweisen auf ihre hohe Belastung durch neu ankommende Flüchtlinge.
"Wir bedauern jedoch, dass die Dublin-Verordnung seit nunmehr vielen Monaten von einigen Mitgliedstaaten nur selten oder gar nicht beachtet wird", schreiben Faeser und Darmanin dazu. "Dublin-Überstellungen dürfen nicht einseitig ausgesetzt werden." Denn dies untergrabe das Vertrauen, das nötig sei, um die inzwischen beschlossene EU-Asylreform in den kommenden Jahren umzusetzen. "Andernfalls wird jede europäische Reform von vornherein sinn- und wirkungslos erscheinen."
H.Romero--AT