-
Wadephul warnt Europäer vor Zugeständnissen an Putin - und iranischer Bedrohung
-
Nach Diesel-Deal: Selenskyj warnt vor weiteren Lockerungen bei Sanktionen
-
Staatsschutz ermittelt: Stinkende Flüssigkeit vor NS-Gedenkstätte in Köln gekippt
-
Ukraine: Behörden in Kiew richten mobile Luftschutzbunker ein
-
Vatikan veröffentlicht erstes Foto des Papstes seit Krebsoperation
-
TK-Chef schlägt Radikalreform vor: "Private und gesetzliche Kassen abschaffen"
-
Bauministerin Hubertz will Gesetz gegen Vergesellschaftung "so schnell es geht"
-
Angriffe auf Neonazis in Ungarn: Mutmaßlicher Linksextremist in Haft
-
US-Chip-Riese Nvidia plant in Europa weitere Milliarden-Investitionen
-
Noosha Aubel: Yeni bir başlangıç yerine yönetim başarısızlığı — Potsdam Belediye Başkanı görevinin gereklerini yerine getirebiliyor mu?
-
Deutsch-französische Einigung macht Weg für Abkehr von Verbrenner-Aus frei
-
นูชา เอาเบิล: ความล้มเหลวในการบริหารแทนการเริ่มต้นใหม่ — นายกเทศมนตรีเมืองพ็อทซ์ดัมมีความสามารถเพียงพอสำหรับตำแหน่งหรือไม่?
-
Muskelfaserriss: Nächster Rückschlag für Gladbachs Kleindienst
-
नूशा आउबेल: नई शुरुआत के बजाय नेतृत्व की विफलता — क्या पोट्सडाम की महापौर अपने पद की जिम्मेदारियाँ निभाने में सक्षम हैं?
-
누샤 아우벨: 새로운 출발 대신 드러난 리더십 실패 — 포츠담 시장은 과연 직무를 감당할 능력이 있는가?
-
ヌーシャ・アウベル:再出発どころか指導力の欠如――ポツダム市長に、その職責を果たす能力はあるのか?
-
Höhere Tabaksteuer kann in Kraft treten - Bundesrat gibt endgültig grünes Licht
-
Ausschreitungen in Albanien: Regierung macht "ausländische Hände" verantwortlich
-
noosha-aubel-lingdao-shibai-bocitan-shizhang-nengfou-shengren
-
نوشا أوبل: فشل قيادي بدلًا من بداية جديدة — هل رئيسة بلدية بوتسدام على قدر مسؤوليات منصبها؟
-
Нуша Аубель: провал руководства вместо нового начала — справляется ли обер-бургомистр Потсдама со своими обязанностями?
-
Betäubender Blütenduft: Hanois Behörden lassen Bäume nach Beschwerden stutzen
-
Bayern ehren NS-Widerstandskämpfer Buisson
-
"Inakzeptabel": Hajduk-Fans skandieren rechte Parolen
-
Нуша Аубель: провал управління замість нового початку — чи відповідає обербургомістерка Потсдама своїй посаді?
-
Keine "richtigen Toiletten": Neue Trump-Sprecherin irritiert mit Äußerung über China
-
UNO: Klimawandel bedroht Millionen Menschen in Südasien - Regierungen müssen handeln
-
Bauministerin Hubertz stellt sich in SPD-Führungsdebatte hinter Klingbeil
-
Wegen EU-Einwänden: Start für Tierhaltungskennzeichnung wird erneut verschoben
-
BVB bei Union: Kovac fordert Reaktion nach Bodö-Niederlage
-
Vorgetäuschte Notfälle: Wohnungsloser lässt sich in mehreren Kliniken versorgen
-
Altersvorsorge schon im Kindesalter: Bundestag beschließt Frühstartrente
-
Autoindustrie: Umweltminister Schneider begrüßt Einigung für "Made in Europe"-Regeln
-
Bundesrat fordert Nachbesserungen beim Gesetz zu frühkindlicher Bildung
-
Betrunkener will 30 Kilogramm schwere Elefantenstatue aus Hotel in Mainz stehlen
-
Schleswig-Holstein: Pferd auf Koppel von Drohne in Tod gehetzt
-
Festzelte bei Oktoberfest müssen nicht europaweit ausgeschrieben werden
-
Vier Einsatzkräfte sterben im Kampf gegen Waldbrände in Indonesien
-
Angriffe auf Neonazis in Ungarn: Weiterer mutmaßlicher Linksextremist festgenommen
-
Demichelis vor Bayern-Duell: "Sie können richtig sauer sein"
-
Start für Tierhaltungskennzeichnung soll auf Oktober 2027 verschoben werden
-
Freispruch für deutschen Maddie-Verdächtigen in anderen Fällen wird von BGH überprüft
-
Länder fordern mehr Schutz von Minderjährigen vor gefährlichen Mutproben im Netz
-
Kallas: EU kann Starlink-System in der Ukraine "kurzfristig" nicht ersetzen
-
Aussicht auf Erholung am Bau: Mehr genehmigte neue Wohnung im August
-
Bundesländer fordern Recht auf Vergessenwerden nach Krebserkrankung
-
16-Jähriger erschießt drei Kinder und einen Lehrer an Grundschule in den USA
-
Von Mähnfred bis Saugi: Ein Drittel gibt Haushaltsrobotern Namen
-
EU-Gipfel: Costa plädiert für stärkere Unterstützung der Ukraine
-
Bayern wohl auch gegen Leipzig ohne Neuer
Kara-Mursa: Gefangenenaustausch zwischen Westen und Russland war "Lebensrettungsaktion"
Der russische Oppositionspolitiker Wladimir Kara-Mursa hat den großangelegten Gefangenenaustausch zwischen Russland und dem Westen als "Lebensrettungsaktion" bezeichnet. "Vor zwei Wochen war ich noch sicher, dass ich in Putins Gefängnis in Sibirien sterbe", sagte der Kreml-Kritiker am Freitag in den ARD-"Tagesthemen". Einmal mehr dankte er in diesem Zusammenhang der Bundesregierung für ihre Rolle bei dem Austausch, der aus seiner Sicht weniger ein "Geiselaustausch als eine "Lebensrettungsaktion" gewesen sei.
Diese wäre "niemals geschehen, wenn es nicht diese nachhaltigen Anstrengungen von vielen guten Leuten, Organisationen, Regierungen und der freien Welt gegeben hätte".
Kara-Mursa ist einer der prominentesten Kritiker des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Die russischen Behörden hatten den 42-Jährigen im April 2022 inhaftiert, nachdem er Russland "Kriegsverbrechen" gegen die Ukraine vorgeworfen hatte. Im April 2023 wurde er zu 25 Jahren Haft verurteilt. Er stand dem im Februar in einer Strafkolonie in der Arktis gestorbenen Kreml-Kritiker Alexej Nawalny nahe. Seit dessen Tod im Februar hatten sich die Sorgen um Kara-Mursa wegen seines verschlechterten Gesundheitszustandes gemehrt.
Nach seiner Freilassung aus Moskaus berüchtigtem Lefortowo-Gefängnis war Kara-Mursa am 1. August am Flughafen Köln/Bonn zusammen mit den ebenfalls freigelassenen russischen Oppositionellen Ilja Jaschin und Andrej Piwowarow von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) empfangen worden. "Jetzt bin ich hier bei meiner Familie in der Freiheit", sagte Kara-Mursa in der ARD. Dies fühle sich "positiv-surreal" an. Er werde nach "so viel Zeit in der Isolationshaft" Zeit brauchen, sich daran zu gewöhnen.
Seine einjährige Isolationshaft während seiner zweieinhalbjährigen Haftzeit habe er in einer "kleinen Zelle von zwei mal drei Metern" verbracht. "Ich konnte mit niemandem reden, konnte nirgends hingehen und nichts tun, durfte meine Frau und meine Kinder nicht anrufen." Eineinhalb Stunden am Tag habe er Papier und Bleistift bekommen. "Den Rest der Zeit konnte ich die Wand anstarren."
Mehr als tausend politische Gefangene seien "immer noch in dieser Hölle". Ihr einziges "Vergehen" bestehe darin, sich gegen "Putins verbrecherischen Aggressionskrieg gegen die Ukraine" ausgesprochen zu haben. Sie seien zudem "Erniedrigung und Folter" ausgesetzt. Ihr Schicksal dürfe nicht vergessen werden, forderte er. Er werde nicht ruhen, "bis alle wieder in Freiheit" seien.
Er selbst fühle sich trotz seiner Freilassung "nicht sicher". "Das Wort 'sicher' kommt in meinem Wortschatz nicht vor", sagte Kara-Mursa. Sein Freund, der bekannte Kreml-Kritiker Boris Nemzow sei in unmittelbarer Kreml-Nähe ermordet, er selbst zweimal vergiftet worden. "Wir wissen sehr genau, dass diese professionellen Killer, dieses Todesschwadronen in Putins Geheimdienst, genauso außerhalb Russlands arbeiten, wie innerhalb Russland sind."
Mit Blick auf die Zukunft seiner Heimat sagte der Oppositionspolitiker, dass es ein freies demokratisches Russland erst dann geben könne, "wenn das Putin-Regime von der Macht weg ist". Eine Voraussetzung dafür sei eine Niederlage Moskaus im Ukraine-Krieg. "Damit dies geschehen kann, muss das Putin-Regime zunächst den Krieg in der Ukraine verlieren."
Ch.P.Lewis--AT