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Melinda French Gates unterstützt Biden - Trump erhält Millionenspende von Unternehmer
Die US-Philanthropin Melinda French Gates unterstützt Amtsinhaber Joe Biden bei der bevorstehenden US-Präsidentschaftswahl. "Ich habe noch nie einen Präsidentschaftskandidaten unterstützt. Aber die diesjährige Wahl hat so große Auswirkungen auf Frauen und Familien, dass ich dieses Mal nicht schweigen kann", schrieb die Ex-Frau von Microsoft-Gründer Bill Gates am Donnerstag im Onlinedienst X. Der Kontrast zwischen Biden und seinem republikanischen Rivalen Donald Trump "könnte nicht größer sein", fügte sie hinzu. "Ich werde für Präsident Biden stimmen."
French Gates hatte Ende Mai angekündigt, eine Milliarde Dollar (933 Millionen Euro) für die Frauenförderung in den USA zu spenden. Anfang Juni trat sie als Co-Vorsitzende der Bill and Melinda Gates Foundation zurück. Bill Gates stellte seiner Ex-Frau nach deren Angaben aber 12,5 Milliarden Dollar (rund 11,6 Milliarden Euro) zur Verfügung, um ihre Arbeit zur Unterstützung von Frauen und Familien fortsetzen zu können.
Über ihre Organisation Pivotal unterstützt French Gates unter anderem das Center for Reproductive Rights, das sich für den Zugang zu Verhütung, aber auch für das Recht auf einen Schwangerschaftsabbruch einsetzt.
Das Abtreibungsrecht wird zu den zentralen Wahlkampfthemen gehören. Die Demokraten von Präsident Biden hoffen, an der Wahlurne von der Unzufriedenheit vieler Menschen über die Einschränkung des Abtreibungsrechts durch die Republikaner zu profitieren.
Biden kann im Wahlkampf auch auf die Unterstützung des ehemaligen New Yorker Bürgermeisters Mike Bloomberg setzen. Dieser spendete 19 Millionen Dollar für Bidens Wahlkampagne, wie die "Washington Post" am Donnerstag berichtete.
Trump erhielt unterdessen Unterstützung von den Investoren Cameron und Tyler Winklevoss. Die Zwillinge erklärten, sie hätten jeweils eine Million Dollar für den Wahlkampf des Rechtspopulisten bereit. Der Geschäftsmann Timothy Mellon spendete einem Bericht der New York Times vom Donnerstag zufolge 50 Millionen Dollar an eine Unterstützer-Organisation aus dem Umfeld Trumps.
W.Stewart--AT