-
Grüne pochen auf Sicherung des Rentenniveaus von 48 Prozent
-
EU-Abgeordnete sprechen sich für Einführung des digitalen Euros aus
-
Drei Satzbälle vergeben: Erstrunden-Aus für Lys in Bad Homburg
-
Merz sieht Koalition auf Reformkurs: Können "tragfähige Veränderungen" vornehmen
-
Zahl der Insolvenzen erreicht im ersten Halbjahr höchsten Stand seit 2013
-
Australien hält Dokumente zu Klimafonds für kleinen Inselstaat Tuvalu unter Verschluss
-
Ungarns Parlament verabschiedet Gesetz zur Korruptionsbekämpfung
-
Daten zeigen: Auch in Deutschland Anstieg von Darmkrebs bei jungen Erwachsenen
-
Vergewaltigungsverfahren gegen fanzösischen Regisseur Luc Besson wird nicht neu aufgerollt
-
Frankreich erlebt heißeste Nacht seit Beginn der Aufzeichnungen
-
Rentenreform: Regierung will Empfehlungen bis Jahresende vollständig umsetzen
-
Protest gegen Microsoft-Rechenzentrum im Elsass: Energieverbrauch angeprangert
-
Zahl der Insolvenzen im ersten Halbjahr auf höchstem Stand seit 2013
-
Digitaler Euro: Sparkassen- und Giroverband will Einbindung in bestehende Zahlungssysteme
-
"Robuste" Elektro-Nachfrage: EU-Neuwagenmarkt weiter im Aufwärtstrend
-
MotoGP-Weltmeister Márquez verlängert bei Ducati
-
Iran beharrt auf Kontrolle über Hormus und verwehrt IAEA Zutritt zu Atomanlagen
-
Rundfunkbeitrag nicht gestiegen: Karlsruhe verhandelt Beschwerden von ARD und ZDF
-
Aggressiv und lernunwillig: Verhalten der Schüler größte Belastung für Lehrer
-
Razzia bei mutmaßlichen IS-Mitgliedern in drei Bundesländern
-
Studie: Nur noch knapp 32 Prozent der Studiengänge zugangsbeschränkt
-
Hitze in Italien: Gesundheitsministerium ruft Alarmstufe Rot für 15 Städte aus
-
Arbeitsmarkt: Fast ein Drittel erreicht bis 2040 Rentenalter
-
Merz zur Rente: Alle Elemente des Reformpakets müssen umgesetzt werden
-
Handel: Schaden durch Ladendiebstahl steigt erstmals auf über drei Milliarden Euro
-
Tödlicher Arbeitsunfall in Windrad: Montagefehler von Arbeiter war Ursache
-
Offener Brief: Grüne kritisieren Einladung von Taliban-Vertretern nach Brüssel scharf
-
Ein Fünftel der Menschen in Deutschland kann sich keinen einwöchigen Urlaub leisten
-
Mehr als 148.000 Kinder wiederholten Schuljahr - mehr Jungen als Mädchen
-
Badeunfälle im Rhein: Leichen von drei vermissten Männern gefunden
-
Verbände: Verzicht auf neue Autobahnen und Bundesstraßen bringt 20 Milliarden Euro
-
Teheran: USA und Iran vereinbaren Arbeitsgruppen zu Atomprogramm und Sanktionen
-
Erster WM-Sieg seit 2014: Algerien dreht Spiel gegen Jordanien
-
Organspende: Patientenbeauftragter Schwartze wirbt für Widerspruchslösung
-
Algen-Wasser in renoviertem Becken in Washington: Trump droht mit Haftstrafen
-
Rentenreform: Ostbeauftragte Kaiser warnt vor Altersarmut vor allem im Osten
-
Teheran Chefunterhändler Ghalibaf: Iran wird Straße von Hormus verwalten
-
DGB-Chefin Fahimi stellt sich gegen zentrale Empfehlungen der Rentenkommission
-
Zehnter Jahrestag des Brexit-Referendums in Großbritannien
-
Bundeskanzler Merz empfängt senegalesischen Präsidenten
-
Streit über Rundfunkbeitrag: Karlsruhe verhandelt Beschwerden von ARD und ZDF
-
Rentenkommission übergibt Reformvorschläge an Merz und Bas
-
Nächste Haaland-Gala: Norwegen erreicht die K.o.-Runde
-
Gewitter in Philadelphia: Zehntausende Fans müssen Stadionplätze verlassen
-
Jubilar Mbappé brilliert beim "Wasserball" in Philadelphia
-
Nach 132-minütiger Unterbrechung: Frankreich-Spiel fortgesetzt
-
Vertrauen der CTOs in die Skalierung von KI sinkt laut Akkodis-Bericht zum dritten Mal in Folge
-
Wahl von neuem Regierungschef in Rumänien gescheitert - Politische Krise verschärft
-
Neue Trump-Drohung gegen Nato-Verbündete
-
Unwetter: Fans bei Frankreich-Spiel müssen von den Rängen
Selenskyj: Mariupol "leistet weiterhin Widerstand"
Die strategisch wichtige Hafenstadt Mariupol befindet sich laut dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj noch nicht vollständig in russischer Hand. Mariupol sei "eine Stadt, die Russland weiterhin Widerstand leistet, trotz allem, was die Besatzer sagen", bekräftigte Selenskyj am Donnerstagabend in einer Videobotschaft. Sein russischer Kollege Wladimir Putin hatte zuvor gesagt, die Stadt sei "befreit".
Mariupol wurde in den ersten Tagen des russischen Angriffs auf die Ukraine umzingelt und seitdem belagert. Evakuierungsaktionen für die Zivilbevölkerung schlugen wiederholt fehl - so auch am Donnerstag. Die Stadt ist mittlerweile weitgehend zerstört. Die ukrainische Seite spricht von zehntausenden Toten.
Die verbleibenden ukrainischen Soldaten haben sich im weitläufigen Industriekomplex des Konzerns Asow-Stahl verschanzt. Ukrainischen Angaben zufolge sind auch Zivilisten bei ihnen. "Sie haben fast keine Lebensmittel, kein Wasser und keine lebenswichtigen Medikamente", erklärte das ukrainische Außenministerium.
Putin ordnete an, das Werk weiter zu belagern - so engmaschig, dass "keine Fliege mehr heraus kann". Eine Erstürmung sei hingegen nicht sinnvoll. "Wir müssen an das Leben und die Gesundheit unserer Soldaten und Offiziere denken", sagte der Staatschef.
Der ukrainische Präsidentenberater Oleksij Arestowytsch relativierte indessen Putins Angaben noch weiter als sein Chef: "Die unmittelbare Gefahr, Mariupol zu verlieren, hat sich aufgelöst", sagte er in Kiew. Seiner Ansicht nach hat Moskau nicht genügend Truppen, um das Stahlwerk zu umzingeln.
Während der Belagerung war es nur selten gelungen, Zivilisten aus der umkämpften Stadt in Sicherheit zu bringen. Am Donnerstag kamen drei Busse mit Frauen und Kindern aus Mariupol im rund 200 Kilometer entfernten Saporischschja an. "Ich will keine Bomben mehr hören", sagte die 34-jährige Tatjana Dorasch, die mit ihrem sechsjährigen Sohn Maxim ankam. Sie brauche dringend Ruhe und ein Bett.
Eigentlich wollten die ukrainischen Behörden noch weitere Zivilisten aus der Stadt bringen. Die stellvertretende ukrainische Ministerpräsidentin Iryna Wereschtschuk erklärte jedoch am Abend auf Telegram, dass dies wegen Angriffen erneut gescheitert war. "Der Beschuss begann in der Nähe des Sammelpunktes, wodurch der Korridor geschlossen werden musste", schrieb sie. "Liebe Einwohner von Mariupol, wisst, dass wir nicht aufgeben werden, euch da rauszuholen, solange wir wenigstens eine Chance haben! Haltet durch!"
Jüngste Satellitenbilder der US-Firma Maxar Technologies zeigen nach Unternehmensangaben indessen "die Existenz einer Massengrabanlage im Nordwesten von Manhusch", einem Dorf 20 Kilometer westlich von Mariupol.
Allein in diesem Dorf "sollen die Besatzer zwischen drei- und 9000 Bewohner begraben haben", erklärte die Stadtverwaltung von Mariupol auf Telegram. "Sie graben 30 Meter lange Löcher und bringen die Leichen unserer Bewohner von Mariupol in Lastwagen", sagte Bürgermeister Wadym Bojtschenko bei einer auf Youtube übertragenen Pressekonferenz. Er schätzte, dass die russischen Angriffe seit Beginn der Belagerung mindestens 20.000 Menschen getötet haben.
In Borodjanka in der Nähe von Kiew wurden derweil nach ukrainischen Angaben neun Leichen von Zivilisten gefunden, von denen einige Folterspuren aufwiesen. Die russischen Streitkräfte hatten sich Ende März im Norden der Ukraine zurückgezogen. Kiew und westliche Staaten werfen Russland Kriegsverbrechen vor. In den Leichenhallen der Region Kiew sollen derzeit mehr als tausend zivile Todesopfer liegen. Die russische Seite bestreitet die Vorwürfe.
A.Williams--AT