-
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Schulze: BSW wird "gemeinsame Sache" mit AfD machen
-
Hegseth schätzt bisherige Kosten des Iran-Krieges auf 37,5 Milliarden Dollar
-
Regierung will Beauftragten für Opfer von Terrorakten
-
Steinmeier bei Gedenken zu zehntem Jahrestag von OEZ-Attentat in München
-
Polizeistation in Hitlers Geburtshaus in Braunau wird eröffnet
-
SPD-Generalsekretär Klüssendorf bringt zusätzliche Schuldenaufnahme ins Spiel
-
US-Armee meldet "elfte Nacht in Folge" Angriffe auf den Iran
-
Hunderte Menschen fliehen vor neuem Waldbrand in Südfrankreich
-
Trump will in zwei Jahren Generika-Medikamente mit 100 Prozent Zoll belegen
-
Marokko fordert Aufklärung nach Tod von Staatsbürger bei Polizeieinsatz in Italien
-
Drogenbeauftragter Streeck begrüßt Alkoholverbot an Bahnhöfen
-
Nach tagelangen Protesten: Selenskyj entlässt Armeechef Syrsky
-
Mit Neundarter: Littler im Viertelfinale des World Matchplay
-
Trump sagt libanesischem Präsidenten Unterstützung bei Friedensbemühungen mit Israel zu
-
Ukraine: Präsident Selenskyj entlässt Armeechef Syrsky
-
Tour-Sturz: Lipowitz erleidet Schlüsselbeinbruch
-
Frankreich lässt zwei verbotene Insektengifte unter Auflagen wieder zu
-
Frankreich beschließt als erstes EU-Land Social-Media-Verbot für unter 15-Jährige
-
Frankreich beschließt Social-Media-Verbot für Kinder unter 15 Jahren
-
Frankreich: Le Pen hat Revision gegen ihre Verurteilung eingelegt
-
"Routinemäßiger Eingriff": Wirtschaftsministerin Reiche wird in Sommerpause operiert
-
Tour-Sturz: Lipowitz erleidet Schlüsselbeinverletzung
-
Trump: USA sind mit Iran "noch lange nicht fertig" - Atomanlage Pickaxe Mountain mögliches Ziel
-
Brite soll Ex-Ministerin Widdecombe mit 21 Hammer-Schlägen getötet haben
-
Guterres reist diese Woche nach Syrien - Erster Besuch eines UN-Chefs seit 2009
-
Trump will bei sich bei Blockade saudiarabischer Häfen um Huthis "kümmern"
-
Reiche gehen Lockerungen der EU-Regeln für Gas- und Ölimporte nicht weit genug
-
Neuer Premier Burnham kündigt Kostensenkungen für Briten an
-
Tour-Aus für Lipowitz: Sturzdrama überschattet Zeitfahren
-
Deutsche-Welle-Journalist Alican Uludag erneut in der Türkei festgenommen
-
Spanien will Rauchen auf öffentlichen Terrassen und Stränden verbieten
-
Libanesische Armee stationiert Truppen in weiterer "Pilotzone"
-
Nach Gewalt bei Protesten in Indien: Gandhi fordert Rücktritt von Premier Modi
-
Universitätsklinikum Halle: Zwillinge mit zwei verschiedenen Geburtstagen
-
Caritas kritisiert Bundesregierung wegen Kürzungen bei humanitärer Hilfe
-
Deutsche-Welle-Journalist Uludag erneut in der Türkei festgenommen
-
Einnahmen aus Tabaksteuer im ersten Halbjahr 2026 zurückgegangen
-
Abgesetzter türkischer Oppositionsführer Özel kündigt Gründung einer neuen Partei an
-
Durchsuchungen bei ehemaliger Regierungspartei Fidesz in Ungarn
-
Eltern lassen Baby verhungern: Lebenslange Haft wegen Mordes in Schleswig-Holstein
-
Merz: Deutschland will mehr Gas aus Aserbaidschan beziehen
-
Bluttat mit sechs Toten in Stade: Verdächtiger begeht in Gefängnis Suizid
-
Wegen Gewalt: Deutsche Bahn verbietet Alkohol an allen Bahnhöfen
-
Neuer britischer Premier Burnham schafft Mehrwertsteuer auf Strom ab
-
Merz: Wegen Spahn-Nachfolge weitere Gespräche mit Söder und Fraktion geplant
-
Abnehmmittelhersteller Novo Nordisk verklagt Ely Lilly in den USA
-
Haftstrafe für Komplize von Reemtsma-Entführer Drach wegen Raubüberfälle rechtskräftig
-
20-Jähriger wegen antisemitischer Gewalttat in Bayern festgenommen
-
Sprung ins Wasser: Polizist rettet Zwergpudel auf Hafenbecken in Rheinland-Pfalz
-
Tebas rechnet ab: System Infantino "an der Wurzel krank"
Trump setzt Siegeszug fort: Sieg gegen Haley bei Vorwahl in South Carolina
Der frühere US-Präsident Donald Trump ist nach einem weiteren klaren Sieg in den Vorwahlen der Republikaner auf dem Weg zur erneuten Kandidatur für das Weiße Haus kaum noch aufzuhalten. Trump siegte am Samstag gegen seine Rivalin Nikki Haley auch in deren Heimat-Bundesstaat South Carolina. Er lag laut US-Medien nach Auszählung fast aller Stimmen bei rund 60 Prozent, Haley bei etwa 39,5 Prozent. Haley will aber weiterhin nicht aufgeben.
Trump machte indessen deutlich, dass die Vorwahlen aus seiner Sicht praktisch entschieden sind. In seiner Siegesrede in South Carolinas Hauptstadt Columbia richtete der Rechtspopulist seinen Fokus bereits ganz auf die Präsidentschaftswahl im November, bei der er Amtsinhaber Joe Biden von den US-Demokraten herausfordern will.
"Wir werden am 5. November hier sein (...) und wir werden sagen: 'Joe, du bist gefeuert. Raus hier'", sagte Trump. Der 77-Jährige Rechtspopulist griff damit den berühmten Spruch aus seiner einstigen Fernsehshow "The Apprentice" auf.
Biden warnte seinerseits als Reaktion auf den erneuten Vorwahlsieg seines Amtsvorgängers vor der "Gefahr, die Donald Trump für unsere Zukunft" darstelle. Die USA hätten noch immer mit dem "Schaden" zu kämpfen, den Trump während seiner Präsidentschaft angerichtet habe.
Trump erwähnte derweil Haley in seiner Siegesrede mit keinem Wort - und signalisierte damit, dass er sie als Konkurrentin nicht mehr ernst nimmt. In den vergangenen Wochen hatte er die Rivalin, die seine Botschafterin bei den Vereinten Nationen in New York war, noch mit Schmähungen überhäuft.
Haley zeigte sich unterdessen weiter kämpferisch. "Ich habe diese Woche gesagt, dass ich weiter kandidieren werde, egal, was in South Carolina passiert", sagte sie. "Ich bin eine Frau meines Wortes. Ich gebe diesen Kampf nicht auf, denn eine Mehrheit der Amerikaner ist sowohl gegen Donald Trump als auch gegen Joe Biden."
Die 52-Jährige hatte schon bei den ersten Vorwahlen in Iowa, New Hampshire und Nevada herbe Niederlagen erlebt. Die Niederlage in South Carolina war nun für sie besonders bitter. In dem Staat im Südosten der USA war sie von 2011 bis 2017 Gouverneurin.
Die im Vergleich zu Trump moderate Republikanerin ist dessen letzte verbliebene ernsthafte Konkurrentin um die Präsidentschaftskandidatur der konservativen Partei. Sie hatte schon vor der Abstimmung in South Carolina angekündigt, dass sie in jedem Fall weitermachen werde, und zwar mindestens bis zum "Super Tuesday" (Super-Dienstag) am 5. März, an dem die Republikaner in 15 Bundesstaaten Vorwahlen abhalten.
Formell nominiert wird der Präsidentschaftskandidat der oppositionellen Republikaner nach Ende der Vorwahlen bei einem Parteitag im Juli. Haley setzt weiterhin darauf, die Stimmen all jener Konservativen auf sich vereinen zu können, die Trump für zu extrem und unberechenbar halten und die ihm auch wegen seiner diversen juristischen Anklagen und Verfahren distanziert gegenüberstehen.
Allerdings genießt Trump genießt trotz seiner Justizprobleme und seiner von Skandalen geprägten Präsidentschaft von 2017 bis 2021 bei der rechten Basis große Beliebtheit. In den vergangenen Wochen warfen mit Ausnahme Haleys alle wichtigen Vorwahl-Rivalen Trumps das Handtuch, darunter Floridas Gouverneur Ron DeSantis.
Experten meinen, dass Haley sich bereithalte, falls Trump im Präsidentschaftsrennen doch noch zu Fall zu kommt. "Sie wartet ab, ob Trump durch eine Gerichtsentscheidung oder ein Gesundheitsproblem aus dem Rennen geworfen wird. Es ist bereits offensichtlich, dass Haley selbst Trump nicht aus dem Rennen werfen kann", sagte der Politologe Larry Sabato der Nachrichtenagentur AFP.
Trumps erstes Strafverfahren soll am 25. März in New York beginnen, darin geht es um die mutmaßliche Fälschung von Geschäftsdokumenten im Zusammenhang mit einer Schweigegeldzahlung an die frühere Pornodarstellerin Stormy Daniels während des Wahlkampfs 2016. Stormy Daniels hatte nach eigener Schilderung eine Affäre mit Trump, was dieser bestreitet. Daneben laufen noch drei weitere Strafanklagen gegen den Ex-Präsidenten, unter anderem wegen seiner Versuche, seine Wahlniederlage gegen Biden von 2020 nachträglich zu kippen.
Auch die Demokraten halten Vorwahlen ab, Biden steht aber als Präsidentschaftskandidat de facto fest. Allerdings haben viele Demokraten Zweifel, dass der 81-Jährige wegen seines hohen Alters der richtige Kandidat ist. Biden ist bereits jetzt der älteste Präsident der US-Geschichte. Er sorgt immer wieder mit Versprechern und Verwechslungen für Aufsehen.
P.A.Mendoza--AT