-
EU-Lebensmittelaufsicht senkt Grenzwert für Ewigkeitschemikalie TFA deutlich ab
-
Zwei Straßenbahnen stoßen in Rotterdam zusammen: 15 Verletzte
-
Nach Rücktritt von Spahn: Kanzler-Vertrauter Frei soll Unionsfraktion führen
-
Spritpreise klettern weiter - Diesel verteuert sich um fast zehn Cent je Liter
-
Proteste ausgeweitet: Indische Kakerlaken-Bewegung erhöht Druck auf Modi-Regierung
-
Freispruch für Busfahrer nach Unfall mit tödlich verletztem Neunjährigen in Hamburg
-
Neue Startup-Strategie der Regierung legt Fokus auf Militär-Technolgie
-
Berlin schreibt nun Vermietende bei zu hohen Angebotsmieten an
-
Selenskyj entlässt ukrainischen Armeechef Syrsky nach tagelangen Protesten
-
Vorwurf der Falschaussage zu Maut: Ex-Minister Scheuer ab September vor Gericht
-
Verhandlungen mit Vermietern: 33 Galeria-Standorte auf der Kippe
-
USA gehen bei Zöllen wieder in die Offensive - neue Abgaben für Brasilien in Kraft
-
Hainer: "Menschenfänger" Klopp eine gute Lösung
-
Mutmaßlicher Mädchenjäger des US-Sexualstraftäters Epstein nahe Paris tot aufgefunden
-
Ecker-Rosendahl und Henkel würdigen Trainer Osenberg
-
Deutsch-russische Atom-Zusammenarbeit genehmigt - Parteiübergreifend Kritik
-
Frühstartrente: Eltern können staatlichen Zuschuss um bis zu 6840 Euro ergänzen
-
Norwegen gedenkt der Opfer der Breivik-Anschläge vor 15 Jahren
-
Lipowitz bereits operiert: "Er ist mega enttäuscht"
-
Medien: Frei soll neuer Unionsfraktionschef werden
-
Bundesanwaltschaft klagt Anführer von Reichsbürgergruppe "Königreich Deutschland" an
-
Bundesregierung will Unterstützung von Terroropfern dauerhaft sicherstellen
-
Ermittlungen gegen Polizisten nach tödlichem Unfall mit Streifenwagen in Hessen
-
Gespräche laufen: Italien will Guardiola
-
Firma scheitert mit Millionenklage gegen Bund wegen geplatzten Maskendeals
-
Lawrow kündigt Treffen mit Rubio am Donnerstag in Manila an
-
Ermittler untersuchen Geschäftsräume der Deutschen Bank
-
Französischer Modelagent mit engen Verbindungen zu Epstein tot aufgefunden
-
Bundesregierung will Cybersicherheit der Verwaltung stärken
-
41-Jähriger in Dortmund soll eigenen Vater getötet haben
-
Anklage gegen vier Anführer von Reichsbürgergruppe "Königreich Deutschland"
-
Ecker-Rosendahl würdigt Trainer Osenberg
-
Polizeistation in Hitlers Geburtshaus in Braunau eröffnet - umstrittenes Projekt
-
Befragung: Nahezu Hälfte von deutschen Studierenden nutzt täglich KI-Tools
-
KI von OpenAI macht sich bei Test selbständig und unternimmt Hackerangriff
-
Untersuchungsbericht bestätigt Hangrutsch als Ursache für Zugunglück von Riedlingen
-
Bild: Bender in Klopps Trainerteam
-
Medien: USA stellen Abkommen zum Aufbau eines zivilen Atomprogramms für Saudi-Arabien vor
-
Indischer Oppositionsführer Gandhi nach Festnahme bei Protesten wieder auf freiem Fuß
-
Kulturstaatsminister Weimer will nur eine Legislaturperiode in Amt bleiben
-
AfD scheitert mit Organklage gegen frühere 2G+-Regelung in Bundestag
-
Spahn-Nachfolge: Fraktionsvorstand hält digitale Sitzung mit Merz und Söder ab
-
Neue Startup-Strategie der Bundesregierung mit Fokus auf Militär-Technologie
-
Moderator Thomas Gottschalk ist nach Krebserkrankung vorsichtig optimistisch
-
Zahl von Habilitationen in Deutschland 2025 leicht gestiegen
-
Möglicherweise Hautstück von ausgebüxter Würgeschlange in Hessen entdeckt
-
Hinweis auf geplanten Gefangenenaufstand: Durchsuchung in JVA Siegburg
-
Kretschmer kritisiert Brandmauer zu AfD: "Müssen mit jedem reden"
-
Wirtschaftsministerin Reiche: Keine Maßnahmen gegen hohe Spritpreise geplant
-
Mehr Autos pro Einwohner: Pkw-Dichte in Deutschland nimmt weiter zu
Wehrbeauftragte schlägt Bürgerrat für Debatte über allgemeines Dienstjahr vor
Die Wehrbeauftragte des Bundestages, Eva Högl (SPD), hat sich für die Einberufung eines Bürgerrats ausgesprochen, um dort über neue Formen eines Dienstjahres für die Gesellschaft zu beraten - ob bei der Bundeswehr oder auch in anderen Bereichen. "Das Thema gehört in den Bundestag und in die Mitte unserer Gesellschaft", schrieb Högl am Dienstag in einem Gastbeitrag für das Portal Table.Media. Widerspruch kam von der Union.
"Ich bin überzeugt, dass sich jede und jeder eine Zeitlang für unsere Gesellschaft engagieren sollte", schrieb Högl in dem Beitrag weiter. "Solch ein Engagement wäre bei der Bundeswehr denkbar, aber auch in anderen gesellschaftlichen Bereichen wie Soziales, Kultur und Umwelt." Dies würde "jedem und jeder Einzelnen guttun, es würde Horizonte erweitern, Perspektiven öffnen, Verantwortung stärken", argumentierte die SPD-Politikerin.
Ein Bürgerrat, wie es ihn im Bundestag gerade erstmals zum Thema Ernährung gegeben hatte, "könnte Bewegung in die Debatte bringen", begründete Högl ihr Anliegen. Sie wies darauf hin, dass die bisherige Diskussion mehrere Aspekte nicht ausreichend berücksichtige. Dazu gehöre die Frage, wie freiwillige Dienste - nicht nur in der Bundeswehr - grundsätzlich attraktiver gemacht werden könnten. Hierfür seien "längst nicht alle Mittel ausgeschöpft".
"Natürlich ist eine Debatte um ein Gesellschaftsjahr oder die Reaktivierung der Wehrpflicht sinnvoll, ja sogar erforderlich und überfällig", erklärte der verteidigungspolitischer Sprecher der Unionsfraktion, Florian Hahn (CSU), zu Högls Vorstoß. "Bürgerräte sind dafür aber das völlig falsche Instrument."
Hahn sah Högls Vorschlag als "den verzweifelten Versuch, die Einzelmeinungen innerhalb der SPD, die für ein Gesellschaftsjahr oder eine Wehrpflicht sind, irgendwie zu stärken". Er forderte Högl und Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) auf, entsprechende Vorschläge in den Bundestag einzubringen und zu debattieren.
Högl hat sich bereits wiederholt für ein allgemeines gesellschaftliches Dienstjahr ausgesprochen - möglicherweise auch in Form einer Dienstpflicht. Einer Rückkehr zur Wehrpflicht in der traditionellen Form erteilte sie hingegen eine Absage. Angesichts des akuten Personalmangels bei der Bundeswehr hatte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) gefordert, eine Debatte über die Einführung einer Dienst- oder Wehrpflicht zu führen.
Mitte Januar hatte der erste vom Bundestag eingesetzte Bürgerrat seine Arbeit abgeschlossen. Er befasste sich mit dem Thema "Ernährung im Wandel" und legte eine Reihe von Empfehlungen vor, etwa für ein kostenfreies Mittagessen für alle Kinder und ein staatliches Label für Lebensmittel. Die Union sieht Bürgerräte generell kritisch und befürchtet, dass sie die Bedeutung des Parlaments untergraben.
P.Smith--AT