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Armee: Israelischer Soldat an Grenze zum Libanon durch "feindliches Fluggerät" getötet
Im Norden Israels ist nach Angaben der israelischen Armee ein Soldat durch ein "feindliches Fluggerät" getötet worden. Zwei weitere Soldaten wurden dadurch im Gebiet Margaliot an der Grenze zum Libanon verletzt, wie die Armee am Samstag erklärte. Bei dem Toten handele es sich um einen 53-jährigen Reservisten aus Petah Tikva in der Nähe Tel Avivs, hieß es weiter. Er sei während eines Einsatzes getötet worden.
Die Armee hatte zunächst mitgeteilt, dass ihre Luftabwehr ein feindliches Fluggerät abgefangen habe, das vom Libanon nach Israel eingedrungen sei. In einer späteren Mitteilung hieß es: "Ein weiteres feindliches Fluggerät, das aus dem Libanon kam, wurde identifiziert und ging in Margaliot nieder. Als Reaktion greift die Artillerie" der israelischen Armee "im Libanon an", hieß es weiter.
Der 53-jährige Reservist ist der siebte israelische Soldat, der an der Grenze zum Libanon getötet wurde, seitdem der Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas begann.
Der Hamas-Großangriff auf Israel vor mehr als zwei Monaten hat zu einer deutlichen Zunahme der Spannungen im israelisch-libanesischen Grenzgebiet geführt. Immer wieder kommt es zu tödlichen Schusswechseln zwischen israelischen Truppen und der vom Iran unterstützten schiitischen Hisbollah-Miliz.
Auf libanesischer Seite starben seitdem nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AFP mehr als 120 Menschen, die meisten von ihnen Hisbollah-Kämpfer, aber auch ein libanesischer Soldat und 17 Zivilisten, darunter drei Journalisten. Auf israelischer Seite wurden neben den sieben Soldaten nach Angaben der Behörden vier Zivilisten getötet.
Am Freitag hatte die israelische Armee erstmals Flugblätter über einem Dorf im Süden des Libanons abgeworfen, um vor einer Unterstützung der Hisbollah-Miliz zu warnen.
Th.Gonzalez--AT