-
Erklärung: Partei von Flávio Bolsonaro erkennt Lulas Wiederwahl in Brasilien an
-
Begrenzte Waffenruhe in russisch besetzter ukrainischer Stadt Oleschky in Kraft getreten
-
Oxfam: Superreiche verursachen mit Privatjets und Investitionen enorme Klimaschäden
-
Pressestimmen zur Verleihung des Ballon d'Or
-
Kane: Ohne den FC Bayern "nicht möglich"
-
Ballon d'Or: Bayern-Superstar Kane triumphiert
-
Barca dominiert Gala - auch de la Fuente und Putellas geehrt
-
Barca dominiert Ballon-d'Or-Gala - auch de la Fuente geehrt
-
Nach Bolsonaros Niederlage: Trump nennt Brasilien-Wahl "manipuliert"
-
Tödlicher Schusswaffenangriff bei Paris: Verdächtiger bestreitet rassistisches Motiv
-
Flavio Bolsonaro darf nach eigenen Angaben Brasilien nicht verlassen
-
Nach Machados Rückkehr: Venezuelas Übergangspräsidentin wirft ihr "Show" vor
-
US-Demokraten fordern Sonderermittler zu Trumps Verbindungen zu Epstein
-
Verteidigungsministertreffen: Pistorius spricht Putin ernsthaften Friedenswillen ab
-
Er spielte Navigator Chekov: "Star Trek"-Schauspieler Walter Koenig ist tot
-
Microsoft bietet jedem vierten Mitarbeiter eine Abfindung an
-
Iran und Länder des Mekka-Abkommens vereinbaren weitere Gespräche über Zusammenarbeit
-
Trotz Fangverboten: Deutsche Ostseefischer dürfen 2027 weiter Hering fischen
-
"Peinlich" und "Skandal": Kritik an Auftritt von Audi-Chef in den USA reißt nicht ab
-
Vatikan: Papst Leo XIV. reist trotz Krebsoperation nach Südamerika
-
UN-Ermittler werfen Israel Verbrechen der "Auslöschung" im Westjordanland vor
-
Venezuela: Oppositionsführerin Machado zu Treffen mit Übergangspräsidentin bereit
-
"Letzte Warnung": DFB greift nach FCK-Randalen im Derby durch
-
Macron sieht weiteren "riskanten" Protest-Samstag voraus
-
KI-Unternehmen Anthropic warnt in Börsenprospekt vor Risiken
-
Geplante Jugendproteste: Warnungen vor Gewalt - und Verständnis für Anliegen
-
Ukraine nennt WM-Vergabe an Russland "skandalös"
-
Dobrindts Anti-Vergesellschaftungsgesetz: Linke hält Pläne für verfassungswidrig
-
Kein Nobelpreis: Trump beschimpft Norwegen unflätig
-
Parlamentswahl in Serbien: Studentenliste siegt - Vucic räumt Niederlage ein
-
Club-Schlägerei in London: Chris Brown kommt mit Bewährungsstrafe davon
-
Nach Kollision in Bremerhaven: Ermittlungen gegen Kapitän von Kreuzfahrtschiff
-
DTB-Team startet Davis-Cup-Mission mit Zverev und Struff
-
Wahlplakat mit Hitlergruß: Urteil gegen Brandenburger AfD-Abgeordneten rechtskräftig
-
Segelpartner auf offener See getötet: Lebenslange Haft für Berliner rechtskräftig
-
Zentralkomitee der KP tagt in China - Verschärfung der Disziplin geplant
-
Ab 1. Januar: Berliner Taxifahrer dürfen nicht mehr am BER warten
-
Lula gewinnt Präsidentenwahl in Brasilien - Bolsonaro erkennt Niederlage nicht an
-
Thüringen: Früherer Ministerpräsident Josef Duchac gestorben
-
"Peinlich": Auftritt von Audi-Chef Döllner in den USA schlägt weiter hohe Wellen
-
Steinmeier-Nachfolge: Unterstützung für Aigner aus Ländern - CDU wartet ab
-
Merz zu mehrtägiger Asienreise gestartet - Steinmeier reist parallel nach China
-
Regierungsbildung in Schweden erneut gescheitert
-
Geplante Jugendproteste: Innenpolitiker warnen vor Gewalt und Unterwanderung
-
DDR-Größe Weber im Alter von 61 Jahren verstorben
-
Russland will Angriffe trotz Gesprächen mit USA und Ukraine fortsetzen
-
Verzicht auf nicht zwingende Standards: Gesetzentwurf für einfacheres Bauen steht
-
Kreuzfahrt nach Kollision in Bremerhaven abgesagt - Sturmflutwarnung für Nordseeküste
-
Mutmaßlicher IS-Anhänger am Frankfurter Flughafen festgenommen
-
Stauprognose: Am Halloween-Wochenende ist mit vollen Autobahnen zu rechnen
Studie: Waffenverkäufe gehen trotz wachsende Nachfrage zurück
Trotz durch den Krieg in der Ukraine vergrößerter Nachfrage sind die Gewinne der größten Rüstungsunternehmen der Welt im Jahr 2022 zurückgegangen. Der Umsatz durch Waffen und Militärdienstleistungen der 100 größten Rüstungsunternehmen belief sich im vergangenen Jahr auf 597 Milliarden Dollar (rund 549 Milliarden Euro), wie ein am Montag veröffentlichter Bericht des Internationalen Friedensforschungsinstituts in Stockholm (Sipri) zeigt. Demnach ging der Umsatz im Vergleich zu 2021 um 3,5 Prozent zurück.
Sipri-Forscher Diego Lopes da Silva sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Zahlen seien vor dem Hintergrund geopolitischer Spannungen und der russischen Invasion der Ukraine "unerwartet". Der Rückgang zeige, "dass zwischen einem Nachfrageschock wie dem Krieg in der Ukraine und der Fähigkeit der Unternehmen, die Produktion hochzufahren und die Nachfrage wirklich zu befriedigen, eine gewisse Zeit vergeht", erläuterte Lopes da Silva.
Laut Sipri ist der Rückgang zu großen Teilen auf niedrigere Gewinne von US-Unternehmen zurückzuführen, die in Zusammenhang mit der Corona-Pandemie mit "Lieferkettenproblemen und Arbeitskräftemangel" zu kämpfen gehabt hätten. Die Verkäufe der USA gingen um 7,9 Prozent zurück, machten jedoch immer noch 51 Prozent der gesamten Gewinne 2022 aus. 42 der 100 größten Rüstungsunternehmen kamen aus den USA.
Russische Rüstungsunternehmen sahen ihre Gewinne um zwölf Prozent auf 20,8 Milliarden Dollar einbrachen. Das lag laut Lopes da Silva zum einen an den westlichen Sanktionen und zum anderen an ausbleibenden Zahlungen durch den russischen Staat. Zudem sei es schwieriger, an Daten aus Russland zu kommen, weswegen nur zwei russische Unternehmen berücksichtigt wurden.
Im Nahen Osten, Asien und Ozeanien konnten die Waffenhersteller Sipri zufolge schneller auf die wachsende Nachfrage reagieren, weil die dort hergestellten Waffensysteme weniger kompliziert sind als in den USA. Vor allem türkische Rüstungsunternehmen profitierten von der hohen Nachfrage, insbesondere der Drohnenhersteller Baykar, dessen Produkte in der Ukraine eingesetzt werden.
Der zweitgrößte Waffenhersteller China konnte seine Erlöse um 2,7 Prozent auf 108 Milliarden Dollar erhöhen.
Laut Lopes da Silva ist ein Abnehmen der Nachfrage nicht abzusehen. "In den Unternehmensberichten haben wir festgestellt, dass der Auftragseingang und die Auftragsbestände der Unternehmen stark zunehmen." Sipri gehe daher davon aus, dass die Militärausgaben weiter steigen und schließlich auch die Gewinne der Rüstungsfirmen zunehmen.
R.Lee--AT