-
US-Zentralbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
"New York Times": US-Demokraten führen Alaskas Wähler mit Namenstrick in die Irre
-
Struff gewinnt deutsches Duell - und fordert Djokovic
-
Explosion in Mehrfamilienhaus in Regensburg: Mehrere Verletzte und Vermisste
-
Geldwäsche: Klingbeil plant leichteren Zugang zu Konto- und Immobiliendaten
-
Nach Israel-Wahl: Keine Mehrheit in Sicht - Likud wirft arabischen Parteien Betrug vor
-
Mindestens 68 Tote bei Zugunglück in Spanien – Ursache wohl menschliches Versagen
-
Mutmaßliche Saboteure aus Belarus festgenommen: Brandanschläge in Bayern geplant
-
Juristische Debatte über Nichtwählbarkeit von Le Pen flammt auf
-
CDU-Vize Prien drängt zu Eile in Präsidenten-Frage - Klärung bis 9. November
-
Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
-
Gefängnismitarbeiter in NRW nach Verkauf von Handys an Häftlinge in Untersuchungshaft
-
Bolsonaro setzt sich nach Wahlniederlage aus Brasilien in die USA ab
-
Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet
-
Brandenburg: Kind in Wildpark von Wolf attackiert und schwer verletzt
-
Putin umwirbt afrikanische Staaten bei Gipfel in Moskau
-
Israel: Arabische Listen legen nach Auszählung von 85 Prozent der Stimmen weiter zu
-
Verheerendes Zugunglück in Spanien: Mindestens 64 Todesopfer
-
Jugendproteste: Behörden warnen vor Extremisten - GEW betont Anliegen der "GenZ"
-
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
-
Frauen betäubt und missbraucht: Zwölf Jahre Haft für Serienvergewaltiger in Berlin
-
Dänischer Tierschutzminister will sich für Verbot von "Turbo-Hähnchen" einsetzen
-
Brasilianischer Wahlverlierer Flávio Bolsonaro in Miami gelandet
-
Nach Dopingsperre: Carl will "zweite Chance" nutzen
-
"Unprofessionell": Grüne und Linke kritisieren Merz' Kurs bei Steinmeier-Nachfolge
-
Zahl der Toten nach Zugunglück in Spanien steigt auf 64
-
Parlamentswahl in Israel: Kein klarer Weg zur Regierungsbildung
-
Struff gewinnt deutsches Duell - nun gegen Djokovic?
-
Hausdrama nach fehlerhafter Zwangsversteigerung: Fall aus Rangsdorf beigelegt
-
Medienbericht: Weitere Haftstrafe für iranischen Regisseur Panahi
-
Streit um Brigitte Bardots Erbe: Witwer aus Villa ausgeschlossen
-
Mercedes will weitere Stellen in Deutschland abbauen
-
DGB-Rentenkommission schlägt verpflichtende betriebliche Altersvorsorge vor
-
Hochgeschwindigkeitszüge kollidieren in Spanien: Mindestens 30 Todesopfer
-
Bolsonaro setzt sich nach Wahlniederlage aus Brasilien ab - Aufenthaltsort unklar
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt für neue Wirtschaftsallianz mit Japan
-
Behörden: Zahl der Toten bei Zugunglück in Spanien steigt auf mindestens 30
-
Merz: Deutschland wird Rüstungskooperation mit Japan verstärken - Kampfjetbau ausloten
-
Indien: Mobilfunkunternehmen Jio legt nach Rekordbörsengang Kurssprung hin
-
Nach Ausschreitungen in Frankreich: Randalierer sollen für Schäden zahlen
-
Bundespolizei fasst falsche Diplomaten an Münchner Flughafen
-
Ukrainischer Präsident Selenskyj wird in Hessen mit Medaille geehrt
-
Polizei schießt bei Übung auf Bundeswehrsoldaten: Ermittlungen eingestellt
-
Gegenpol zu China und USA: Merz wirbt in Japan für "Allianz für regelgebundenen Handel"
-
Israels Wahlbehörde: Netanjahus Block führt nach Auszählung von zwei Dritteln der Stimmen
-
Auch Real entschuldigt sich bei China für Mbappé-Kommentar
-
Klaveness: FIFA-Kandidatur "kein wirkliches Thema" für mich
-
Angreifer vor israelischer Botschaft in Serbien erschossen - Israel spricht von "Terroranschlag"
-
Bundesinstitut zur Unterhaltsreform: Finanzlage Alleinerziehender verbessert
-
Unbekannte wollen in Dresdner Zwinger einbrechen - Verdächtige flüchten
Macron fordert in Israel internationale Allianz gegen die Hamas
Während Israel erneut heftige Angriffe auf den Gazastreifen flog, hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Jerusalem für den Aufbau einer internationalen Allianz für den Kampf gegen die Hamas geworben. Die radikalislamische Palästinenserorganisation ließ ihrerseits zwei als Geiseln genommene israelische Frauen frei, die sich am Dienstag erstmals zu den Bedingungen ihrer Gefangenschaft äußerten.
"Frankreich ist dazu bereit, dass die internationale Allianz gegen den Islamischen Staat, zu der wir uns für den Einsatz im Irak und in Syrien zusammengetan haben, auch die Hamas bekämpfen kann", sagte Macron nach einem Treffen mit dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu. Die internationale Allianz gegen die Dschihadistenmiliz IS war 2014 von den USA auf den Weg gebracht worden, um den Kampf gegen die Islamisten im Irak und in Syrien zu unterstützen. Sie umfasst sowohl westliche als auch arabische Staaten.
Die Erfahrungen mit dieser Allianz solle nun genutzt werden, betonte der Elysée. Die Anti-IS-Allianz habe etwa auch Soldaten ausgebildet, Informationen geteilt und die Finanzierung des Terrorismus bekämpft.
Macron mahnte zudem eine politische Lösung an. "Die Sicherheit Israels kann nicht dauerhaft sein ohne eine entschiedene Wiederaufnahme des politischen Prozesses mit den Palästinensern", sagte er. Der französische Präsident wollte später in Ramallah als erster westlicher Staatschef seit Beginn des Krieges mit Palästinenserpräsident Mahmud Abbas zusammentreffen. Danach wollte er nach Amman reisen, um dort den jordanischen König Abdullah II. zu treffen.
Nach Angaben der Hamas wurden bei neuen nächtlichen Luftangriffen mindestens 140 Menschen getötet. Hunderte weitere seien verletzt worden, teilte die radikalislamische Organisation mit, deren Angaben sich unabhängig nicht überprüfen lassen. Die Gesamtzahl der Toten sei auf 5791 gestiegen. Unter ihnen seien 2360 Kinder.
Der israelische Generalstabschef Herzi Halevi bekräftigte den Willen der israelischen Armee, die radikalislamische Palästinenserorganisation auszuschalten. "Wir wollen die Hamas, ihre Führung, ihren militärischen Arm und ihre Funktionsmechanismen vollständig zerschlagen", sagte er in einer Videobotschaft im Onlinedienst X, vormals Twitter.
Die am Montagabend von der Hamas freigelassene 85-jährige Israelin Jocheved Lifschitz berichtete unterdessen, dass sie während der Geiselnahme geschlagen, später aber gut behandelt worden sei. Die Hamas-Kämpfer hätten sie auf einem Motorrad abtransportiert und ihr "sehr wehgetan", sagte Lifschitz in einem Krankenhaus in Tel Aviv.
Anders sei es während der Gefangenschaft gewesen: "Sie haben uns gut behandelt und sich um alle unsere Bedürfnisse gekümmert", sagte Lifschitz. "Sie hatten alles, was Männer und Frauen brauchen - sogar Shampoo."
Lifschitz war gemeinsam mit der 79 Jahre alten Nurit Cooper und den beiden Ehemännern beim Großangriff der Hamas am 7. Oktober im Kibbuz Nir Os als Geisel genommen worden. Katar und Ägypten hatten die Freilassung vermittelt. Die beiden Ehemänner werden weiterhin mit mehr als 220 weiteren Geiseln im Gazastreifen festgehalten. Am Freitag hatte die Hamas erstmals zwei US-Bürgerinnen aus der Geiselhaft entlassen.
Die israelische Armee warf Flugblätter über dem Gazastreifen ab, um die Bevölkerung aufzufordern, Hinweise auf Geiseln zu geben. Im Gegenzug wurde eine finanzielle Belohnung und "völlige Diskretion" zugesichert. Der israelische Botschafter in Deutschland, Ron Prosor, erklärte, dass die Bodenoffensive der israelischen Armee vor allem wegen der Geiseln noch nicht begonnen habe. "Wir geben jetzt Zeit, damit die Geiseln wieder zurück nach Hause kommen können", sagte der Diplomat bei RTL und ntv.
Der Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad Al-Thani, warf den Verbündeten Israels unterdessen vor, Israel "bedingungslos grünes Licht und die freie Lizenz zum Töten" zu geben. "Es sollte in unserer Zeit nicht erlaubt sein, das Abschalten von Wasser und die Verhinderung der Lieferung von Medikamenten und Nahrungsmitteln als Waffen gegen eine ganze Bevölkerung einzusetzen", betonte er.
Seit Samstag sind etwa 50 Lastwagen mit Hilfsgütern im Gazastreifen eingetroffen. Nach UN-Angaben wären etwa 100 Lastwagen am Tag nötig, um die Bevölkerung mit dem Nötigsten zu versorgen. Von den 2,4 Millionen Einwohnern sind derzeit etwa 1,4 Millionen auf der Flucht, können den Gazastreifen aber nicht verlassen. Nach Angaben der WHO sind ein Drittel der Krankenhäuser im Gazastreifen nicht funktionsfähig, und es gibt nicht genügend Treibstoff für Krankenwagen.
Die im Gazastreifen herrschende Hamas hatte am 7. Oktober einen Großangriff auf Israel gestartet und dabei nach Regierungsangaben etwa 1400 Menschen getötet und mehr als 220 als Geiseln genommen. Bei israelischen Gegenangriffen auf den Gazastreifen starben nach Hamas-Angaben vom Dienstag mehr als 5700 Menschen.
W.Moreno--AT