-
Bolsonaro bezeichnet sich nach Flucht in die USA als "Anführer" Brasiliens
-
Hoher Rohölpreis: Europäische Ölkonzerne fahren hohe Milliardengewinne ein
-
Autoattacke in Neustadt am Rübenberge: Tatverdächtiger Fahrer festgenommen
-
Steinmeier-Nachfolge: Unions-Fraktionschef Frei sieht keinen "Zeitdruck"
-
"Spiegel": Linken-Frontfrau Eralp offenbart intern Angst vor Terrorsympathisanten
-
Volkswagen macht im dritten Quartal 5,82 Milliarden Euro Verlust
-
VW will mehr in China gebaute Autos exportieren
-
MLS: Müller feiert Comeback und Sieg - Werner sieht Rot
-
Staatstrauer nach schwerem Zugunglück in Spanien - Einsatzkräfte suchen weiter nach Opfern
-
Baseball: Milwaukee Brewers feiern ersten World-Series-Triumph
-
Wagner und Schröder verlieren mit ihren NBA-Teams
-
"Elon Musk ist ein Genie": Putin äußert sich lobend über US-Tech-Milliardär
-
Trotz KI-Skepsis bei Investoren: Tech-Gigant Samsung meldet Rekord-Quartalsgewinn
-
EU-Spitzen zu Gipfeltreffen in Kanada
-
Rotes Kreuz eröffnet größtes Bevölkerungsschutzzentrum Deutschlands
-
Merz besucht Südkorea - Halbleiter und Abhängigkeit von China auf der Agenda
-
Konstituierende Sitzung von neu gewähltem Abgeordnetenhaus in Berlin
-
Keine Änderung bei Euro-Leitzinsen erwartet - EZB-Fokus auf Frankreichs Schuldenkrise
-
Nach Flucht in USA: Bolsonaro bezeichnet sich als "gewählten" Präsidenten Brasiliens
-
Nach Flucht in USA: Bolsonaro bezeichnet sich als "echten Präsidenten" Brasiliens
-
Tapsoba leitet Comeback ein: Bayer wendet Pokal-Blamage ab
-
Kompany wieder zu Hause, der FC Bayern im Achtelfinale
-
Vor Kongresswahlen: US-Notenbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
Bericht über Namenstrick: Trump fordert Ausschluss zweier Senatskandidaten in Alaska
-
Nach Hirnhautreizung: Kompany aus Klinik entlassen
-
Champions League: Nächster Dämpfer für Bayern-Frauen
-
US-Notenbank Fed will weniger oft über Leitzins entscheiden
-
Lange Überzahl: Undav erlöst Stuttgart in Paderborn spät
-
Schalke 04 scheitert bei Dynamo Dresden
-
FC Bayern zunächst ohne Kane
-
US-Zentralbank Fed lässt Leitzins unverändert
-
"New York Times": US-Demokraten führen Alaskas Wähler mit Namenstrick in die Irre
-
Struff gewinnt deutsches Duell - und fordert Djokovic
-
Explosion in Mehrfamilienhaus in Regensburg: Mehrere Verletzte und Vermisste
-
Geldwäsche: Klingbeil plant leichteren Zugang zu Konto- und Immobiliendaten
-
Nach Israel-Wahl: Keine Mehrheit in Sicht - Likud wirft arabischen Parteien Betrug vor
-
Mindestens 68 Tote bei Zugunglück in Spanien – Ursache wohl menschliches Versagen
-
Mutmaßliche Saboteure aus Belarus festgenommen: Brandanschläge in Bayern geplant
-
Juristische Debatte über Nichtwählbarkeit von Le Pen flammt auf
-
CDU-Vize Prien drängt zu Eile in Präsidenten-Frage - Klärung bis 9. November
-
Prien verzichtet auf geplante Kürzung beim Elterngeld
-
Gefängnismitarbeiter in NRW nach Verkauf von Handys an Häftlinge in Untersuchungshaft
-
Bolsonaro setzt sich nach Wahlniederlage aus Brasilien in die USA ab
-
Cousin von Albert II. von Monaco tot - fahrlässige Tötung vermutet
-
Brandenburg: Kind in Wildpark von Wolf attackiert und schwer verletzt
-
Putin umwirbt afrikanische Staaten bei Gipfel in Moskau
-
Israel: Arabische Listen legen nach Auszählung von 85 Prozent der Stimmen weiter zu
-
Verheerendes Zugunglück in Spanien: Mindestens 64 Todesopfer
-
Jugendproteste: Behörden warnen vor Extremisten - GEW betont Anliegen der "GenZ"
-
Familienministerium will maximalen Elterngeldbezug doch bei 14 Monaten belassen
Israelische Armee ruft zu Massenevakuierung im Norden des Gazastreifens auf
Sechs Tage nach dem Großangriff der radikalislamischen Hamas auf Israel hat die israelische Armee die Palästinenser zu einer Massenevakuierung im Norden des Gazastreifens aufgefordert. Am Freitag rief sie rund 1,1 Millionen Zivilisten in dem Palästinensergebiet auf, ihre Häuser in Richtung Süden zu verlassen. Die UNO kritisierte die Aufforderung und warnte vor einer humanitären Katastrophe. Auch die radikalislamische Hamas wies die Evakuierungsaufforderung zurück. Unterdessen trafen mehrere Spitzenpolitiker, unter ihnen Außenministerin Annalena Barbock (Grüne), zu Solidaritätsbesuchen in Israel ein.
Israel begründete den Aufruf zur Evakuierung des nördlichen Gazastreifens mit geplanten Einsätzen des Militärs in den kommenden Tagen. Alle Zivilisten sollten sich zu "ihrer eigenen Sicherheit" in ein Gebiet südlich des Flusslaufs Wadi Gaza begeben, erklärte die Armee. Um die Bevölkerung zu informieren, wurden unter anderem Flugblätter in arabischer Sprache per Drohnen über dem Gazastreifen abgeworfen.
In den Straßen von Gaza luden am Morgen zahlreiche Bewohner Habseligkeiten und Kinder auf Anhänger und begaben sich auf dem Weg in Richtung Süden. Die machthabende radikale Palästinenserorganisation Hamas kündigte an, sich der Aufforderung zur Evakuierung zu widersetzen. "Wir bleiben standhaft auf unserem Land, in unseren Häusern und unseren Städten. Es wird keine Vertreibung geben", hieß es in einer Stellungnahme.
Die Vereinten Nationen warnten vor "verheerenden humanitären Folgen" durch die Umsiedlung der Zivilbevölkerung. Ein Sprecher der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erklärte, das palästinensische Gesundheitsministerium habe seine Organisation informiert, "dass es unmöglich ist, schutzbedürftige Krankenhauspatienten aus dem Norden des Gazastreifens zu evakuieren".
Palästinenserpräsident Mahmud Abbas erklärte, er lehne "die Vertreibung unseres Volkes aus dem Gazastreifen strikt ab". Dies käme einer "zweiten Nakba" gleich, betonte er laut einer von der palästinensischen Nachrichtenagentur Wafa veröffentlichten Erklärung. Er bezog sich mit dem Begriff "Nakba" (Katastrophe) auf die Flucht von rund 760.000 Palästinensern nach Israels Staatsgründung im Jahr 1948.
Die israelische Armee hatte den Gazastreifen nach dem Großangriff der Hamas am vergangenen Samstag unter Dauerbeschuss genommen. Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu drohte, die radikalislamische Hamas vollständig zu "zerstören".
Nach eigenen Angaben warf die israelischen Armee bisher 6000 Bomben über dem Gebiet ab. Zudem erklärte sie, sich auf eine mögliche Bodenoffensive im Gazastreifen vorzubereiten. Im Gazastreifen wurden nach Angaben von Hamas-Behörden bislang mehr als 1530 Menschen getötet.
Unterdessen stieg die Zahl der Todesopfer auf israelischen Seite auf 1300, darunter laut israelischer Armee mehr als 250 Soldaten. Im Zuge ihres Angriffs nahmen Hamas-Kämpfer rund 150 Geiseln. 13 von ihnen, darunter auch Ausländer, seien durch Angriffe Israels getötet worden, gab die Palästinenserorganisation am Freitag bekannt.
Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) traf am Freitagvormittag in Israel ein. Im Süden des Landes führte sie nach AFP-Informationen Gespräche mit ihrem Kollegen Eli Cohen und traf Angehörige von verschleppten deutschen Staatsangehörigen. Vor ihrem Abflug hatte die Außenministerin den Großangriff der Hamas gegen Israel als "brutale Zäsur" bezeichnet und betont, dass Deutschland "fest und unverbrüchlich" an der Seite Israels stehe.
Begleitet wurde Baerbock auf ihrer Reise vom israelischen Botschafter in Deutschland, Ron Prosor. Auch US-Verteidigungsminister Lloyd Austin, EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Europaparlaments-Präsidentin Roberta Metsola hielten sich am Freitag zu Solidaritätsbesuchen in Israel auf.
A.Taylor--AT