-
Marokko fordert Aufklärung nach Tod von Staatsbürger bei Polizeieinsatz in Italien
-
Drogenbeauftragter Streeck begrüßt Alkoholverbot an Bahnhöfen
-
Nach tagelangen Protesten: Selenskyj entlässt Armeechef Syrsky
-
Mit Neundarter: Littler im Viertelfinale des World Matchplay
-
Trump sagt libanesischem Präsidenten Unterstützung bei Friedensbemühungen mit Israel zu
-
Ukraine: Präsident Selenskyj entlässt Armeechef Syrsky
-
Tour-Sturz: Lipowitz erleidet Schlüsselbeinbruch
-
Frankreich lässt zwei verbotene Insektengifte unter Auflagen wieder zu
-
Frankreich beschließt als erstes EU-Land Social-Media-Verbot für unter 15-Jährige
-
Frankreich beschließt Social-Media-Verbot für Kinder unter 15 Jahren
-
Frankreich: Le Pen hat Revision gegen ihre Verurteilung eingelegt
-
"Routinemäßiger Eingriff": Wirtschaftsministerin Reiche wird in Sommerpause operiert
-
Tour-Sturz: Lipowitz erleidet Schlüsselbeinverletzung
-
Trump: USA sind mit Iran "noch lange nicht fertig" - Atomanlage Pickaxe Mountain mögliches Ziel
-
Brite soll Ex-Ministerin Widdecombe mit 21 Hammer-Schlägen getötet haben
-
Guterres reist diese Woche nach Syrien - Erster Besuch eines UN-Chefs seit 2009
-
Trump will bei sich bei Blockade saudiarabischer Häfen um Huthis "kümmern"
-
Reiche gehen Lockerungen der EU-Regeln für Gas- und Ölimporte nicht weit genug
-
Neuer Premier Burnham kündigt Kostensenkungen für Briten an
-
Tour-Aus für Lipowitz: Sturzdrama überschattet Zeitfahren
-
Deutsche-Welle-Journalist Alican Uludag erneut in der Türkei festgenommen
-
Spanien will Rauchen auf öffentlichen Terrassen und Stränden verbieten
-
Libanesische Armee stationiert Truppen in weiterer "Pilotzone"
-
Nach Gewalt bei Protesten in Indien: Gandhi fordert Rücktritt von Premier Modi
-
Universitätsklinikum Halle: Zwillinge mit zwei verschiedenen Geburtstagen
-
Caritas kritisiert Bundesregierung wegen Kürzungen bei humanitärer Hilfe
-
Deutsche-Welle-Journalist Uludag erneut in der Türkei festgenommen
-
Einnahmen aus Tabaksteuer im ersten Halbjahr 2026 zurückgegangen
-
Abgesetzter türkischer Oppositionsführer Özel kündigt Gründung einer neuen Partei an
-
Durchsuchungen bei ehemaliger Regierungspartei Fidesz in Ungarn
-
Eltern lassen Baby verhungern: Lebenslange Haft wegen Mordes in Schleswig-Holstein
-
Merz: Deutschland will mehr Gas aus Aserbaidschan beziehen
-
Bluttat mit sechs Toten in Stade: Verdächtiger begeht in Gefängnis Suizid
-
Wegen Gewalt: Deutsche Bahn verbietet Alkohol an allen Bahnhöfen
-
Neuer britischer Premier Burnham schafft Mehrwertsteuer auf Strom ab
-
Merz: Wegen Spahn-Nachfolge weitere Gespräche mit Söder und Fraktion geplant
-
Abnehmmittelhersteller Novo Nordisk verklagt Ely Lilly in den USA
-
Haftstrafe für Komplize von Reemtsma-Entführer Drach wegen Raubüberfälle rechtskräftig
-
20-Jähriger wegen antisemitischer Gewalttat in Bayern festgenommen
-
Sprung ins Wasser: Polizist rettet Zwergpudel auf Hafenbecken in Rheinland-Pfalz
-
Tebas rechnet ab: System Infantino "an der Wurzel krank"
-
Diensthund auf Mann losgelassen: Bewährungsstrafe für Polizistin in Hamburg
-
Pistorius bekräftigt Pläne zu Einstieg des Bundes bei Rüstungskonzern KNDS
-
Bluttat mit sechs Toten in Stade: Verdächtiger begeht Suizid
-
Adeyemi soll am Mittwoch in Barcelona vorgestellt werden
-
Struff nimmt Schwung mit nach Kitzbühel
-
Rohstahlproduktion in Deutschland steigt deutlich - aber Nachfrage bleibt niedrig
-
Fall Spahn bringt Bewegung in Debatte über Leihmutterschaften
-
Sexueller Missbrauch an Kindern: Digitale Gewalt nimmt zu - auch wegen KI
-
Deutscher Biermarkt schneidet schlecht ab: Ausstoß gesunken
Erneut propalästinensische Demonstration in Berlin verboten
Die Berliner Polizei hat vor dem Hintergrund des Großangriffs der radikalislamischen Hamas auf Israel erneut eine propalästinensische Demonstration verboten. Bei der für Donnerstagnachmittag am Potsdamer Platz angemeldeten Versammlung mit rund 200 Teilnehmern sei unter anderem mit "volksverhetzenden, antisemitischen Ausrufen" und "Gewalttätigkeiten" zu rechnen, erklärte die Polizei am Donnerstag unter Verweis auf Erfahrungen mit vergangenen Demonstrationen sowie nicht näher genannte "weitergehende Erkenntnisse".
In Bremen untersagte das Ordnungsamt nach eigenen Angaben für Freitag per Allgemeinverfügung pauschal alle Versammlungen mit einem Bezug zur Hamas oder den Angriffen auf Israel, wie die Innenbehörde mitteilte. Hintergrund sei ein weltweiter Aufruf der Hamas an die arabische und muslimische Welt zu Aktionen und Demonstrationen. "Bei einer die Hamas unterstützenden Versammlung ist mit der Begehung einer erheblichen Anzahl von Straftaten zu rechnen", erklärte dazu der Bremer Innensenator Ulrich Mäurer (SPD).
In Schleswig-Holsteins Landeshauptstadt Kiel wurde derweil eine für Freitag geplante propalästinensische Demonstration vom Anmelder selbst abgesagt, wie die dortige Stadtverwaltung am Donnerstag mitteilte. Nach dem Großangriff der radikalislamischen Hamas auf Israel wurden in Deutschland schon mehrfach Versammlungen untersagt, auf denen laut Behörden mit Sympathiebekundungen für die Hamas zu rechnen war - so etwa in Berlin und Frankfurt am Main.
Unmittelbar nach den Hamas-Angriffen am Wochenende war es in Berlin zu Jubelfeiern gekommen, insbesondere im Stadtteil Neukölln. Innenpolitiker in Bund und Ländern kündigten darauf hin an, alle versammlungsrechtlichen Instrumente zu nutzen, um entsprechende Bekundungen künftig zu unterbinden.
Aus Berlin meldete die Polizei einen versuchten mutmaßlichen Angriff mit Molotowcocktails auf einen Streifenwagen aus einer vermummten Gruppe, die auch "islamistische Ausrufe" von sich gab. Das mit drei Beamten besetzte Fahrzeug war demnach in der Nacht zum Donnerstag im Stadtteil Kreuzberg auf dem Weg zu einem Einsatz wegen brennender Müllcontainer, als es aus der acht- bis zehnköpfigen Gruppe mit präparierten Flaschen beworfen wurde.
Dazu hörten die Einsatzkräfte laut Polizei "islamistische Ausrufe" von den wegrennenden Verdächtigen. Weder Streifenwagen noch Beamte wurden von den zwei mit einer Flüssigkeit gefüllten sowie mit Stoffstreifen verstopften Flaschen getroffen, diese zündeten auch nicht. Der Staatsschutz ermittelt.
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) kündigte ein hartes Vorgehen gegen antijüdische Proteste und Freudenfeiern an. "Es passt nicht zu der Stadt der Freiheit, dass Menschen auf den Straßen tanzen, weil Terror über ein Land gezogen und Menschen verschleppt werden - wir werden gegen Antisemitismus und Volksverhetzung sehr konsequent vorgehen", sagte Wegner der "Welt" vom Freitag. Solche Bilder müssten künftig verhindert werden.
Es sei allerdings nur eine kleine, radikale Minderheit gewesen, die gefeiert habe, betonte Wegner. "Die allermeisten arabischstämmigen Menschen haben sich in Berlin nicht daran beteiligt. Es ist wichtig, dass sich die Stadt in dieser schwierigen Situation nicht spalten lässt", fügte der Bürgermeister an.
Erneut wurden in mehreren Städten auch aus Solidarität mit dem angegriffenen Israel vor Rathäusern gehisste Flaggen heruntergerissen oder beschädigt. In Mainz wurde eine vor der Hauptsitz der Verwaltung hängende israelische Fahne nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft am Donnerstagmorgen auf dem Boden liegend und "vermutlich durch Feuer beschädigt" entdeckt. Ermittlungen etwa wegen Volksverhetzung liefen, ein politischer Hintergrund werde geprüft.
Ähnliche Vorfälle meldete die Polizei aus Stralsund in Mecklenburg-Vorpommern und Syke in Niedersachsen. In Stade in Niedersachsen drangen laut Polizei am Mittwochabend einige Jugendliche in das Rathaus ein, während mehrere weitere Heranwachsende vor dem Gebäude warteten. Demnach wurde dann versucht, eine israelische Flagge herunterzureißen. Die Jugendlichen flüchteten, als sich erste Fahrzeuge der Polizei näherten. Auch dort ermittelt der Staatsschutz.
E.Hall--AT