-
Erneute Iran-Gespräche in Pakistan - US-Gesandte auf dem Weg
-
Wal vor Insel Poel: Helferinitiative kann neues Rettungskonzept angehen
-
Geringe Beteiligung bei ersten Kommunalwahlen in Palästinensergebieten seit Gaza-Krieg
-
Hackentor von Corboz: Arminia gewinnt Kellerduell in Münster
-
Erneute Iran-Gespräche in Pakistan - US-Entsandte auf dem Weg
-
Mindestens fünf Tote bei russischen Angriffen auf ukrainische Stadt Dnipro
-
Malis Armee meldet Kämpfe gegen "terroristische Gruppen" in Hauptstadt und anderen Orten
-
Tennis: Hanfmann in Madrid ausgeschieden
-
Nicht nur Fisch am 1. Mai: Katholische Kirche in Polen lockert Vorgabe
-
Mbappé angeschlagen ausgewechselt
-
Nach Woods' Absage: Furyk US-Kapitän im Ryder Cup
-
Erstmals seit Gaza-Krieg Kommunalwahlen in Palästinensischen Gebieten
-
4:7 in Anaheim: Draisaitl und Edmonton unter Druck
-
NFL-Draft: Texans wählen Kölner Marlin Klein
-
"Spiegel": Auch Bundesministerinnen Prien und Hubertz von Signal-Hacks betroffen
-
NBA: James geht voran - Lakers kurz vor dem Viertelfinale
-
Eta kämpferisch nach Union-Pleite: "Bleiben positiv"
-
"Ich hatte Glück": Herbert blickt auf schwere Krankheit zurück
-
Irans Außenminister und US-Gesandte in Pakistan: Verhandlungen über Kriegsende aber ungewiss
-
Arbeitgeber-Präsident: Wirtschaftspolitik derzeit schlechter als zu Ampel-Zeiten
-
Veto in Maine: Erstes Verbot in den USA für Bau von KI-Rechenzentren gescheitert
-
EU-Kommissar: Zahl der Abschiebungen deutlich gestiegen
-
Venezuela und Kolumbien vereinbaren gemeinsamen Kampf gegen "Mafias" an ihrer Grenze
-
SPD-Fraktionschef Miersch: Iran-Krise könnte Aufnahme neuer Schulden nötig machen
-
Perus Wahlgericht hält an Termin für Präsidentschaftsstichwahl fest - keine Neuwahl in Lima
-
Reiche will angesichts der Energiekrise Infrastruktur für fossile Energien stärken
-
Kanada gibt grünes Licht für Ausbau von Gas-Pipeline für mehr Exporte nach Asien
-
Beirut: Sechs Tote bei israelischen Luftangriffen im Südlibanon trotz Waffenruhe
-
Handwerkspräsident: Statt Entlastungsprämie Löhne abgabenfrei stellen
-
Straße von Hormus: Pistorius will schon vor Einsatz-Beschluss Marine-Einheiten verlegen
-
Trumps Sprecherin Leavitt geht in Mutterschutz
-
Nächste Pleite für Eta: Union verliert in Leipzig
-
Trump-Regierung will Todesstrafe ausweiten und Erschießungskommandos zulassen
-
Eisbären eiskalt: Berlin gewinnt erstes Finale in Mannheim
-
Handball: Flensburg verteidigt Champions-League-Platz
-
Prinz Harry: "Werde immer Teil der königlichen Familie sein"
-
Trotz Waffenruhe im Libanon weiter gegenseitige Angriffe von Israel und Hisbollah
-
Google will bis zu 40 Milliarden Dollar in KI-Firma Anthropic investieren
-
Sieg gegen Dresden: Düsseldorf sendet Lebenszeichen
-
Kosovo: Lange Haftstrafen gegen serbische Separatisten nach Aufstand von 2023
-
Weißes Haus: US-Gesandte fliegen am Samstag zu Iran-Gesprächen nach Pakistan
-
Besuch in Saudi-Arabien: Selenskyj spricht mit Kronprinz über Verteidigungskooperation
-
Netanjahu wegen bösartigen Tumors in der Prostata operiert
-
Handgelenksverletzung: Alcaraz verpasst French Open
-
Auf den Spuren von Diana: Prinz Harry besucht Minenräumer in der Ukraine
-
US-Staatsanwältin stellt Ermittlungen gegen Notenbankchef Powell ein
-
Gipfeltreffen in Zypern: EU-Staaten hoffen auf Stabilität in Nahost und am Golf
-
Zweiter Gefangenenaustausch zwischen der Ukraine und Russland im April
-
Waffenruhe im Libanon um drei Wochen verlängert - trotzdem neue gegenseitige Angriffe
-
Signal Hack in Berliner Politik: Generalbundesanwalt ermittelt wegen Spionage
Macron will Rente mit 65 und mehr Unabhängigkeit für Frankreich
Dreieinhalb Wochen vor der Präsidentschaftswahl hat Amtsinhaber Emmanuel Macron erstmals seine Pläne für den Fall einer Wiederwahl vorgestellt. In den Umfragen liegt Macron so stabil vorn, dass er bislang nur Wahlkampf auf Sparflamme betrieben hat. "Eine unabhängigere Nation in einem stärkeren Europa", soll demnach das Leitthema seiner möglichen zweiten Amtszeit sein. Bei seiner vierstündigen Pressekonferenz kündigte er zudem zahlreiche Wahlgeschenke an.
Die Rentenreform, die Macron wegen der Pandemie nicht mehr weiter verfolgt hatte, will er nun erneut angehen. "Es wird eine andere Reform, da sich die Bedingungen geändert haben", sagte der französische Präsident. Das Rentenalter soll von 62 auf 65 Jahre angehoben werden. Ziel sei ein "gerechtes System", das auf individuelle Umstände und bestimmte Berufsgruppen Rücksicht nehme, erklärte er. Derzeit gibt es in Frankreich über 40 verschiedene Rentensysteme.
Eine größere Unabhängigkeit Frankreichs sei vor allem bei der Verteidigung, aber auch bei der Energieversorgung und in wichtigen industriellen Sektoren nötig, sagte Macron - alles Themen, die er auch auf europäischer Ebene voranbringen will.
Vor dem Hintergrund der Pandemie und des Ukraine-Kriegs will Macron künftig die "Widerstandsfähigkeit" seines Landes verbessern. Dazu will er den Staatsbürgerdienst für junge Menschen ausweiten und die Zahl der Reservisten der Streitkräfte verdoppeln. Zur Vorbereitung auf mögliche Notfälle sollten sich Freiwillige mit ihren jeweiligen Kompetenzen registrieren lassen können, sagte Macron.
Auch das Schulsystem soll nach dem Willen des 44-Jährigen gründlich reformiert werden. Grundschulkinder sollen demnach künftig eine halbe Stunde täglich Sport machen. Die in Frankreich vergleichsweise schlecht bezahlten Lehrer sollen höhere Gehälter bekommen und die Schulen mehr Autonomie.
Zu den angekündigten Wohltaten zählen mehr Geld und eine bessere Kinderbetreuung für Alleinerziehende, finanzielle Hilfen für einen seniorengerechten Umbau von Wohnungen, die Reduzierung der Erbschaftssteuer und der Wegfall der Fernsehgebühren. Sein Programm werde jährlich etwa 50 Milliarden Euro kosten, rechnete Macron vor. Haushalte und Unternehmen sollten je zur Hälfte 15 Milliarden Euro weniger Steuern zahlen.
Auch Vollbeschäftigung in den nächsten fünf Jahren und die Verringerung des Defizits auf drei Prozent der Wirtschaftsleistung bis 2027 hält Kandidat Macron für machbar. Dass sein Programm in Teilen dem seiner rechtskonservativen Konkurrentin Valérie Pécresse ähnele, sei ihm "herzlich egal", sagte er.
Den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine bezeichnete Macron als einen "Elektroschock", der die Nato "aufgeweckt" habe. Er stehe zu seiner Aussage von 2019, dass die Nato den "Hirntod" erlitten habe, sagte er weiter. Es sei nötig gewesen, die Strategie der Nato zu präzisieren, und das geschehe nun. Parallel dazu müsse die europäische Verteidigung weiter ausgebaut werden.
Macron warf dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor, ein "Brudervolk" anzugreifen, von denen viele die Sprache, die Religion und die Erinnerungen teilten. "Ich bin zutiefst überzeugt, dass das russische Volk das nicht will", sagte er. "Es steht unter dem Joch der Unterdrückung und der Falschnachrichten".
Bei seiner Pressekonferenz wollte der französische Staatschef mehr Journalistenfragen beantworten, als sein Presseteam es zulassen wollte. Die Veranstaltung endete erst, als Macron ein Telefonat mit dem kanadischen Premierminister Justin Trudeau führen müsste.
Die Präsidentschaftswahl findet am 10. und 24. April statt. In den Umfragen ist Macron seit Monaten Favorit. Er liegt derzeit bei etwa 30 Prozent. Die Rechtspopulistin Marine Le Pen kommt auf knapp 20 Prozent und könnte wie bereits 2017 in die Stichwahl gegen Macron einziehen.
A.Moore--AT