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Anwohner: 16 Tote nach Luftangriffen auf Wohngebiet in Khartum
Anwohner: 16 Tote nach Luftangriffen auf Wohngebiet in Khartum / Foto: - - AFP/Archiv

Anwohner: 16 Tote nach Luftangriffen auf Wohngebiet in Khartum

Durch Luftangriffe und Artilleriebeschuss sind in der sudanesischen Hauptstadt Khartum nach Angaben von Einwohnern mindestens 16 Menschen in einem Wohngebiet getötet worden. "16 Bürger starben heute in diesem sinnlosen Krieg", teilte eine Nachbarschaftsgruppe aus dem Viertel Ombada im Nordwesten der Hauptstadt am Dienstag mit.

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Die Gruppe ist eine von vielen pro-demokratischen "Widerstandkomitees", die während der anhaltenden Gefechte und trotz unzuverlässiger Internet- und Telefonverbindungen unter großen Gefahren Vorräte für die Einwohner Khartums zusammensammelt. Einer der Anwohner sagte AFP, er habe nach dem Angriff geholfen, acht Leichen aus dem Trümmern zerstörter Häuser zu ziehen.

In dem nordostafrikanischen Land liefern sich seit Mitte April die Armee von Militärherrscher Abdel Fattah al-Burhan und die RSF-Miliz seines früheren Stellvertreters Mohamed Hamdan Daglo eine blutigen Machtkampf. Ein Großteil der Kämpfe findet in dicht besiedelten Vierteln der Hauptstadt Khartum statt, wo Einwohner am Dienstag von einem erneuten RSF-Angriff auf das Munitionskorps der Armee im Süden der Stadt berichteten.

Mindestens 3900 Todesopfer wurden seit Beginn des bewaffneten Konflikts im Sudan gezählt, die tatsächliche Opferzahl dürfte aber weit größer sein. Der Konflikt hat nach UN-Angaben zudem mehr als drei Millionen Menschen in die Flucht getrieben.

Ch.Campbell--AT