-
Britische Regierung kündigt nächtliche Social-Media-Sperre für ältere Jugendliche an
-
Merz stellt sich in Sommerpressekonferenz Fragen der Medien
-
Bundesregierung tagt als "Entlastungskabinett"
-
EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen reist nach Kiew
-
Von Trump nominiert: US-Senat hört Justizminister und neuen Geheimdienstkoordinator an
-
"Danke": König Felipe VI. gratuliert spanischem Team
-
Argentinien: Gedanke an Maradona soll gegen England helfen
-
Tuchels Engländer vor Duell mit Messi: "Wir sind sehr hungrig"
-
Wetterbehörde: Heißeste erste Sommerhälfte in Spanien seit Beginn der Aufzeichnungen
-
Grenzkontrollen zwischen Spanien und Gibraltar aufgehoben
-
"Emotionaler Moment": Porro widmet Treffer seinem Sohn
-
Macron gedenkt am zehnten Jahrestag des Lkw-Anschlags in Nizza der 86 Toten
-
De la Fuente: "Eine große Verantwortung für das ganze Land"
-
Neue US-Angriffswelle gegen den Iran - US-Militär startet Blockade gegen iranische Häfen
-
Frankreich weint: "Die Spieler sind am Boden"
-
"Spanien im Triumphrausch": Pressestimmen zum WM-Halbfinale
-
Macron nimmt Starmer in französische Ehrenlegion auf
-
Adieu Les Bleus: Eiskalte Spanier zerstören Frankreichs WM-Traum
-
Trump preist Iraks neuen Regierungschef als "Champion"
-
Am Nationalfeiertag: Deschamps alleiniger WM-Rekordtrainer
-
Waldbrand in Müritz-Nationalpark wieder ausgebreitet - neue Evakuierung
-
US-Medien: ICE soll nach Todesschüssen Fahrzeugkontrollen zurückfahren
-
Nach fünf Jahren staatliche Bitte um Entschuldigung für Flutkatastrophe im Ahrtal
-
Schnieder bittet nach Ahrtal-Katastrophe um Entschuldigung für staatliches Versagen
-
Treffen zwischen DFB und Red Bull - Watzke: "Keine Angaben"
-
USA: T-Rex "Gus" bei Auktion für mehr als 50 Millionen Dollar versteigert
-
Dritter landesweiter Stromausfall in Kuba innerhalb von gut einer Woche
-
Ermittler: Britische Ex-Ministerin Widdecombe wurde Opfer von "gezieltem Angriff"
-
Missbrauchsurteil: Trump zahlt 5,6 Millionen Dollar an Journalistin Carroll
-
Israel zu weiteren Schritten bei Teilrückzug aus dem Libanon bereit
-
Digitalminister Wildberger: Weitere 600 Millionen Euro Bürokratiekostensenkung
-
Steinmeier und Wüst fordern mehr Klimaschutz: 5. Jahrestag von Hochwasser
-
Präsidentin Sheinbaum: Zahl der Tötungsdelikte in Mexiko in zwei Jahren halbiert
-
Kehrtwende: Trump verzichtet auf Gebühr für Schiffsfracht in Straße von Hormus
-
Waldbrand südlich von Paris: Feuerwehrmann gesteht Brandstiftung
-
Nächste Solo-Show: Pogacar fliegt dem Tour-Sieg entgegen
-
SCANDIC TRADE und SNC SCANDIC COIN:
KI trifft Non-Custodial
-
Stiefmutter in Streit getötet: Elf Jahre Haft für Mann in München
-
Evakuierung in Ortschaft in Müritz-Nationalpark aufgehoben - Feuer lodert weiter
-
Haftstrafen in Mafiaprozess um versuchten Totschlag in Stuttgart
-
Popstar Dua Lipa unterstützt Protestbewegung in Albanien
-
Star aus "Der Exorzist": US-Schauspielerin Burstyn erhält in Venedig Preis für Lebenswerk
-
Umfrage in Schleswig-Holstein: Schwarz-Grün ohne Mehrheit
-
Steinmeier: Flutkatastrophe von 2021 war "unmissverständliche" Warnung
-
Neue Regeln bei WM: "Nicht alles werden wir im Alltag sehen"
-
Spanien: Bruder von Ministerpräsident Sánchez verurteilt - neun Jahre Ämterverbot
-
Ukrainische Ministerpräsidentin im Zuge von Regierungsumbildung zurückgetreten
-
"Ostdeutsche Allgemeine Zeitung" unterliegt in Rechtsstreit um kritischen Artikel
-
100 Euro pro Liter Saft: Verbraucher-Negativpreis für Nahrungsergänzungsmittel
-
FC Bayern: Karl wieder am Ball
Parlamentswahl in Spanien - Wahllokale schließen um 20.00 Uhr
In Spanien läuft seit Sonntagmorgen die vorgezogene Parlamentswahl. Rund 37,5 Millionen Spanier sind noch bis 20.00 Uhr aufgerufen, 350 Abgeordnete und 208 Senatoren zu wählen. Umfragen deuteten auf einen Rechtsruck hin, ein Bündnis aus der konservativen Partei Partido Popular (PP) und der rechtsextremen Partei Vox könnte demnach die Minderheitsregierung des Sozialdemokraten Pedro Sánchez ablösen. Erste Resultate werden für etwa 21.00 Uhr erwartet.
Die Wahlbeteiligung lag um 14.00 Uhr bei 40,48 Prozent und damit deutlich höher als bei der vorherigen Parlamentswahl im Jahr 2019, als 37,92 Prozent der Bürger ihre Stimmen abgaben. Die 2,47 Millionen Briefwähler - eine Rekordzahl, die darauf zurückzuführen ist, dass die Wahl erstmals mitten im Sommer stattfindet - sind in der Zahl nicht enthalten.
Sowohl Ministerpräsident Sánchez als auch PP-Chef Alberto Núñez Feijóo gaben bereits am Morgen ihre Stimme ab. Sánchez sprach von einer "sehr wichtigen" Wahl für "die Welt und für Europa". Er habe ein gutes Gefühl bezüglich des Ergebnisses. Sein Herausforderer Feijóo sagte: "Spanien kann eine neue Ära beginnen".
Vox-Chef Santiago Abascal zeigte sich überzeugt, dass die Wahl "einen Kurswechsel in Spanien ermöglichen" werde. Die scheidende Arbeitsministerin Yolanda Díaz, Vorsitzende des vor der Wahl neu gegründeten Linksbündnisses Sumar und Verbündete von Sanchez, betonte, dass es sich "für die Menschen in meiner Generation" um die "wichtigsten Wahlen" handele. "Es geht um das nächste Jahrzehnt", sagte Díaz.
Dem Bündnis Sumar gehört auch die Links-Partei Podemos an, mit Sánchez ein Regierungsbündnis bildet.
"Eine Koalitionsregierung aus der PP und Vox wäre vorteilhaft, weil sie sich dafür einsetzen würde, Spanien besser zu machen anstatt es allen recht machen zu wollen", sagte Brayan Sánchez, ein 27-jähriger Informatiker, nach seiner Stimmabgabe in Barcelona dem AFP-Videodienst AFPTV.
Alle bis Montag veröffentlichten Meinungsumfragen deuteten auf einen Sieg der PP des 61-jährigen Feijóo hin. Da ab fünf Tage vor der Wahl keine neuen Umfragen veröffentlicht werden dürfen, gelten die Vorhersagen jedoch als unzuverlässig.
Feijóo bräuchte 176 Sitze, um die absolute Mehrheit im Parlament zu erhalten und damit die Möglichkeit, allein zu regieren. Erreicht er diese nicht, ist die rechtsextreme Vox ist der einzige potenzielle Regierungspartner.
Feijóo hatte am Freitag in einem Interview der Zeitung "El Mundo" eingeräumt, dass eine Koalition mit Vox "nicht ideal" sei. Vox prangert einen "Klimafanatismus" an und positioniert sich gegen Abtreibungen sowie mehr Rechte für Angehörige sexueller Minderheiten.
Sánchez hat gewarnt, eine mögliche Koalition der PP mit Vox wäre ein "Rückschlag" nicht nur für Spanien, sondern auch "für das europäische Projekt". Im vergangenen Jahr hatte bereits in Italien unter Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ein weit rechts stehendes Parteienbündnis die Regierung übernommen.
Die Sozialistische Arbeiterpartei (PSOE) von Sánchez regiert Spanien seit 2018, seit Januar 2020 in einer Minderheitskoalition mit der Linkspartei Podemos, die aus der Protestbewegung gegen die Sparpolitik hervorgegangen war. Ende Mai, wenige Stunden nach der schweren Schlappe seiner Partei bei den Kommunal- und Regionalwahlen, hatte Sánchez die vorgezogenen Neuwahlen angekündigt.
Sollte es tatsächlich zu einem Regierungswechsel kommen, könnte erstmals seit dem Ende der Franco-Diktatur vor fast einem halben Jahrhundert in Spanien erstmals wieder die extreme Rechte an die Macht kommen.
F.Ramirez--AT