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25 Schüler bei Angriff auf Schule im Westen Ugandas getötet
Bei einem mutmaßlichen Rebellenangriff auf eine Schule im Westen Ugandas sind nach Angaben der Polizei 25 Schüler getötet worden. "Bisher sind 25 Leichen aus der Schule geborgen und ins Krankenhaus gebracht worden", sagte ein Polizeisprecher am Samstag nach dem nächtlichen Vorfall in der Ortschaft Bwera nahe der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo. Acht Menschen befanden sich demnach in einem lebensbedrohlichen Zustand.
Die Rebellengruppe Alliierte Demokratische Kräfte (ADF) habe eine Schule in der Nähe von Bwera angegriffen, wo "ein Schlafsaal niedergebrannt und ein Lebensmittellager geplündert wurde", erklärte der Polizeisprecher weiter. Wie genau der Angriff erfolgte und auf welche Art die Schüler getötet wurden, wurde zunächst nicht mitgeteilt.
Der Polizeipräsident der Stadt Kasese bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur AFP, dass es sich bei allen Todesopfern um Schüler handelte. Zudem würden noch weitere Schüler vermisst, fügte er hinzu.
Nach Angaben des Militärs könnten auch Menschen entführt worden sein. "Unsere Streitkräfte verfolgen den Feind, um die Entführten zu retten und die Gruppe zu vernichten", hieß es in einer Erklärung.
Die betroffene Schule liegt weniger als zwei Kilometer von der Grenze zur Demokratischen Republik Kongo entfernt, wo die ADF-Rebellen vor allem aktiv sind. Armee- und Polizeieinheiten verfolgten die Angreifer nach eigenen Angaben in Richtung des Virunga-Nationalparks in dem Nachbarland.
Die ursprünglich aus Uganda kommende und mit der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat verbündete Rebellengruppe ADF wird beschuldigt, seit den 1990er Jahren Tausende Zivilisten getötet zu haben.
T.Perez--AT