-
Selenskyj: Elf Verletzte bei russischen Angriffen auf ukrainische Hauptstadt Kiew
-
Vor Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD bekräftigt Ziel Regierungsübernahme
-
6600 Hektar Land durch Waldbrand in Spanien zerstört - Wetterbedienungen bessern sich
-
Grüne schlagen für Sommerferien 49-Euro-Ticket für Familien vor
-
Kane plaudert über "surreales" Treffen mit Trump beim Golf
-
Geiselnahme in Berlin beendet - Täter mit Taser überwältigt
-
Branchenverbände schlagen System zur Kennzeichnung von KI-erzeugter Musik vor
-
Berichte: USA fordern Ende der Angriffe in Straße von Hormus und stellen Iran Ultimatum
-
Mehr als 14.000 Menschen bringen sich in Taiwan vor Taifun "Bavi" in Sicherheit
-
Schnieder räumt Defizite bei Generalsanierungen von Bahnstrecken ein
-
Bericht: Regierung sieht hohe Dunkelziffer bei Sozialleistungsbetrug
-
Vinicius Júnior entschuldigt sich bei Fans
-
Mission Klopp: DFB-Spitze trifft sich mit Wunsch-Bundestrainer
-
Geiselnahme in Berlin: Mann hält Frau in Supermarkt seit Stunden in seiner Gewalt
-
Trump: Iran wird bei Mordanschlag auf mich "vollständig vernichtet"
-
Aldag kritisiert Evenepoel: "Absolut unnötig"
-
"Bleibe hungrig": Zverev hat Lust auf Nachschlag
-
Wadephul kündigt gemeinsame Libanon-Initiative mit Frankreich an
-
Havanna-Syndrom: US-Regierung zahlt Betroffenen erste Entschädigungen
-
Klöckner kritisiert Fokus von Bundestagsabgeordneten auf Online-Netzwerke
-
Nach Trump-Drohung verschobene Brücken-Öffnung nach Kanada soll nun stattfinden
-
Zum zweiten Mal in fünf Tagen: Neuer landesweiter Stromausfall in Kuba
-
Hunderte Babys in Peru nach Norwegens Fußballstar Erling Haaland benannt
-
Trump-Regierung weicht Artenschutzgesetz auf
-
Erstmals seit vier Jahren: Harry und Familie von Charles und Camilla empfangen
-
Rufe nach Aufschub der Klimaneutralität Deutschlands um fünf Jahre
-
Zahl der Erdbeben-Toten in Venezuela steigt auf über 4000
-
Apple verklagt OpenAI wegen Diebstahls von Geschäftsgeheimnissen
-
Taylor Swift zahlt New York umgerechnet 140.000 Euro für Hochzeit
-
Merino rettet Spanien: Jetzt Giganten-Duell gegen Frankreich
-
Britische Polizei nimmt nach Tod von Ex-Ministerin Mordermittlungen auf
-
Regisseur Christopher Nolan hat für "KI-Schmodder" nichts übrig
-
US-Zeugen widersprechen ICE nach Todesschüssen auf Mexikaner
-
Djokovic plant Rückkehr nach Wimbledon
-
Berlins Finanz- und Kultursenator Evers für Wegner-Nachfolge nominiert
-
Prinz Harry und Familie erstmals seit 2022 von König Charles und Camilla empfangen
-
CDU-Kreise: Berlins Finanz- und Kultursenator Evers als Spitzenkandidat nominiert
-
Wimbledon: Zverev trifft im Finale auf Sinner
-
China erteilt Online-Gigant Shein Genehmigung für Börsengang in Hongkong
-
Medien: Dortmund einigt sich mit Barcelona über Adeyemi-Wechsel
-
Belgien will Straßenmaut für alle Autofahrer einführen
-
Gedenken in Polen an Massaker von Jedwabne von rechtsextremen Protesten überschattet
-
Südkoreas Halbleiterkonzern SK Hynix erfolgreich an der Wall Street gestartet
-
Scharfe Kritik im Bundestag an Plänen für Attestpflicht ab erstem Krankheitstag
-
Brasilien: Abholzung von Amazonas-Regenwald auf neuem Tiefstand
-
Wegner verzichtet auf CDU-Spitzenkandidatur bei Berlin-Wahl - Evers soll folgen
-
Britische Justiz entscheidet in Dieselgate-Klage größtenteils zugunsten der Hersteller
-
Nordrhein-westfälischer AfD-Landeschef Vincentz ist Spitzenkandidat für Landtagswahl
-
Bundeswehr will deutsches Feldlager in Erbil offenbar im September schließen
-
Merlier sprintet zum Sieg - Kanter Vierter
Furcht vor neuer Eskalation im Nahost-Konflikt nach neuen Angriffen in Israel und Gaza
Im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern hat sich die Spirale der Gewalt wieder beschleunigt. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza wurden bei israelischen Luftangriffen auf den Gazastreifen am Mittwoch fünf Menschen getötet, die Zahl der Todesopfer seit Dienstag stieg damit auf 20. Israelischen Angaben zufolge wurden mehr als 270 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert, auch in der Großstadt Tel Aviv gab es Luftalarm. Es ist die schlimmste Eskalation der Gewalt zwischen Israel und den Palästinensern seit August 2022.
Israel hatte angekündigt, Raketenabschussanlagen der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad im Gazastreifen anzugreifen. Kurz darauf war zu sehen, wie über dem dicht besiedelten Palästinensergebiet Rauch aufstieg. Wenige Minuten später sah ein AFP-Journalist dutzende Raketen, die von militanten Palästinensern in Richtung Israel abgefeuert wurden.
Ein ranghoher israelischer Sicherheitsbeamter hatte zuvor vor Journalisten gesagt, dass nach den tödlichen israelischen Angriffen auf das palästinensische Gebiet "mehr als 60 Raketen" aus dem Gazastreifen abgefeuert worden seien. Nach israelischen Armeeangaben wurden bei den Angriffen am Mittwoch zudem militante Palästinenser beschossen, die auf dem Weg zu einer Raketenabschussanlage in der Stadt Chan Junis im südlichen Gazastreifen gewesen seien.
Im Großraum Tel Aviv warnten Sirenen einer AFP-Journalistin zufolge vor aus dem Gazastreifen abgefeuerten Raketen. Nach Angaben der israelischen Armee lösten die Raketenangriffe zudem in grenznahen Städten Luftalarm aus, darunter in Aschkelon. Der israelische Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, ihm seien bislang keine Verletzte durch den Raketenbeschuss gemeldet worden.
Die Lage in Israel und den Palästinensergebieten ist seit Monaten angespannt und droht nach verstärkten Angriffen auf beiden Seiten weiter zu eskalieren. Erst am Dienstag waren bei einer Reihe israelischer Angriffe auf den Gazastreifen 15 Menschen getötet worden, drei Anführer des von Israel als Terrororganisation eingestuften Islamischen Dschihad und zwölf Zivilisten. Eine Woche zuvor hatte die israelische Armee mit Luftangriffen eigenen Angaben zufolge auf vorherigen Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen reagiert.
Nach den israelischen Angriffen am Dienstag hatte der Islamische Dschihad mit Vergeltung gedroht. Israel forderte daraufhin seine Einwohner in Grenznähe auf, sich in der Nähe von Luftschutzbunkern aufzuhalten.
Auch im Gazastreifen blieben die Geschäfte am Mittwoch geschlossen. Der Einwohner Monther Abdullah sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Menschen erwarteten "das Schlimmste". "Alle haben Angst, und die Leute sind nicht viel auf der Straße." Er habe "definitiv das Gefühl, dass ein Krieg bevorsteht, und es herrscht Spannung und Angst, ob hier oder dort (in Israel)", sagte er.
Zuletzt waren am frühen Mittwochmorgen bei einem Einsatz der israelischen Armee im besetzten Westjordanland zwei Palästinenser erschossen worden. Das palästinensische Gesundheitsministerium bestätigte den Tod der beiden Männer im Alter von 19 und 24 Jahren in dem Dorf Kabatija nahe Dschenin. Ein 17-Jähriger sei zudem schwer verletzt worden. Nach Angaben der israelischen Armee reagierten ihre Soldaten bei dem nächtlichen Einsatz in Kabatija auf vorherigen Beschuss "aus einem Auto heraus" und "töteten die beiden Angreifer".
Die Gewalt zwischen Israelis und Palästinensern nimmt seit Januar deutlich zu. Die Zahl der seit Anfang des Jahres getöteten Palästinenser liegt nun bei mindestens 130, unter ihnen militante Aktivisten, aber auch Zivilisten und Kinder. 19 Israelis, eine Ukrainerin und ein Italiener wurden nach offiziellen israelischen und palästinensischen Angaben ebenfalls im selben Zeitraum getötet.
Am Donnerstag wollen in Berlin die Außenminister des sogenannten Münchner Formats über den Nahost-Konflikt beraten. Dazu empfängt Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) ihre Kollegen aus Frankreich, Ägypten und Jordanien, Catherine Colonna, Samih Schukry und Ayman Safadi, im Auswärtigen Amt.
D.Johnson--AT