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Zwei Verletzte bei mutmaßlichem Anschlag in Ost-Jerusalem
Im von Israel annektierten Ost-Jerusalem sind am Dienstag zwei Menschen durch Schüsse auf ihr Auto verletzt worden. Das Leben der beiden Männer sei nicht in Gefahr, teilte der Rettungsdienst Magen David Adom mit. Die israelische Polizei erklärte, es bestehe der Verdacht auf einen "Terroranschlag". Nach dem flüchtigen Angreifer werde gefahndet. Der Angriff erfolgte am israelischen Holocaust-Gedenktag und kurz vor dem Ende des muslimischen Fastenmonats Ramadan.
Dem Rettungsdienst zufolge setzten die beiden Autoinsassen ihre Fahrt zunächst fort, nachdem sie um 07.10 Uhr (Ortszeit, 06.10 Uhr MESZ) angegriffen worden seien. Der Vorfall ereignete sich im Viertel Scheich Dscharrah im von Israel annektierten Ostteil von Jerusalem. Demnach informierten sie die Polizei, bevor sie vom Rettungsdienst versorgt wurden.
Israelische Sicherheitskräfte sperrten die umliegenden Straßen ab. Berichten eines AFP-Journalisten zufolge drangen Polizisten in ein von Palästinenstern bewohntes Haus ein, auch eine Drohne, ein Helikopter und Polizeihunde seien bei der Suche im Einsatz gewesen.
Die Polizei erklärte, sie habe die mutmaßliche Tatwaffe in der Nähe des Tatortes gefunden. Die Schüsse wurden in der Nähe des Grabes von Simeon dem Gerechten abgegeben, das als Pilgerstätte für ultra-orthodoxe Juden gilt.
Die mutmaßliche Attacke ereignete sich einen Tag, nachdem eine Plästinenserin in Gusch Etzion im Westjordanland mit einem Messer auf einen Israeli eingestochen und ihn leicht verletzt hatte. Die Frau war von Sicherheitsbeamten angeschossen und in ein Krankenhaus gebracht worden.
W.Nelson--AT