-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
-
Deutschland sucht beim Digitalgipfel nach eigenen Stärken in der KI
-
Geplante Verschärfung des Sexualstrafrechts zielt auf heimliche Aufnahmen
-
Pflegeversicherung steht trotz angekündigter Reform weiter unter Finanzdruck
-
Digitales Zeitungsabo für Unternehmen: Vorteile und Buchung von Abendblatt PLUS
-
Trump-Wähler in New York ziehen vor den Midterms eine neue Bilanz
-
ADHS erhöht Risiko für leichte kognitive Störungen im Alter
-
Rauch aus Indonesien belastet erneut Luft und Klima in Südostasien
-
Deutsche U23-Boxmeisterschaft startet in Frankfurt
-
Debatte nach Ausschreitungen richtet sich erneut gegen ein „migrantisches Milieu“
-
Stress bei jungen Menschen: Soziale Isolation als häufige Reaktion
SPD will Tempo bei Ausbau der Infrastruktur und erneuerbaren Energien erhöhen
Die SPD will 2023 das Tempo beim Ausbau der Infrastruktur und der erneuerbaren Energien erhöhen. "Wir starten das Comeback der Infrastrukturpolitik im 21. Jahrhundert", sagte Parteichefin Saskia Esken am Sonntag in Berlin. Die anstehenden Aufgaben seien mit der Wiederkehr "des sogenannten schlanken Staats nicht zu bewältigen". Ihr Ko-Vorsitzender Lars Klingbeil verwies auf das Tempo beim Bau der Flüssiggas-Terminals, das vorbildhaft für eine neue "Deutschland-Geschwindigkeit" sei.
Die SPD-Spitze beriet am Sonntag auf einer Jahresauftaktklausur über die zentralen Vorhaben im neuen Jahr. Das zweitägige Treffen von Parteipräsidium und -vorstand steht unter der Überschrift: "Fortschritt im Wandel: Deutschland packt das. Mit sozialer Politik für Dich."
Esken sagte vor Beginn der Beratungen: "Wir brauchen einen aktiven, gestaltenden Staat." Mit klaren Regeln und Rahmenbedingungen sowie einer guten Infrastruktur wolle ihre Partei "industrielle Produktion und ambitionierten Klimaschutz versöhnen".
In den vergangenen Jahren sei "einiges ins Stocken geraten", sagte die SPD-Chefin. Sie nannte marode Brücken, Rückstände bei der Digitalisierung. "Schlechte Netze und Systeme bremsen unsere Zukunft aus." Jetzt gehe es darum, in vielen Bereichen "den Turbo zu zünden".
Esken verwies auf die von der Bundesregierung auf den Weg gebrachten Erleichterungen wie Bürgergeld, ausgeweitetes Wohngeld, erhöhtes Kindergeld und Preisdeckel für Strom, Gas und Fernwärme. "Deutschland ist ein starkes Land, wir wollen es stärker machen", sagte die SPD-Chefin. Das von Kanzler Olaf Scholz (SPD) abgegebene Versprechen "You'll never walk alone" gelte nicht nur in Krisenzeiten, betonte Esken.
Klingbeil sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vom Sonntag: "Wir haben gesehen, dass in Niedersachsen ein LNG-Terminal mit einer neuen Deutschland-Geschwindigkeit in nur 200 Tagen fertiggestellt wird." Das zeige: Es gehe, wenn die Notwendigkeit und der politische Wille da seien. Er erwarte eine solche Geschwindigkeit "jetzt auch bei der Modernisierung unserer Infrastruktur in allen Bereichen". Es gebe keine Ausreden mehr. Diese Geschwindigkeit werde "auf allen Feldern" gebraucht.
Klingbeil bezog sich insbesondere auf das Bürokratieabbaugesetz, das in der Ampel-Koalition zwischen Grünen und FDP strittig ist. Die Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren sei ein wichtiger Knoten, der durchgeschlagen werden müsse. "Für den Bau von Windkraftanlagen, für die schnelle Genehmigung von neuen Straßen und Schienen sowie für den Ausbau von Stromnetzen brauchen wir einen erheblichen Schub", sagte der SPD-Vorsitzende. "Da müssen jetzt alle Konflikte umgehend beendet werden."
Er fügte hinzu: "Wenn wir es als 'Ampel' ernst meinen, dass wir unser Land modernisieren und stark halten wollen, dann muss alles getan werden in den Ministerien, dass schnell genehmigt wird." Deutschland müsse in den nächsten Jahren den Schritt nach vorne schaffen.
E.Rodriguez--AT