-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
-
Deutschland sucht beim Digitalgipfel nach eigenen Stärken in der KI
-
Geplante Verschärfung des Sexualstrafrechts zielt auf heimliche Aufnahmen
-
Pflegeversicherung steht trotz angekündigter Reform weiter unter Finanzdruck
-
Digitales Zeitungsabo für Unternehmen: Vorteile und Buchung von Abendblatt PLUS
-
Trump-Wähler in New York ziehen vor den Midterms eine neue Bilanz
-
ADHS erhöht Risiko für leichte kognitive Störungen im Alter
-
Rauch aus Indonesien belastet erneut Luft und Klima in Südostasien
-
Deutsche U23-Boxmeisterschaft startet in Frankfurt
-
Debatte nach Ausschreitungen richtet sich erneut gegen ein „migrantisches Milieu“
-
Stress bei jungen Menschen: Soziale Isolation als häufige Reaktion
Gesundheitsapps auf Rezept bislang ein Flop
Gesundheitapps auf Rezept sind bislang eher ein Flop. Die digitalen Anwendungen seien mit vielen Vorschusslorbeeren gestartet, blieben aber hinter den Erwartungen zurück und "stecken auch nach über zwei Jahren noch in den Kinderschuhen", erklärte Stefanie Stoff-Ahnis vom Vorstand des Spitzenverbands der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV).
Seit dem Start der sogenannten Apps auf Rezept im September 2020 seien binnen zwei Jahren rund 164.000 solcher Anwendungen über die Kassen in Anspruch genommen worden. Seit Anfang 2022 bewegt sich die monatliche Menge der eingelösten Freischaltcodes demnach auf einem nahezu unveränderten Niveau zwischen zehn- und zwölftausend digitalen Anwendungen beispielsweise bei Diabetes, Schmerzen, Übergewicht oder Depressionen.
Der damalige Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hatte bei der Einführung der Apps auf Rezept von einer "Weltpremiere" gesprochen. Die Kosten für solche Apps werden von den Krankenkassen erstattet. Allerdings muss zuvor das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte Funktion, Qualität, und Datensicherheit der Produkte geprüft haben.
Die gesetzlichen Krankenkassen beklagen jedoch teils hohe Kosten und häufig fehlende Nachweise über den medizinischen Nutzen einer App. Zwei Drittel der Anwendungen werden laut GKV daher nur zur Probe aufgenommen. Die Hersteller könnten allerdings im ersten Jahr einen beliebig hohen Preis festlegen, der von der gesetzlichen Krankenversicherung für diesen Zeitraum erstattet werden müsse - unabhängig davon, ob ein Nutzen nachgewiesen worden sei oder nicht, kritisierte Stoff-Ahnis. Das Preisspektrum bewege sich dabei von 119 Euro für eine Einmallizenz bis zu 952 Euro für 90 Tage.
"Hier sollte der Gesetzgeber schleunigst einen Riegel vorschieben", forderte sie. Dabei gebe es durchaus großes Potenzial, wie die Gesundheitsapps "die Patientinnen und Patienten beim Erkennen oder Überwachen von Krankheiten unterstützen können". Es sollten aber ausschließlich Apps "mit einem klaren medizinischen Nutzen" aufgenommen werden.
P.Smith--AT