-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
Unionsfraktion fordert Ausstattung von Polizeikräften mit Bodycams
Als Reaktion auf die gewalttätigen Übergriffe in der Silvesternacht fordert die Unionsfraktion im Bundestag eine umfassendere Ausstattung von Einsatzkräften mit Videotechnik. "Polizeikräfte sollten mit Bodycams und Einsatzfahrzeuge mit sogenannten Dashcams ausgestattet werden, damit Kriminelle schnell ermittelt und mit der gebotenen Härte vom Gericht bestraft werden können", sagte der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Alexander Throm (CDU), am Montag der Nachrichtenagentur AFP.
Bodycams und Dashcams sind kleine Videokameras, die etwa an Polizeihelmen und -uniformen oder an Scheiben von Einsatzfahrzeugen installiert werden können, um das Geschehen aufzuzeichnen. Der Einsatz solcher Kameras ist in Deutschland umstritten und wird von Bundesland zu Bundesland anders geregelt. In Berlin etwa startete erst 2021 ein begrenzter Probelauf zu ihrem Einsatz. In Bayern ist ihr Einsatz schon länger und in größerem Umfang üblich.
CDU-Innenexperte Throm warf der Berliner Landesregierung schwere Versäumnisse bei der Sicherung der Silvesternacht vor. Die Angriffe seien "auch auf die Politik vom rot-rot-grünen Senat in Berlin zurückzuführen, der der Berliner Polizei allzu oft - unter anderem mit einem linksideologischen Sprachkodex - in den Rücken gefallen ist", sagte Throm AFP. "Der Senat hat die Sicherheitslage offenbar nicht mehr im Griff." Die Angriffe seien "Ausdruck vollkommener Respektlosigkeit gegenüber von Polizei- und Rettungskräften".
Eine Verschärfung der Strafandrohung bei Angriffen auf Einsatzkräfte forderte Throm zunächst nicht. Er verwies - wie zuvor Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) - auf das von der großen Koalition 2017 eingeführte Gesetz zum Schutz von Beamtinnen und Beamten. Die Strafverfolgung der Täter müsse nun "mit der vollen Härte des Gesetzes" erfolgen. "Das Ausmaß an Gewaltbereitschaft und Zerstörungswut gegen Einsatzkräfte an Silvester in Berlin ist vollkommen inakzeptabel."
M.White--AT