-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
Kosovos Regierungschef fordert mehr Nato-Soldaten in seinem Land
Im Grenzkonflikt zwischen Serbien und dem Kosovo hat der kosovarische Regierungschef Albin Kurti eine größere Präsenz von Nato-Truppen in seinem Land gefordert. "Eine wesentliche Verstärkung von Nato-Soldaten und militärischer Ausrüstung in unserem Land würde die Sicherheit und den Frieden im Kosovo und in der gesamten Westbalkan-Region verbessern", sagte Kurti der "Welt".
Kurti verkündete zudem, dass der Kosovo die Verteidigungsausgaben und die Zahl seiner Soldaten und Reservisten erhöhe. "Eine Aufstockung der Soldaten in der von der Nato gestellten Friedenstruppe Kfor würde unsere Anstrengungen im Verteidigungsbereich unterstützen", bekräftigte der Regierungschef.
Die Kfor-Mission ist seit 1999 für Sicherheit und Stabilität im Kosovo verantwortlich. An dem Einsatz im Kosovo können sich laut Bundestagsmandat weiterhin bis zu 400 deutsche Soldatinnen und Soldaten beteiligen. Derzeit sind dort aber nur rund 70 im Einsatz. Insgesamt umfasst Kfor laut Nato derzeit knapp 3800 Einsatzkräfte aus 28 Ländern.
In den vergangenen Wochen hatte sich der Grenzkonflikt zwischen Serbien und dem Kosovo zugespitzt. Erst am Donnerstag entspannte sich die Lage vorläufig etwas. An den Straßenbarrikaden, die auf der serbischen Seite der Grenze aufgebaut worden waren, waren laut Kurti Männer beteiligt, die Abzeichen der russischen Söldnergruppe Wagner sowie des nationalistischen russischen Motorradclubs Nachtwölfe getragen hätten.
Dies mache "die Notwendigkeit zusätzlicher Nato-Truppen ebenso deutlich wie die Anhäufung serbischer Truppen und Artillerie entlang der kosovarischen Grenze", sagte der kosovarische Regierungschef.
Das Kosovo mit seiner mehrheitlich albanischen Bevölkerung hatte im Jahr 2008 seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt, wird aber von Belgrad bis heute als abtrünniges südserbisches Gebiet betrachtet. Belgrad bestärkt die serbische Minderheit im Norden des Kosovo in ihren Versuchen, sich der Autorität der Regierung in Pristina zu widersetzen. Russland wiederum gilt als enger Verbündeter Serbiens und hatte Belgrad in dem Konflikt kürzlich erneut seine Unterstützung zugesichert.
F.Wilson--AT