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Ehemaliger südkoreanischer Präsident Lee begnadigt
Der wegen Korruptionsvorwürfen zu 17 Jahren Gefängnis verurteilte frühere südkoreanische Präsident Lee Myung Bak ist begnadigt worden. Lee gehöre zu den mehr als 1300 Inhaftierten, die zum Jahresende von einem Begnadigungserlass von Präsident Yoon Suk Yeol profitierten, sagte Justizminister Han Dong Hoon am Dienstag nach einer Kabinettssitzung.
Der 81-jährige Lee war wegen seines Alters und schlechten Gesundheitszustands bereits im Juni vorläufig aus der Haft entlassen worden. Er war 2020 unter anderem wegen Bestechung und Unterschlagung zu 17 Jahren Haft verurteilt worden. Lee war unter anderem für schuldig befunden worden, Bestechungsgeld für die Begnadigung eines wegen Steuerhinterziehung verurteilten früheren Samsung-Chefs angenommen zu haben.
R.Garcia--AT