-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
Ghana wirft Burkina Faso Zusammenarbeit mit russischer Söldnertruppe Wagner vor
Ghanas Präsident Nana Akufo-Addo hat dem Nachbarland Burkina Faso vorgeworfen, die russische Söldnergruppe Wagner ins Land eingeladen zu haben. Wie auch Mali habe Burkina Faso "einen Vertrag abgeschlossen", dort "Wagnertruppen einzusetzen", sagte Akufo-Addo bei einem Treffen mit US-Außenminister Antony Blinken. Ein burkinischer Regierungssprecher sagte der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag, seine Regierung wolle "keine Reaktion" zu den Äußerungen aus Ghana abgeben.
Akufo-Addo geht davon aus, dass eine Bergbaugenehmigung für eine Mine im Süden von Burkina Faso "als eine Art Zahlung für ihre Dienste" erteilt worden sei. Die Söldnertruppe Wagner "an unserer nördlichen Grenze operieren zu haben" sei "besonders besorgniserregend" für sein Land, fügte er hinzu.
Mehrere Länder werfen Malis regierender Militärjunta vor, die Dienste der Kreml-nahen Söldnertruppe Wagner in Anspruch zu nehmen - was Bamako zurückweist. Auch Ouagadougou versucht seit einem Militärputsch Ende September die Beziehungen zu Moskau wieder aufleben zu lassen.
Der Militärputsch, der zweite innerhalb von acht Monaten, brachte Hauptmann Ibrahim Traoré an die Macht und wurde von anti-französischen und pro-russischen Protesten begleitet.
Moskau versucht seit geraumer Zeit in französischsprachigen afrikanischen Ländern auch, die öffentliche Meinung durch Online-Netzwerke zu beeinflussen. Ergebnis ist eine wachsende öffentliche Unterstützung Russlands, während die ehemalige Kolonialmacht Frankreich zunehmend verunglimpft wird.
Burkina Faso befindet sich seit 2015 in einer Spirale de Gewalt, regelmäßig kommt es zu bewaffneten Angriffen von dschihadistischen Gruppen, die zum Teil mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida und der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) zusammenarbeiten.
Die Söldnergruppe Wagner gilt als Russlands "Schattenarmee", ihre Kämpfer sind unter anderem auch in Syrien, in der Ukraine und in der Zentralafrikanischen Republik im Einsatz. Den Söldnern werden schwere Verstöße gegen Menschenrechte vorgeworfen, darunter Folter und gezielte Tötungen.
Ch.P.Lewis--AT