-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
Proteste in Peru reißen nicht ab
Die heftigen Proteste gegen die Absetzung des linksgerichteten Präsidenten Pedro Castillo in Peru reißen nicht ab: Demonstranten blockierten am Dienstag nach Polizeiangaben zahlreiche Straßen in 13 der 24 Regionen des Landes. Die größten Proteste habe es im Süden in der bei Touristen beliebten Region Cusco und in Perus zweitgrößter Stadt Arequipa sowie im Norden gegeben. Der inhaftierte Ex-Staatschef Castillo erklärte indes, er werde "niemals aufgeben".
Seit der umstrittenen Amtsenthebung von Castillo vor knapp einer Woche kommt Peru nicht zur Ruhe. Bei Demonstrationen wurden bislang offiziellen Angaben zufolge sieben Menschen getötet. Im Zentrum Perus mit der Hauptstadt Lima blieb es am Dienstag nach Polizeiangaben ruhig. Bauernverbände und Indigenen-Vertreter, die den linksgerichteten Castillo unterstützen, hatten zu einem "unbefristeten" Streik ab Dienstag aufgerufen. Wie viele sich daran beteiligten, war zunächst unklar.
Der Ex-Staatschef sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Die Justiz verhandelte am Dienstag über Castillos Einspruch dagegen. Der entmachtete Politiker erklärte bei einer Anhörung, er werde "niemals aufgeben". Seine Festnahme sei ungerecht und willkürlich. Er forderte das Militär und die Polizei auf, "ihre Waffen niederzulegen und das Töten dieses nach Gerechtigkeit dürstenden Volkes einzustellen".
Wegen der Unruhen in Peru wurde am Dienstag auch die Zugstrecke zwischen der Stadt Cusco und der bei Touristen beliebten Inka-Stätte Machu Picchu gesperrt. Die peruanische Staatsbahn "PeruRail" gab Sicherheitsbedenken als Grund an. Die Anreise mit dem Zug gilt als der einfachste Weg zur berühmten Weltkulturerbe-Stätte Machu Picchu.
Castillo war am vergangenen Mittwoch wegen "moralischer Unfähigkeit" vom Parlament des Amtes enthoben und später festgenommen worden. Dem Politiker werden "Rebellion und Verschwörung" vorgeworfen. Seine Stellvertreterin Dina Boluarte wurde zur neuen Präsidentin ernannt.
L.Adams--AT