-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
Sipri: Umsätze von Waffenproduzenten trotz Lieferkettenproblemen gestiegen
Trotz pandemiebedingter Lieferkettenprobleme haben die weltweit führenden Rüstungsfirmen 2021 ihre Umsätze gesteigert. Die 100 größten Hersteller setzten im Jahr vor dem Ukraine-Krieg insgesamt 592 Milliarden US-Dollar (etwa 562 Milliarden Euro) um - ein Plus von 1,9 Prozent im Vergleich zum Jahr 2020, wie das Stockholmer Friedensforschungsinstitut Sipri am Montag bekanntgab. Dennoch mache sich die Pandemie bei den Rüstungsunternehmen bemerkbar, sagte Nan Tian, leitender Wissenschaftler bei Sipri.
Mit Abstand führend sind die 40 US-Unternehmen in der Liste. Sie kommen mit 299 Milliarden Dollar auf mehr als die Hälfte des weltweiten Umsatzes. Allerdings sind die USA laut Sipri die einzige Region, in der die Umsätze zurückgingen. Von den fünf größten Unternehmen verzeichnete nur eins steigende Umsätze.
Europäische Unternehmen belegten 27 der 100 Plätze mit einem Gesamtumsatz von 123 Milliarden Dollar im vergangenen Jahr. Das entspricht einem Zuwachs um 4,2 Prozent gegenüber dem Jahr 2020.
Trotz der weltweit steigenden Umsätze hat die Pandemie nach Angaben von Sipri-Wissenschaftler Tian das Wachstum beeinträchtigt. Faktoren wie der Arbeitskräftemangel und Schwierigkeiten bei der Beschaffung von Rohstoffen "verlangsamen die Fähigkeit der Unternehmen, Waffensysteme zu produzieren und rechtzeitig zu liefern", sagte Tian der Nachrichtenagentur AFP. Es sei ein "potenziell langsamerer Anstieg der Waffenverkäufe" zu sehen, als "viele erwartet hätten".
Die Autoren des Sipri-Berichts gehen davon aus, dass Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine die Lieferkettenprobleme verschärfen könnte. Russland sei ein wichtiger Lieferant von Rohstoffen für die Waffenproduktion. Gleichzeitig habe der Krieg die Nachfrage erhöht.
Tian zufolge wird die Nachfrage nach Waffen in den kommenden Jahren steigen - wie sehr, hänge jedoch von zwei Faktoren ab. So komme es darauf an, inwieweit Länder, die Waffen an die Ukraine geliefert haben, ihre Bestände auffüllen müssen. Zudem führe eine verschlechterte Sicherheitslage dazu, dass Länder mehr Waffen kaufen würden.
O.Ortiz--AT