-
Fünfzehn Jahre nach dem NSU bleiben Fragen zu Unterstützern offen
-
Hakeem Jeffries steht vor dem Aufstieg zum mächtigsten Demokraten im Kongress
-
Demokraten gewinnen in Texas Senatssitz und Gouverneursamt
-
Demokraten erobern bei US-Zwischenwahlen beide Kongresskammern
-
Abdul El-Sayed gewinnt Senatssitz in Michigan und schreibt Geschichte
-
Trump signalisiert nach Midterms Gesprächsbereitschaft mit den Demokraten
-
Wer immer funktioniert, muss nicht noch besser werden
-
Letzte Funksprüche zeigen Kontrollverlust vor Learjet-Absturz in Florida
-
Der Begriff „migrantisches Milieu“ belebt die Stadtbild-Debatte neu
-
Europas digitale Finanzinfrastruktur soll unabhängiger und robuster werden
-
Raiffeisen Bank International muss den geplanten Addiko-Deal neu strukturieren
-
Dobrindts Äußerung über „Chaoten“ löst Kritik von Grünen und Linken aus
-
Mehr als 1000 Berliner SPD-Mitglieder wenden sich gegen Rot-Grün-Rot um jeden Preis
-
Sachsen-Anhalts CDU ringt um Konsequenzen aus einem umstrittenen Papier
-
Niko Ilicevic stellt mit 16 Jahren den Bundesliga-Altersrekord ein
-
Der Berliner Gendarmenmarkt erzählt von französischer Einwanderung und Wandel
-
Kapstadts Konflikt mit Pavianen verschärft sich in wohlhabenden Vororten
-
NFL-Katastrophenangst: Helikopter fliegt direkt in Feuerwerk
Demokraten ändern auf Drängen Bidens ihren Kalender für Präsidentenwahl 2024
Auf Drängen von Amtsinhaber Joe Biden ändern die US-Demokraten ihren Kalender zur Bestimmung ihres Kandidaten für die Präsidentschaftswahl 2024. Als erstes soll laut einem am Freitag getroffenen Beschluss des zuständigen Parteigremiums nun im Bundesstaat South Carolina abgestimmt werden, statt wie bisher immer in Iowa und New Hampshire. Biden will damit nach eigenen Angaben Afroamerikanern mehr Gewicht geben.
"Seit Jahrzehnten sind schwarze Wähler das Rückgrat der Demokratischen Partei, aber sie wurden beim Vorwahlprozess nach hinten gedrängt", begründete Biden seinen Vorstoß. Afroamerikaner und andere Nicht-Weiße sollten nun "eine lautere und frühere Stimme" bekommen.
Hintergrund des Vorstoßes dürfte aber auch sein, dass Biden zum Auftakt der parteiinternen Vorabstimmungen für die Präsidentschaftswahl 2020 Niederlagen in Iowa, New Hampshire und auch Nevada erlitten hatte. Erst ein klarer Sieg in South Carolina brachte seine schwächelnde Kampagne wieder in Schwung. Der Präsident liebäugelt nach eigenen Angaben mit einer erneuten Kandidatur 2024, hat diese aber noch nicht verkündet.
In South Carolina leben deutlich mehr Afroamerikaner als im von Weißen dominierten Iowa und New Hampshire, wo bisher immer der Start für den monatelangen Vorwahlprozess für den Präsidentschaftskandidaten der Demokratischen Partei war. Sollte Biden doch nicht noch einmal antreten, könnte von der Änderung des Vorwahlkalenders auch seine Vizepräsidentin Kamala Harris als Schwarze bei einer möglichen Kandidatur profitieren.
Die Vorwahl der Demokraten in South Carolina soll laut dem nun vorgelegten Kalender am 3. Februar 2024 stattfinden. Der nächste Präsident der Vereinigten Staaten wird am 5. November 2024 gewählt. Bei den Republikanern hat Ex-Präsident Donald Trump angekündigt, dass er sich um die Kandidatur bewerben will.
Ch.P.Lewis--AT