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Wissing wirbt für Seilbahnen als urbanes öffentliches Verkehrsmittel
Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) wirbt für den Einsatz von Seilbahnen im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV): Seilbahnen seien ein "zuverlässiges, bewährtes und nachhaltiges Verkehrsmittel", sie könnten Hindernisse wie Hügel, Flüsse oder Trassen überwinden, Lücken im ÖPNV-Netz schließen, bestehende Linien verlängern und neue Wohn- oder Gewerbegebiete anbinden, erklärte der Minister am Freitag in Berlin. Sie seien klimafreundlich und platzsparend.
Wissings Ministerium veröffentlichte einen Leitfaden zu "urbanen Seilbahnen". Er gibt Kommunen nach Angaben des Ministers konkrete Hilfestellung bei der Realisierung von Projekten - von der Idee über die Planung und den Bau bis zum Betrieb. Der Leitfaden zeige, wie urbane Seilbahnen auch hierzulande eingesetzt und in das Nahverkehrsnetz integriert werden könnten. Der Bau sei kostengünstig und gehe schneller als bei anderen Verkehrsträgern.
Beispiele gebe es etwa in Toulouse in Frankreich oder in La Paz in Bolivien. Dort sei mit zehn Linien das größte Netz der Welt in Betrieb.
D.Johnson--AT