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FDP-Fraktionschef: "Deutschland muss Einwanderung in Arbeitsmarkt organisieren"
FDP-Bundestagsfraktionschef Christian Dürr hat betont, dass Deutschland ein "modernes Einwanderungsland" werden soll. "Deutschland muss seine Einwanderung in den Arbeitsmarkt organisieren", sagte er am Donnerstag im ZDF-"Morgenmagazin". Der Bundestag debattiert am Nachmittag in einer aktuellen Stunde über die Pläne der Ampelkoalition zur Einbürgerung, aus der FDP waren zuvor kritische Stimmen gekommen.
So hatte etwa FDP-Generalsekretär Bijan Djir-Sarai gesagt, eine "Entwertung der deutschen Staatsbürgerschaft" werde es mit seiner Partei nicht geben. Damit habe er vor allem auf die Kritik aus der Union reagiert, sagte Dürr nun. Diese habe aus seiner Sicht "in den letzten Jahrzehnten bei der Einwanderungspolitik versagt".
In dieser Zeit sei von zehn Menschen, die nach Deutschland gekommen seien, nur einer über reguläre Arbeitsmigration ins Land gelangt. Die übrigen seien über das Asyl- und Flüchtlingssystem gekommen, sagte Dürr. "Aber das sind viele Menschen, die in Wahrheit arbeiten wollen. Wir müssen es genau umdrehen."
P.Hernandez--AT