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TV-Quartett bei ARD und ZDF aktuell vor der Wahl nicht geplant
ARD und ZDF werden vor der Bundestagswahl nach aktuellem Stand keine Vierer-Debatte zwischen den Kanzlerkandidaten von Union, SPD, Grünen und AfD senden und bleiben vorerst beim geplanten TV-Duell zwischen Friedrich Merz und Olaf Scholz. Das berichtete der "Tagesspiegel" am Montag unter Berufung auf Sprecher der beiden öffentlich-rechtlichen Sender. Unions-Kanzlerkandidat Merz (CDU) hatte vorgeschlagen, am 9. Februar nicht nur mit SPD-Amtsinhaber Scholz, sondern auch mit AfD-Chefin Alice Weidel und Grünen-Kandidat Robert Habeck zu diskutieren.
"Eine Diskussionsrunde zu viert ist für die Wählerinnen und Wähler sicher erhellend", hatte Merz dem Medienhaus WMH gesagt, zu dem unter anderem die "Westfälischen Nachrichten" gehören. Das ZDF erklärte, der aktuelle Planungsstand sei, dass Merz und Scholz am Abend des 9. Februar zu einem Duell antreten. Ein weiteres Duell der beiden Politiker bei den Sendern RTL und ntv ist in der darauffolgenden Woche am 16. Februar geplant. Am 23. Februar wird gewählt.
Das ZDF betonte, dass die Kandidaten jener Parteien, die im vergangenen Jahr "konstant über zehn Prozent" gelegen hätten, zu "alternativen" Formaten eingeladen worden seien. Im ZDF laufe etwa die Sendung "Klartext", in der sich die Kandidaten von Union, SPD, Grünen und AfD am 13. Februar den Fragen von Bürgerinnen und Bürgern stellen. BSW-Kanzlerkandidatin Sahra Wagenknecht soll demnach weiterhin kein Teil der TV-Duelle sein.
O.Ortiz--AT