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Angelina Jolie will in der Rolle von Maria Callas Opernfans nicht enttäuschen
US-Schauspielerin Angelina Jolie spielt in ihrem neuen Film die legendäre Opernsängerin Maria Callas - und fürchtet sich vor dem harten Urteil von Opernfans. "Die Messlatte sind Maria-Callas-Fans und Opern-Liebhaber", sagte Jolie am Donnerstag vor der Premiere von "Maria" auf dem Filmfestival in Venedig. Sie habe Angst, diese Fans zu enttäuschen, erklärte Jolie.
Die Figur sei ihr ans Herz gewachsen und "ich wollte dieser Frau keinen schlechten Dienst erweisen", ergänzte die Hollywood-Schauspielerin mit Blick auf die Filmbiografie des chilenischen Regisseurs Pablo Larraín, in der es um die letzten Lebenstage der weltberühmten Sopranistin in Paris geht. Sie hoffe, das Erbe der 1977 mit nur 53 Jahren gestorbenen Diva in Ehren zu halten, betonte Jolie. Callas' Leben war von einer atemberaubenden Karriere und großem Glanz, gleichzeitig jedoch auch von tiefer Traurigkeit geprägt.
Der Film, der in Venedig im Wettbewerb um den Goldenen Löwen gezeigt wird, ist der dritte und letzte Teil einer Trilogie, die Larraín berühmten Frauen gewidmet hat - nach "Jackie: Die First Lady" über US-Präsidentengattin Jacqueline Kennedy aus dem Jahr 2016 und "Spencer" über die britische Prinzessin Diana aus dem Jahr 2021. Für die Rolle von Callas kam für den Regisseur niemand anders als Jolie infrage. "Diesen Film gäbe es ohne Angelina nicht", erklärte Larraín.
Jolie war seit 2021 nicht mehr auf der Kinoleinwand zu sehen. Die Scheidung der 49-Jährigen von Schauspieler Brad Pitt sorgte jedoch weiterhin regelmäßig für Schlagzeilen.
Das 81. Internationale Filmfestival von Venedig war am Mittwochabend mit einem großen Staraufgebot eröffnet worden. Die Jury des Festivals leitet die französische Schauspielerin Isabelle Huppert.
O.Brown--AT