-
DFB-Nachwuchsliga: MSV-A-Jugend trifft auf Rot-Weiss Essen
-
GDF legt 420 Projekte für 2027 vor – 4,3 Milliarden Reais gesucht
-
Immobilienbetrug in Dallas: Verluste übersteigen 145 Millionen Dollar
-
Priscilla Monroy beendet Beziehung zu Alberto Cowboy
-
Coronation Street: Debbie Webster übergibt Hotel an Ronnie – Dementia-Storyline erreicht kritischen Punkt
-
Südkoreas Kliniken führen Newsweek-Ranking der Medizintourismus-Zentren an
-
Spanien nominiert Hernández de Cos für EZB und Díaz für IAO
-
Ausländische Investoren kaufen deutsche Firmen im großen Stil
-
Wachsende Einkommensungleichheit in Deutschland laut WSI-Studie
-
Bundesregierung übernimmt hälftige Beteiligung am Rüstungskonzern KNDS
-
Die TAG Software Group von Valsoft steigt mit der Übernahme von Chalco in den Markt für Content Operations ein
-
Die Verbrechen der RAF machen den Staat nicht unfehlbar
-
Kunst, die man hört: freiraum gibt seinen Künstlerinnen und Künstlern eine eigene Bühne
-
Rheinmetall senkt Prognose und Aktie
-
Wall Street: KI-Sorgen lösen Tech-Verluste aus
-
Einkommen von Altenpflegern: Gehaltsspanne und regionale Unterschiede
König Charles III. ruft bei D-Day-Gedenken zum Einsatz gegen "Tyrannei" auf
Der britische König Charles III. und seine Frau Camilla haben an der französisch-britischen Gedenkfeier zum 80. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie teilgenommen. Der britische König, der Uniform trug, erinnerte in einer Ansprache am Donnerstag in Ver-sur-Mer an die Lehren aus der Geschichte: "Die Nationen müssen zusammenstehen, um sich der Tyrannei zu widersetzen."
"Wie glücklich sind wir und die gesamte freie Welt, dass diese Generation von Frauen und Männern aus Großbritannien und aus anderen Ländern nicht zurückschreckte, als es zu dieser Prüfung kam", sagte Charles III. mit Blick auf die damaligen alliierten Soldaten. Der König erwähnte dabei auch die immer geringer werdende Zahl der Veteranen. "Wir haben immer weniger Gelegenheit, aus erster Hand von ihren Erlebnissen zu lernen. Aber wir sind immer verpflichtet, daran zu erinnern, was sie für uns erreicht haben", fügte er hinzu.
Der König legte ein Blumengebinde zu Ehren der getöteten britischen Soldaten nieder. Der französische Präsident Emmanuel Macron war mit Verspätung zu der ersten der drei nationalen Gedenkfeiern zur Landung der Alliierten 1944 in der Normandie erschienen.
"Es ist unsere Pflicht, die künftigen Generationen an die Grundsätze zu erinnern, für die gekämpft wurde: Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit", sagte der kanadische Premierminister Justin Trudeau. "Die Demokratie wird heute noch immer bedroht - durch Angreifer, die Grenzen neu ziehen wollen", sagte er mit Blick auf den russischen Präsidenten Wladimir Putin, der wegen des Angriffskriegs in der Ukraine nicht eingeladen ist.
Trudeau nahm zusammen mit Prinz William an der Gedenkfeier für die getöteten kanadischen Soldaten in Courseulles-sur-Mer teil. Gegen Mittag sollte die US-Gedenkfeier in Anwesenheit von US-Präsident Joe Biden und Macron beginnen. Biden und seine Frau begrüßten vorher mehrere Veteranen einzeln.
Die zentrale Gedenkfeier beginnt gegen 15.30 Uhr am Landungsstrand der US-Soldaten, Omaha Beach. Dort werden auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) erwartet. Die Gedenkfeiern, die drei Tage dauern, finden in diesem Jahr im Schatten des Ukraine-Kriegs statt.
Die Landung der Alliierten am 6. Juni 1944 in der Normandie machte den Weg für den Sieg der Alliierten über Nazi-Deutschland frei. Mehr als 156.000 Soldaten der Alliierten landeten größtenteils mit Schiffen, weitere sprangen mit Fallschirmen ab - und eröffneten damit eine neue Front gegen die deutschen Truppen. Zehntausende Soldaten kamen bei dem gigantischen Militäreinsatz ums Leben.
N.Walker--AT