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"The Zone of Interest" gewinnt Oscar für besten internationalen Film
Das britische Auschwitz-Drama "The Zone of Interest" ist mit dem Oscar für den besten internationalen Film ausgezeichnet worden. In dem am Sonntag (Ortszeit) bei der Oscar-Gala in Hollywood prämierten Werk stellt die deutsche Schauspielerin Sandra Hüller die Ehefrau des Auschwitz-Kommandanten Rudolf Höß dar.
"The Zone of Interest" setzte sich unter anderem gegen das deutsche Schul-Drama "Das Lehrerzimmer" von Regisseur Ilker Catak und die japanische Produktion "Perfect Days" durch, die von dem deutschen Regie-Altmeister Wim Wenders gedreht wurde.
Die 45-jährige Hüller war mit gleich zwei Filmen im Oscar-Rennen. Für ihre Rolle in dem französischen Justizthriller "Anatomie eines Falls" war sie für die Auszeichnung als beste Hauptdarstellerin nominiert. Dieser Preis sollte erst im weiteren Verlauf des Abends verliehen werden.
Den Oscar für die beste weibliche Nebenrolle holte die US-Schauspielerin Da'Vine Joy Randolph. Die 37-jährige Afroamerikanerin wurde für ihre Rolle in dem Drama "The Holdovers" des Regisseurs Alexander Payne ausgezeichnet.
Die Macher von "The Holdovers" sahen sich allerdings vor der 96. Oscar-Verleihung mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert. Wie das Branchenmagazin "Variety" berichtete, erhob der britische Autor Simon Stephenson in einem Schreiben an die Gewerkschaft Writers Guild of America den Vorwurf, dass für den Film "Zeile für Zeile" aus seinem Werk abgeschrieben worden sei.
Den Oscar für den besten männlichen Nebendarsteller gewann Robert Downey Jr für seinen Auftritt in "Oppenheimer". Der 58-jährige spielt in dem biografischen Film über den Erfinder der Atombombe den Politiker Lewis Strauss, einen Widersacher von Robert Oppenheimer. "Oppenheimer" galt als auch als Top-Favorit für den Oscar für den besten Film, der am Ende der Gala verliehen werden sollte.
O.Brown--AT