-
Mindestens zehn Tote und 45 Verletzte bei schweren russischen Angriffen auf Kiew
-
Trump: China will 200 Boeing-Flugzeuge bestellen - Auch Sojabohnen im Gespräch
-
Reichel stößt zum WM-Kader - Warten auf Sturm-Zusage
-
Trump: China will bei Straße von Hormus helfen und Iran keine Waffen liefern
-
Popps Titeltraum geplatzt: Bayern holt das Double
-
Dänische Königin Margrethe II. mit Brustschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert
-
Stromversorgung in Kuba zusammengebrochen - Regierung: Ölvorräte aufgebraucht
-
Xi warnt Trump bei Treffen in Peking vor Konflikt wegen Taiwan
-
Israel und Libanon verhandeln in Washington erneut über Frieden
-
Sinner überflügelt Djokovics Allzeitrekord
-
Protest gegen Premier: Britischer Gesundheitsminister Streeting tritt zurück
-
Früherer EZB-Chef Draghi mit Karlspreis geehrt - Merz würdigt Rolle in Euro-Krise
-
CDU-Vizechef Laumann würde bei Zusammenarbeit mit AfD "postwendend" Partei verlassen
-
Trump lädt Xi und seine Frau ins Weiße Haus ein
-
Vertragssituation geklärt: Reichel stößt zum WM-Kader
-
Mindestens fünf Tote bei schweren russischen Angriffen auf Kiew
-
Gislason zu seiner DHB-Zukunft: "Keine Wasserstandsmeldungen"
-
Xi warnt Trump bei Treffen in Peking: Taiwan könnte beide Länder in "Konflikt" treiben
-
Slot sieht Zukunft in Liverpool
-
Früherer EZB-Chef Draghi mit Aachener Karlspreis ausgezeichnet
-
Selenskyj: Russland greift Kiew über Nacht an mehr als 20 Orten an
-
Würzburger Bischof Jung verurteilt Religionsmissbrauch für "Allmachtsfantasien"
-
Nach Drohnen-Vorfall: Lettische Regierungschefin erklärt Rücktritt
-
Weißes Haus: Straße von Hormus muss laut Trump und Xi "offen bleiben"
-
Reform des Heizungsgesetzes stößt auf gemischtes Echo
-
Bundesverfassungsgericht verhandelt im Juni über Rundfunkbeitrag
-
Forscher warnen: Hitze-Risiko bei WM 2026 deutlich gestiegen
-
"Historisch": Madonna und Shakira treten bei WM-Finale auf
-
NHL-Traum geplatzt: Sturm scheitert als letzter Deutscher
-
Xi empfängt Trump - Warnung vor "Konflikt" beim Thema Taiwan
-
Merkel sieht sich nicht als politische "Männermörderin"
-
Merkel zeigt Verständnis für Debatten - und rät Merz zu "weitem Herz"
-
NBA: Schröders Cavaliers drehen Krimi in Detroit
-
Ministerium: 22 Tote nach jüngsten israelischen Angriffen im Libanon
-
Trump von Xi empfangen - US-Präsident hofft auf "fantastische Zukunft" mit China
-
US-Präsident Trump von Chinas Präsident Xi in Peking empfangen
-
Mitfavorit Australien startet in zweitem ESC-Halbfinale in Wien
-
Dritte Gesprächsrunde zwischen Israel und Libanon in Washington
-
Früherer EZB-Chef Draghi erhält Aachener Karlspreis
-
Weimer: Bundesregierung drückt deutscher ESC-Starterin Engels "ganz fest die Daumen"
-
Zeremonie für Irans Fußballer in Teheran knapp einen Monat vor WM-Beginn
-
Emirate weisen "Berichte" über geheimem Besuch Netanjahus zurück
-
Karbon-X prüft Konzept für Klimainitiative zu sauberem Kochen und Fischräuchern im Senegal
-
Akkodis im HFS Horizons Report 2026 für agentic AI Services ausgezeichnet
-
Vorgezogene Wahl in Israel zeichnet sich ab - Koalition legt Gesetzentwurf vor
-
PSG zum 14. Mal französischer Meister
-
ManCity hält Titelkampf spannend
-
Inter gewinnt die Coppa Italia und macht das Double perfekt
-
Tod von "Friends"-Darsteller Perry: Zwei Jahre Haft für weiteren Angeklagten
-
Fußball-WM: Kalifornien prüft mögliche Verstöße beim Ticket-Verkauf
Übergewicht als Risikofaktor für Krebs: Jährlich 30.000 vermeidbare Fälle
Übergewicht ist nach Angaben von Experten ein immer noch zu wenig bekannter Risikofaktor für Krebs. Jedes Jahr gehen in Deutschland etwa 30.000 Krebsfälle auf das Konto von Übergewicht und Fettleibigkeit, wie die Deutsche Krebshilfe, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) am Montag in Heidelberg erklärten.
Forscher berechneten 2018, dass fast sieben Prozent der Krebsneuerkrankungen in Deutschland auf das Konto von Übergewicht gehen. "Das bedeutet, dass jedes Jahr etwa 30.000 Menschen in Deutschland bedingt durch ihr Übergewicht an Krebs erkranken", erklärte der DKFZ-Vorstandsvorsitzende Michael Baumann. "Das sind 30.000 vermeidbare Krebsfälle."
Anlässlich der fünften nationalen Krebspräventionswoche, die am Montag begann, forderten die Fachgesellschaften bessere Rahmenbedingungen, die es Menschen leichter machen, ein gesundes Körpergewicht zu erlangen. Dazu zählten Werbeeinschränkungen für besonders dick machende Produkte sowie eine höhere Besteuerung stark fett- und zuckerhaltiger Lebensmittel.
"Viele Menschen wissen, dass Rauchen und Alkoholkonsum bedeutsame Risikofaktoren für eine Krebserkrankung darstellen", erklärte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD). Viel weniger bekannt sei aber, dass starkes Übergewicht und Adipositas, also Fettleibigkeit, das Risiko für eine Reihe von häufigen Krebserkrankungen wie Brustkrebs und Darmkrebs erhöhten.
Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krebshilfe, Gerd Nettekoven, forderte eine Prävention von Übergewicht vom Kindesalter an, "denn hier hat Übergewicht oftmals seinen Ursprung". Auch DKG-Präsident Michael Ghadimi sieht in Deutschland "dringenden Handlungsbedarf". Die Umsetzung des im Koalitionsvertrag beschlossenen Verbots von an Kinder gerichteter Werbung für Lebensmittel mit hohem Zucker- und Fettgehalt wäre ein wichtiger erster Schritt für die Krebsprävention, betonte er.
Brustkrebs nach den Wechseljahren, Darmkrebs, Gebärmutterkrebs, Speiseröhrenkrebs und Nierenzellkrebs treten bei fettleibigen Menschen erheblich häufiger auf als bei Normalgewichtigen. Außerdem erkranken adipöse Menschen häufiger an Leber- oder Bauchspeicheldrüsenkrebs, an Eierstockkrebs oder an einem Multiplen Myelom. Studiendaten weisen darauf hin, dass das Krebsrisiko steigt, je stärker ausgeprägt die Fettleibigkeit ist.
Insbesondere das sogenannte viszerale Bauchfett, das die inneren Organe umgibt, produziert viele entzündungsfördernde Botenstoffe. Sind sie dauerhaft erhöht, entstehen chronische Entzündungen, die krebsfördernd wirken. Die Fettzellen im Körper produzieren zudem das wachstumsfördernde Sexualhormon Östrogen. Auch Krebszellen können dadurch zum Wachstum angeregt werden. Insulin, das übergewichtige Menschen mehr produzieren, dient für viele Krebszellen ebenfalls als Wachstumsfaktor.
A.Taylor--AT