-
Influencer für Antisemiten und Neonazis: 71-Jähriger in München angeklagt
-
Niedersachsen: 72-Jähriger soll Ehefrau in Streit getötet haben
-
Bundesrat stimmt Tariftreuegesetz zu
-
Neuer Nachtzug aus Paris pünktlich in Berlin angekommen
-
Klingbeil fordert vor SPD-Krisentreffen "Schulterschluss" und Reformbereitschaft
-
Bundesanwaltschaft bestätigt Anklage gegen mutmaßliche RAF-Terroristin Klette
-
Medien: US-Regierung erwägt Verlegung von 10.000 weiteren Soldaten in Nahen Osten
-
Ungeschwärzte Namen in Epstein-Akten: Opfer verklagen US-Regierung und Google
-
Rubio zu Treffen der G7-Außenminister in Frankreich eingetroffen
-
Tarifeinigung für öffentlichen Dienst in Hessen - 5,8 Prozent mehr in 25 Monaten
-
Formel 1: Piastri schlägt Mercedes-Duo
-
Biologe: Buckelwal vor Küste Schleswig-Holsteins "aus eigener Kraft befreit"
-
Neukaledonien und Suriname scheitern in WM-Playoffs
-
Bahn trennt sich nach weniger als vier Monaten von Finanzvorständin Dohm
-
March Madness: Basketball-Talent Kharchenkov im Viertelfinale
-
NBA: Da Silva und Wagner mit Pflichtsieg im Playoff-Rennen
-
Mexikanische Marine verliert Kontakt zu zwei Booten der Hilfsflotte für Kuba
-
Kurdische Gemeinde kritisiert Besuch von syrischem Machthaber al-Scharaa in Berlin
-
Umfrage: Durch Iran-Krieg steigt Bedeutung erneuerbarer Energien
-
Umsatz und Gewinn der Dax-Konzerne 2025 geschrumpft - 32.000 Stellen abgebaut
-
"Massenhaft" Fast Fashion: Umweltminister will Hersteller in die Pflicht nehmen
-
March Madness: Basketball-Talent Kharchenkov im Achtelfinale
-
"Anspannung" bleibt: Italien und Gattuso vor "Finale" um WM
-
"Beispiellose Inspiration": Weggefährten feiern Neuer
-
US-Richterin setzt Sanktionen der US-Regierung gegen KI-Unternehmen Anthropic aus
-
Sozialreformen: Unionsparlamentsgeschäftsführer bereitet Bevölkerung auf Zumutungen vor
-
Australien: Zyklon sorgt für Ausfälle an drei großen LNG-Anlagen
-
Russell vor Antonelli: Silberpfeile auch in Japan stark
-
Die Sport-Höhepunkte am Freitag, 27. März
-
Fahrgastrekord bei der Deutschen Bahn trotz Verspätungen
-
Bundestag stimmt über Reform von privater Altersvorsorge ab
-
Tennis: Zverev im Eiltempo ins Halbfinale gegen Sinner
-
Nach Wahlschlappen: SPD berät auf Sondersitzung über weitere Strategie
-
Reparaturen am Mehrfamilienhaus: BGH urteilt über Pflicht für mehrere Angebote
-
Bundesrat befasst sich mit neuer Grundsicherung und Spritpreis-Gesetz
-
Spritpreis-Taskforce berät am Freitag in Berlin
-
Hohe Spritpreise: Umwelthilfe schlägt autofreie Sonntage vor
-
Trump will Bezahlung von Sicherheitspersonal an Flughäfen anordnen
-
Als erster aktiver Präsident: Trumps Unterschrift soll US-Banknoten zieren
-
Ukraine zerstört russischen Terror-Öl-Export
-
Trump verschiebt Ultimatum an den Iran erneut - Teheran stellt hohe Forderungen
-
Tonali erlöst Italien: WM-Hoffnung lebt
-
EU-Staaten beschließen Gebühr für kleine Päckchen aus Nicht-Mitgliedstaaten
-
Eiskunstlauf-WM: Hase/Volodin holen Gold im Paarlauf
-
US-Gericht hält an Maduro-Verfahren wegen "Drogenterrorismus" fest
-
DHB-Männer in EM-Qualifikation gegen Hannings Italiener
-
Lange verschollener Hut von Napoleon erstmals öffentlich zu sehen
-
Nach Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: Sondierungsgespräche zwischen CDU und SPD
-
Traumpass von Güler: WM-Traum der Türkei lebt
-
Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen mutmaßliche RAF-Terroristin Klette
Deutsche Rentenversicherung: Rund 32.500 Post-Covid-Rehas seit Pandemiebeginn
In Deutschland haben seit Beginn der Corona-Pandemie an Covid-19 erkrankte Menschen in 32.500 Fällen spezielle Rehabilitationen wegen Folgeschäden über die Deutsche Rentenversicherung (DRV) durchlaufen. 21.000 dieser Reha-Maßnahmen erfolgten im vergangenen Jahr, wie die Rentenversicherung am Montag auf Anfrage bestätigte. Im Jahr 2021 waren es demnach 10.000 Rehabilitationen, im Jahr 2020 rund 1500. Zuerst hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) darüber berichtet.
Die Deutsche Rentenversicherung bewertet die Zunahme der Anträge und bereits erfolgten Post-Covid-Rehas positiv, wie ein Sprecher betonte. Damit könne den Betroffenen in wachsendem Maße geholfen werden. Die Reha-Angebote trügen dazu bei, sich nach einer Corona-Infektion "wieder zu regenerieren und fit zu werden für das Berufs- und Alltagsleben".
Die Rentenversicherung verweist darauf, dass Covid-19 eine "Krankheit mit vielen Gesichtern" sei. Langzeitfolgen könnten nicht nur bei schweren, intensivmedizinisch behandelten Verläufen auftreten, sondern auch bei leichten bis mittelschweren Erkrankungen.
"Das Beschwerdebild des Post-Covid-Syndroms umfasst zum Beispiel anhaltende Müdigkeit und Erschöpfung, Herzprobleme, Konzentrationsschwäche sowie Luftnot", erläuterte die Direktorin der Deutschen Rentenversicherung Bund, Brigitte Gross. Auch Depressionen und Ängste seien nicht selten.
Die Deutsche Rentenversicherung verweist darauf, dass eine Post-Covid-Reha wie andere Leistungen von den Betroffenen beantragt werden müsse; dies könne online erfolgen. Da eine Vielzahl an Krankheitsbildern auftreten könnten, seien die Therapieangebote der Rentenversicherung auf das individuelle Krankheitsbild zugeschnitten.
Die Entscheidung für eine Reha sei ratsam, "wenn man Konzentrationsschwierigkeiten hat, sich erschöpft fühlt, schon lange arbeitsunfähig und immer noch nicht voll leistungsfähig ist", betonte Volker Köllner, Ärztlicher Direktor der Klinik Seehof in Teltow, einer der Reha-Kliniken in Trägerschaft der Deutschen Rentenversicherung. Die Schwelle, zur Arbeit zurückzukehren, werde ansonsten immer höher. "Daher sollte man nicht zu lange warten", so Köllner.
Die FDP-Gesundheitspolitikerin Christine Aschenberg-Dugnus nannte es "erfreulich, dass inzwischen immer mehr Patienten Zugang zu spezialisierten Versorgungsangeboten im Reha-Bereich haben". Die hohe Zahl an Betroffenen verdeutliche auch die volkswirtschaftliche Bedeutung dieser Erkrankung.
Aschenberg-Dugnus verwies zugleich darauf, dass bisher noch zu wenig zu Entstehung und Therapiemöglichkeiten von Long Covid bekannt sei. Daher setze sich die Ampel-Koalition neben Schaffung einer bedarfsgerechten Versorgung auch für den weiteren Ausbau der Forschung ein. Hierfür seien kürzlich weitere 41 Millionen Euro freigemacht worden, erklärte die FDP-Gesundheitsexpertin am Montag.
J.Gomez--AT