-
Urteil: Kleingärtnerin muss Parzelle wegen illegalen Schuppens zurückgeben
-
Ausnahmeregeln für Käseproduzenten in Frankreich wegen Dürre
-
FC Bayern: Palhinha wechselt zu Benfica
-
Flugbegleiterin in Frankreich: Brustkrebs als Berufskrankheit anerkannt
-
Für 100 Millionen Euro: ManCity verpflichtet Jungstar Bouaddi
-
14 Säuglinge sterben bei Brand auf Entbindungsstation in Pakistan
-
Klimaphänomen El Niño: Auch Panama und El Salvador rufen Dürre-Alarm aus
-
Schwesig will nicht SPD-Chefin werden - Rückendeckung für Bas und Klingbeil
-
Datenschützer gehten wegen "Schattendatenbank" gegen Schufa vor
-
Nach Infektion mit Malaria: Beschäftigter von Frankfurter Flughafen gestorben
-
Klingbeil: Zuckersteuer soll doch nicht für Getränke mit Süßstoff gelten
-
SpaceX plant neuen Weltraumbahnhof für Starship-Raketen in Louisiana
-
Gegen Rassismus und für Demokratie: Migranten in Sachsen-Anhalt schließen Geschäfte
-
Auto-Expertin Keim sieht Chancen für VW - Stellenabbau unvermeidlich
-
Mutmaßlicher Dreifachmord in Bayern: Prozess gegen 38-Jährigen ab Oktober
-
Prozess gegen Meta: US-Tech-Konzern bemüht sich laut Medienbericht um Vergleich
-
FIFA-Machtkampf: Europäische Topligen gegen Infantino
-
Watzke plädiert: "Neuem" BVB "Geduld entgegenbringen"
-
Rias-Bericht: Neuer Höchststand bei antisemitischen Vorfällen in Thüringen
-
Einnahmen aus Erbschaft- und Schenkungsteuer auf neuen Höchstwert gestiegen
-
Neue Freundin von Mann erstochen: Bundesgerichtshof bestätigt Essener Mordurteil
-
Datenanalyse: Teenager in Australien nutzen Onlinedienste fast so stark wie vor Verbot
-
Verbände: Staat könnte fast vier Milliarden Euro durch Zuckersteuer einnehmen
-
"In Zukunft getrennte Wege": Veronica Ferres und Carsten Maschmeyer sind kein Paar mehr
-
Kettenkarussell bleibt stehen: Fahrgäste in Hamburg aus 25 Metern Höhe gerettet
-
14 Säuglinge bei Brand in Entbindungsstation in Pakistan gestorben
-
Lange macht Hoffnung auf WM-Teilnahme von Nyara Sabally
-
Von Trump unterstützte Darline Graham gewinnt Stichwahl um Senatssitz ihres verstorbenen Bruders
-
Ifo: Exporterwartungen deutscher Unternehmen stark gestiegen
-
Polizei in Australien sucht Austernbdiebe - Muscheln im Wert von mehr als 200.00 Euro gestohlen
-
Mit Pochettino-Sohn: Andorras Meister kann Geschichte schreiben
-
Für Sammelkarten: Startelf-Debütanten erhalten "Patch"
-
Vor Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Spitzenduell zwischen CDU und AfD
-
Bundeskabinett berät über Klimakrise und deren Folgen
-
Französische Astronautin Adenot tauscht bei zweitem ISS-Außeneinsatz Antenne aus
-
US Open: Alcaraz feiert Comeback mit Williams
-
Kurdenführer Abdi verkündet Auflösung der Demokratischen Kräfte Syriens
-
Israel beginnt mit Räumung von UNRWA-Ausbildungszentrum in Ost-Jerusalem
-
Handelsstreit zwischen USA und Kanada geht mit Gegenzöllen aus Ottawa in neue Runde
-
FC Bayern: Eberl und Dreesen verlängern bis 2029
-
US Open: Zverev im Mixed-Wettbewerb ausgeschieden
-
20-Jähriger in Leverkusen erstochen - Täter flüchtig
-
Eurojackpot geknackt: Fast 40 Millionen Euro gehen nach Schleswig-Holstein
-
Trump würdigt Dolly Parton als "eine der größten Countrysängerinnen"
-
USA wollen tausenden Ausländern ihre Visa entziehen
-
Kurdenführer verkündet Auflösung der Demokratischen Kräfte Syriens
-
US-Countrylegende Dolly Parton mit 80 Jahren gestorben
-
Mit Kaufoption: Nkunku kehrt per Leihe nach Leipzig zurück
-
Norwegen will Nutzung von Smart Glasses stärker regulieren
-
Klingbeil: Bundesregierung will Zuckersteuer ausweiten
Eigenanteile für Menschen in Pflegeeinrichtungen erneut deutlich gestiegen
Die Eigenanteile für Menschen in stationären Pflegeeinrichtungen sind erneut deutlich gestiegen. Laut einer Auswertung des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) stiegen die Kosten für Pflegebedürftige, die bis zu zwölf Monaten im Pflegeheim versorgt wurden, im 2022 auf durchschnittlich 2411 Euro im Monat. Dies seien 278 Euro mehr als im Vorjahr.
Dabei sind demnach Entlastungen für die Pflegebedürftigen durch einen Leistungszuschlag der Pflegekassen bereits eingerechnet. Bei Pflege von einem bis zu zwei Jahren stiegen die Zuzahlungen demnach im Durchschnitt um 232 Euro auf durchschnittlich 2183 Euro monatlich, bei Pflegezeiten von bis zu drei Jahren um 186 Euro auf 1955 Euro und von mehr als drei Jahren um 130 Euro auf 1671 Euro.
Allein um rund 25 Prozent stiegen demnach die pflegerischen Kosten, unter anderem aufgrund höherer Löhne für die Pflegekräfte. Aber auch für Unterkunft und Verpflegung mussten Betroffene demnach rund sieben Prozent mehr als im Vorjahr zahlen, vor allem wegen der deutlich höheren Lebensmittelpreise.
"Erneut steigt die Belastung von Pflegebedürftigen und deren Angehörigen, die oft nicht wissen, wie sie die Kosten stemmen sollen", erklärte dazu vdek-Vorstandschefin Ulrike Elsner. Weiter steigende Vergütungen und strengere Regeln für den Personaleinsatz dürften das Problem im laufenden Jahr noch verschärfen.
Als Ausweg fordern die Ersatzkassen eine "Pflegereform aus einem Guss" als "prioritäre Aufgabe" für die Regierenden im laufenden Jahr. Bis zum 1. Juli müsse ohnehin das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Berücksichtigung der Kinderanzahl bei den Pflege-Beitragssätzen umgesetzt werden.
In dem Zuge solle die Regierung "auch ein schlüssiges Gesamtkonzept zur Finanzierung der Sozialen Pflegeversicherung mit fest verankerten und dynamisierten Steuerzuschüssen vorlegen", verlangte Elsner. Die Länder müssten bereit sein, Investitionskosten zu übernehmen und die private Pflegepflichtversicherung müsse "endlich an einem solidarischen Finanzausgleich der SPV beteiligt werden".
Der allergrößte Teil der 21 Millionen Rentnerinnen und Rentner könne den Eigenanteil im Pflegeheim nicht aus ihren Altersbezügen zahlen, erklärte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch. "Pflegeheimbewohner werden somit finanziell massiv unter Wasser gedrückt", kritisierte er.
Brysch wies darauf hin, dass sich der Eigenanteil von Pflegebedürftigen in den vergangenen fünf Jahren um rund 40 Prozent erhöht habe. Als Ausweg verlangte er eine Umstellung auf feste Zuzahlungen für die Betroffenen. Den Rest müsse dann die Pflegeversicherung übernehmen.
Der Sozialverband VdK mahnte darüber hinaus, auch die häusliche Pflege nicht zu vergessen. "Die Debatte um die gestiegenen Pflegekosten geht an der größten Gruppe der Pflegebedürftigen knallhart vorbei, nämlich an den zu Hause Gepflegten", erklärte VdK-Präsidentin Verena Bentele. "Dort haben sich die Kosten aufgrund der Anhebung der Pflegelöhne ebenso drastisch erhöht", die Politik versuche aber, das Problem auszusitzen.
Der VdK wies darauf hin, dass 84 Prozent aller Pflegebedürftigen in Deutschland zu Hause versorgt würden. Mehr als eine Million Menschen nähmen dafür Dienstleistungen ambulanter Pflegedienste in Anspruch, deren Kosten aber ebenfalls oft um 25 Prozent gestiegen seien.
O.Ortiz--AT