-
Bauverband meldet weiteren Rückgang bei Sanierungsquote im Gebäudebestand
-
Kündigungswelle nach Bekenntnis zu Klimaschutz: ADAC-Verkehrspräsident tritt zurück
-
Linke zu Forderungen von Wirtschaftsrat der CDU: "Großangriff auf Menschen im Land"
-
Iran-USA-Konflikt: Irans Präsident ordnet Aufnahme von Atomgesprächen an
-
Muskelverletzung im Oberschenkel: ter Stegen droht lange Pause
-
"Stärker als je zuvor": Fan- und Finanzrekorde in 3. Liga
-
Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit wegen neuer Vorwürfe festgenommen
-
30.000 Euro Geldstrafe für AfD-Abgeordneten Halemba in Würzburg
-
16.000 illegale Russland-Exporte: Kriminelles Netzwerk in Norddeutschland zerschlagen
-
Warken schließt Streichung der Erstattung von Zahnarztleistungen aus
-
Branchenverband vermisst "Schwung" im Einzelhandel - Wachstum nur online erwartet
-
Beschwerde gegen Stopp von Atomenergie-Nutzung scheitert vor Verfassungsgericht
-
"Reputationsschaden": ADAC-Verkehrspräsident tritt nach Bekenntnis zu Klimaschutz zurück
-
Medien: Ter Stegen fehlt bis zu zwei Monate
-
Agentur: Irans Präsident ordnet Aufnahme von Atomgesprächen mit USA an
-
Frankreich: Neue Treibbojen für Klimaforschung in bis zu 6000 Metern Tiefe
-
83-Jährige stellt Betrügern Kochtopf mit Goldbarren vor Haus
-
Baden-Württemberg: Siebenjährige stirbt durch umstürzende Theke in Vereinsheim
-
Zahl der Krebstoten in Deutschland steigt - aber insgesamt bessere Überlebenschancen
-
Deutlich mehr Anträge von Verbrauchern auf Schlichtung durch Bundesnetzagentur
-
Bierdurst weiter gesunken: Stärkster Absatzrückgang deutscher Brauereien seit 1993
-
Frankreichs Haushalt kurz vor der Verabschiedung
-
"Macht Lust auf mehr": Handballer verlassen Silkeborg
-
Video von brennendem Unfallofer: Polizei in Bayern ermittelt gegen Gaffer
-
Großes Sparpotenzial beim Laden von E-Autos gegenüber Tanken
-
Steinmeier ordnet Staatsakt für verstorbene Bundestagspräsidentin Süssmuth an
-
Latino-Rapstar Bad Bunny mit Grammy für Album des Jahres ausgezeichnet
-
Umfrage: CDU in Hessen verliert an Zustimmung - AfD zweitstärkste Kraft
-
Tausende illegale Exporte nach Russland: Kriminelles Netzwerk zerschlagen
-
Babymilchskandal: Zwei französische Hersteller nehmen Produkte vom Markt
-
Israel öffnet Grenzübergang Rafah für Personenverkehr in beide Richtungen
-
Tausende konspirative Lieferungen nach Russland: Festnahmen in Schleswig-Holstein
-
Leipzig holt Gruda aus Brighton
-
Winterferien: ADAC rechnet mit mehr Verkehr und warnt vor Stau
-
Umsatz im Einzelhandel 2025 etwas stärker gestiegen als erwartet
-
Drei Tote bei schwerem Unfall auf A61 bei Bergheim
-
Streiks im öffentlichen Nahverkehr haben begonnen
-
Bierabsatz sinkt weiter - Stärkster Rückgang seit 1993
-
Dalai Lama gewinnt erstmals einen Grammy
-
Wolff frohlockt: "Dann schlagen wir die Dänen im Finale"
-
Pünktlichkeit der Deutschen Bahn im Januar nur bei 52,1 Prozent
-
Rechtsgerichtete Kandidatin Fernández gewinnt Präsidentschaftswahl in Costa Rica
-
Superstar James als Reservist beim All-Star-Game
-
Sturms Bruins verspielen 5:1-Führung
-
Bad Bunny gewinnt mit "Debí tirar más fotos" Grammy für Album des Jahres
-
"Sehr stolz": Djokovic glaubt weiter an den 25. Titel
-
Arbeiten an Olympia-Halle in Mailand dauern an
-
Dänen feiern Gold-Party - Gidsel schwärmt von Deutschland
-
Kehl bleibt zurückhaltend: "Müssen besser spielen"
-
Teilergebnisse: Rechtsgerichtete Kandidatin bei Präsidentschaftswahl in Costa Rica vorn
Deutlicher Rückgang bei Organspenden und Zahl der Spender im vergangenen Jahr
Die Organspendezahlen sind im Jahr 2022 in Deutschland deutlich gesunken. "Das ernüchternde Fazit ist, dass wir im vergangenen Jahr weniger Menschen mit einer lebensrettenden Transplantation helfen konnten", erklärte Axel Rahmel, Medizinischer Vorstand der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) am Montag in Frankfurt am Main. Für die Patientinnen und Patienten auf den Wartelisten sei dies "dramatisch". Häufig fehlt demnach eine Einwilligung für die Organentnahme.
Im vergangenen Jahr spendeten insgesamt 869 Menschen nach ihrem Tod ein oder mehrere Organe. Dies waren 64 weniger als im Vorjahr, was einem Rückgang von 6,9 Prozent entspricht. Auch die Zahl der in deutschen Kliniken entnommenen Organe, die für eine Transplantation an die internationale Vermittlungsstelle Eurotransplant gemeldet wurden, sank demnach im Vergleich zum Vorjahr von 2905 auf 2662. Das war ebenfalls ein Rückgang um 8,4 Prozent.
In den 46 deutschen Transplantationszentren wurden im vergangenen Jahr insgesamt 2795 Organe nach postmortaler Spende übertragen. Damit wurde insgesamt 2695 schwer kranken Patientinnen und Patienten eine bessere Lebensqualität oder sogar ein Weiterleben geschenkt - nach 2853 im Jahr 2021. Zugleich stehen in Deutschland derzeit rund 8500 Menschen auf den Wartelisten für ein Spenderorgan.
Als Ursachen für die rückläufigen Spendenzahlen nennt die DSO die Auswirkungen der Coronapandemie und die daraus folgenden Krankenstände beim Klinikpersonal, was im ersten Quartal 2022 zum Einbruch der Organspendezahlen um 30 Prozent führte. Danach habe sich die Lage auf dem Niveau der Vorjahre stabilisiert. Rahmel zufolge "stellt sich die Frage, warum es nicht gelingt, die Organspendezahlen zu steigern", trotz der guten Voraussetzungen durch die gesetzlichen Veränderungen.
Laut den Statistiken wurden tatsächlich im Vergleich zu den Vorjahren weniger Spenden realisiert. Der häufigste Grund sei "die fehlende Einwilligung", erklärte der DSO-Vorstand. "Mit dem zunehmenden Alter der Spender spielen aber auch Kontraindikationen, also medizinische Ausschlussgründe, eine immer größere Rolle."
Im vergangenen Jahr fehlte bei der Hälfte der möglichen Organspenden, die letztlich nicht realisiert werden konnten, eine Einwilligung. In weniger als einem Viertel der Fälle war dies auf den schriftlichen oder mündlichen Willen der Verstorbenen zurückzuführen. Bei 42 Prozent erfolgte die Ablehnung aufgrund des vermuteten Willens der Verstorbenen. 35 Prozent der Ablehnungen beruhten auf Entscheidungen der Angehörigen, denen der Wille der Verstorbenen nicht bekannt war.
Die DSO forderte, die Organspende "endlich als gesamtgesellschaftliche Aufgabe" zu begreifen. Umfragen zeigten, dass acht von zehn Bürgerinnen und Bürgern die Organspende befürworten. Angehörige entschieden sich aus Unsicherheit aber häufig dagegen, weil der Wille des Verstorbenen nicht bekannt sei. Hier könne nur Aufklärung etwas verändern - und "möglicherweise auch der Anstoß über eine Widerspruchsregelung". Bei diesem Modell soll jeder Bürger als möglicher Organspender gelten, der zu Lebzeiten keinen Widerspruch erklärt oder dessen nächste Angehörige keinen Widerspruch bekannt machen.
A.Clark--AT