-
Vizekanzler Klingbeil lädt Wirtschaft und Gewerkschaften zum Krisengipfel
-
Zahl der von Armut bedrohten Mieter weiter angestiegen
-
Matchwinner Havertz: "Große Wende für uns"
-
Trump: Einigung mit dem Iran ist "totaler und vollständiger Sieg" für die USA
-
Ost-Regierungschefs fordern sofortiges Aussetzen der CO2-Abgabe auf Benzin
-
"Haben immer Vertrauen": Real glaubt an Coup in München
-
Israel: Feuerpause im Iran-Krieg gilt nicht für den Libanon
-
Elfmeter für Bayern? Experten uneins
-
Kartellamt ermittelt wegen erster Verstöße gegen neue Spritpreisregel
-
Nach Äußerungen zu möglichem Nato-Austritt: Rutte trifft Trump in Washington
-
Trump zu zweiwöchiger Feuerpause im Iran bereit
-
Havertz schießt Arsenal zum Sieg in Lissabon
-
Auch Kane trifft: Bayern stürmen das Bernabéu
-
Auch Melsungen und Flensburg im European-League-Viertelfinale
-
Pakistan drängt Trump zu zweiwöchigem Fristaufschub für den Iran
-
Nach Landtagswahl in Rheinland-Pfalz: CDU und SPD schließen Sondierungsgespräche ab
-
Verfassungsschutz warnt vor Cyberangriffen auf Internet-Router
-
Rumäniens Ex-Nationaltrainer Lucescu gestorben
-
Rumänies Ex-Nationaltrainer Lucescu gestorben
-
Iran-Drohungen: US-Demokraten nennen Trump "wahnsinnig" und fordern Absetzung
-
Orban erhält vor Parlamentswahl in Ungarn Schützenhilfe von Vance und Trump
-
Real-Kracher: FC Bayern mit Kane in der Startelf
-
Vor Ablauf von Ultimatum: Trump warnt vor Tod "einer gesamten Zivilisation" im Iran
-
UN-Resolution über Freigabe von Hormus-Passage scheitert an Veto Russlands und Chinas
-
Bundeswehr will diese Woche Klarheit über Wehrdienst-Regel zu Auslandsreisen schaffen
-
Artemis-Astronauten machen Bild von "Erduntergang" hinter dem Mond
-
Baskenland-Rundfahrt: Lipowitz mischt bei Seixas-Show vorne mit
-
Israels Armee: Stationierung entlang "Verteidigungslinie" im Südlibanon abgeschlossen
-
Schützenhilfe aus Washington: US-Vize Vance besucht Orban kurz vor Ungarn-Wahl
-
"Zum Leidwesen meiner Familie": Vonn erwägt nächstes Comeback
-
Commerzbank bekräftigt Ablehnung von Übernahme durch Unicredit
-
Hohe Preise: Verbrauch von Fruchtsaft sinkt - Gemüsesaft legt zu
-
Großbritannien verweigert Rapper Kanye West nach antisemitischen Sprüchen Einreise
-
Vance: Vor Ablauf des US-Ultimatums laufen Gespräche mit dem Iran
-
Klingbeil plant Milliarden-Entlastung von Ländern und Kommunen
-
Landgericht lehnt Anklage von Klimaaktivistin wegen krimineller Vereinigung ab
-
Studie: In vielen Weltregionen droht zunehmende Kombination aus Hitze und Dürren
-
Macron: Zwei im Iran inhaftierte Franzosen sind auf dem Weg nach Paris
-
Spanien: Korruptionsprozess gegen Ex-Verkehrsminister erschüttert Sozialisten
-
Mordurteile in Stuttgarter Raserprozess: Lebenslang und 13 Jahre Haft
-
CDU-Politiker Müller: Staat kann Ölpreisschock nicht vollständig ausgleichen
-
Trump warnt vor Tod "einer gesamten Zivilisation" im Iran
-
Ungarn-Besuch: US-Vizepräsident Vance wirft EU "Wahl-Einmischung" vor
-
59-Jähriger zwei Jahre vermisst: Ermittler finden Leiche und verdächtigen Familie
-
Dieb stößt Senior in Hessen Treppe hinunter: 83-Jähriger stirbt
-
Vor Ablauf von Trumps Ultimatum: Weitere heftige Angriffe im Iran-Krieg
-
Schwarzfahren entkriminalisieren: Hubig-Vorstoß löst geteiltes Echo aus
-
WM unter Trump: Amnesty warnt vor "unmittelbaren Auswirkungen"
-
Schüsse vor israelischem Konsulat in Istanbul: Ein Angreifer getötet
-
Australischer Ex-Soldat soll Kriegsverbrechen in Afghanistan begangen haben
Betreiber: Akw Saporischschja "komplett" vom ukrainischen Stromnetz getrennt
Das von der russischen Armee kontrollierte Atomkraftwerk in Saporischschja ist nach Angaben des Betreibers am Donnerstag vollständig vom ukrainischen Stromnetz abgeschnitten worden. Wie die ukrainische Betreibergesellschaft Energoatom mitteilte, wurden die zwei zuletzt noch arbeitenden Reaktoren des größten Akw Europas "komplett" vom Netz gekappt. In den vergangenen Wochen war die Gegend der Nuklearanlage wiederholt beschossen worden, was Ängste vor einer Atomkatastrophe ähnlich wie 1986 in Tschernobyl ausgelöst hatte.
Es sei "das erste Mal in der Geschichte der Anlage", dass das Akw Saporischschja komplett vom ukrainischen Stromnetz abgeschnitten sei, erklärte Energoatom im Onlinedienst Telegram. Als Ursache nannte die staatliche Betreibergesellschaft unter Bezug auf die russischen Truppen "Handlungen der Invasoren".
Durch Brände in Aschegruben in einem angrenzenden Wärmekraftwerk sei die letzte noch verbliebene Anschlussleitung zwischen dem Akw und dem ukrainischen Stromnetz unterbrochen worden, teilte Energoatom mit. Drei weitere Leitungen seien bereits zuvor "durch terroristische Angriffe" der russischen Seite beschädigt worden. Es werde derzeit versucht, zumindest einen Reaktor wieder ans Netz zu bringen. Ukrainische Techniker arbeiten in Saporischschja unter russischer Kontrolle.
Die Stromversorgung des Akw selbst sei über das Wärmekraftwerk weiterhin gewährleistet, erklärte das ukrainische Energieunternehmen. Die permanente Stromversorgung ist nach Angaben von Experten für die Sicherheit von Atomkraftwerken essenziell - auch im ausgeschalteten Zustand, denn auch dann müssen diese Anlagen gekühlt werden.
Vor dem russischen Angriffskrieg hatte das Akw Saporischschja etwa ein Fünftel des ukrainischen Stroms erzeugt. In der Anlage stehen sechs Reaktoren, die laut Energoatom zwischen 1984 und 1995 in Betrieb genommen wurden. Das Akw wurde von den russischen Truppen am 4. März eingenommen, also nur acht Tage nach Beginn der Invasion.
Während des Beschusses in den vergangenen Wochen - für den sich die Ukraine und Russland gegenseitig verantwortlich machen - wurden Teile der Nuklearanlage beschädigt. Einer der drei zu diesem Zeitpunkt noch in Betrieb stehenden Reaktoren musste deshalb nach ukrainischen Angaben abgeschaltet werden.
Das Akw befindet sich nicht weit von der im Jahr 2014 von Russland annektierten Halbinsel Krim entfernt. Energoatom vermutet deshalb, dass Russland Saporischschja an das Stromnetz der Krim anschließen will.
Die Ukraine wirft Russland zudem vor, schwere Waffen auf dem Akw-Gelände zu lagern und dieses als Basis für Angriffe auf ukrainische Stellungen zu benutzen. Moskau bestreitet dies und versichert, die in der Nuklearanlage stationierten Soldaten seien lediglich für die Absicherung des Akw zuständig.
UN-Generalsekretär António Guterres fordert die Einrichtung einer entmilitarisierten Zone rund um das Akw Saporischschja. Bei einem Besuch in der Ukraine in der vergangenen Woche hatte er an Russland appelliert, die Anlage nicht vom ukrainischen Stromnetz zu trennen.
F.Ramirez--AT