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Zug kollidiert mit Schulbus in Belgien: Vier Todesopfer
Beim Zusammenstoß zwischen einem Schulbus und einem Zug in Belgien sind zwei Kinder und zwei Erwachsene ums Leben gekommen. Bei dem "tragischen" Unglück am Dienstagmorgen hätten vier Menschen ihr Leben verloren, erklärte der belgische Außenminister Maxime Prévot im Onlinedienst X. Nach Angaben der Bahngesellschaft Infrabel war der Bus trotz geschlossener Schranke auf einen Bahnübergang gefahren.
Das Unglück ereignete sich um kurz nach 08.00 Uhr morgens in der Gemeinde Buggenhout nördlich der Hauptstadt Brüssel, wie ein Sprecher der Bahngesellschaft mitteilte. Demnach wurde der Schulbus etwa einen Kilometer vor dem Bahnhof von einem Zug erfasst. Der Aufprall sei "extrem heftig" gewesen.
An Bord des Schulbusses waren sieben Schulkinder, eine Aufsichtsperson sowie der Fahrer, wie eine Polizeisprecherin dem Fernsehsender VRT sagte. Die Passagiere des Zuges blieben demnach unverletzt, der Zug wurde geräumt.
Die Schranke sei geschlossen gewesen, als der Bus den Bahnübergang überqueren wollte, sagte der Bahn-Sprecher. Überwachungsvideos zeigen demnach, dass der Schulbus trotzdem auf den Bahnübergang fuhr. Der Zug sei trotz Notbremsung mit rund 120 Stundenkilometern auf den Bus geprallt und der Bus etwa 15 Meter weit gegen einen Kabelmast geschleudert worden.
"Meine Gedanken sind bei den Familien", erklärte der belgische Regierungschef Bart De Wever im Onlinedienst X. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen sprach den Familien ihr Mitgefühl aus. "Europa trauert heute mit Belgien", schrieb sie auf X.
A.Taylor--AT