-
US-Schuldenaufnahme verteuert sich weiter - Renditen auf 19-Jahres-Hoch
-
Wie befürchtet: Gwinn fehlt in der WM-Qualifikation
-
Medien: Nagelsmann nimmt El Mala mit zur WM
-
Ebola-Epidemie im Kongo weitet sich aus - US-Patient wird in Berlin behandelt
-
Britischer König Charles III. zu Besuch in Nordirland eingetroffen
-
Showdown in Kentucky: Trump will innerparteilichen Gegner Massie aus dem Amt drängen
-
Britischer Staatsminister hofft auf Wiedereintritt in die EU "zu Lebzeiten"
-
Französischer Rechtspopulist Bardella sieht "ideologische Übereinstimmungen" mit Merz
-
Merz wirbt bei SPD-Fraktion für Reformwillen - und zeigt Verständnis für Bas
-
Giro: Vingegaard verpasst Rosa Trikot
-
Kreml-Chef Putin in China eingetroffen
-
Tod von Mango-Gründer bei Bergtour: Sohn Jonathan Andic vorübergehend festgenommen
-
Nach Tiger-Vorfall in Sachsen: Zoo-Verband gegen Haltungsverbot für Privatleute
-
Alcaraz sagt auch für Wimbledon ab
-
Grenfell-Tower-Feuer: 57 Personen und 20 Unternehmen sollen vor Gericht
-
Anschlag auf Magdeburger Weihnachtsmarkt laut U-Ausschuss nicht sicher verhinderbar
-
Mit Ebola infizierter US-Bürger wird in Berliner Charité behandelt
-
Merz bei SPD-Fraktion: Kanzler wirbt für Reformen und zeigt Verständnis für Bas
-
Verbraucherzentrale: Sammelklage gegen Amazon wird voraussichtlich abgewiesen
-
Fahrkartenentzug als erzieherische Maßnahme: 13-Jähriger wählt Polizeinotruf
-
Deutscher Serientäter weist Vorwurf des Mordes an Jungen in Frankreich zurück
-
Anklage gegen Tengelmann-Chef Christian Haub in Fall um verschollenen Bruder erhoben
-
Bundestag könnte ab Anfang Juni über Aussetzung von Diätenerhöhung beraten
-
Ebola-Epidemie: US-Reisewarnung für DR Kongo, Uganda und Südsudan
-
Merz: Union und SPD sollten sich nicht gegenseitig rote Linie aufzeigen
-
Rheinland-Pfalz: 69-Jähriger soll Ehefrau bei Spaziergang mit Hammer getötet haben
-
Grüne: Hersteller von Mährobotern sollen für Igelschutz Nachtbetrieb ausschließen
-
Entwicklungsministerin Alabali Radovan: Lage nach Ebola-Ausbruch "extrem ernst"
-
Zu "Selbstopferung" im Iran-Krieg bereit: Massenhochzeit für Paare in Teheran
-
G7-Finanzminister stellen Aktionsplan für Düngemittel in Aussicht
-
Protest in Politik und bei Betroffenen gegen Mehrbelastung für Pflegebedürftige
-
Ebola-Epidemie im Kongo weitet sich aus - auch Deutschlands Hilfe gefragt
-
Hamburger Verfassungsschutz warnt vor antisemitischer "Querfront" aus Extremisten
-
Krösche übernimmt Schuld: "Meine falsche Entscheidung"
-
Hilfe für die Industrie: Europaparlament beschließt höhere EU-Stahlzölle
-
Rotes Kreuz und Kommunen halten zusätzliche Zivilschutzmittel für unzureichend
-
Altkanzlerin Merkel ruft zu Einsatz für "Frieden" und "Demokratie" in Europa auf
-
Neue Förderung soll E-Autos für breite Bevölkerung erschwinglicher machen
-
Angriff auf Moschee in San Diego mit drei Toten: Polizei geht von Hassverbrechen aus
-
43-Jähriger soll in Rheinland-Pfalz Ehefrau erstochen haben - Festnahme
-
Schüsse auf mit Messer bewaffneten 20-Jährigen: Drei Polizisten beteiligt
-
Union: Koalitionsausschuss zu Reformprojekten tagt am 30. Juni
-
Dänische Königin Margrethe nach Herz-OP aus Krankenhaus entlassen
-
Thailand kürzt visumsfreien Aufenthalt für Touristen von 60 auf 30 Tage
-
Merz: Iran darf nicht länger auf Zeit spielen
-
Bundestag könnte Anfang Juni über Aussetzung von Diätenerhöhung beraten
-
"Der Beste": Sammer würde Neuer-Rückkehr begrüßen
-
Medien: Maresca wird Guardiola-Nachfolger bei Manchester City
-
Mord an Psychologin in Baden-Württemberg: Höchststrafe für Täter rechtskräftig
-
Großeinsatz nach Hauseinsturz in Görlitz: Noch drei Menschen vermisst
Deutscher Serientäter weist Vorwurf des Mordes an Jungen in Frankreich zurück
Der wegen dreifachen Kindesmordes in Deutschland verurteilte "Maskenmann" hat vor Gericht die Verantwortung für einen Mord an einem zehn Jahre alten Jungen in Frankreich 2004 bestritten. Der 55 Jahre alte Angeklagte Martin N. verneinte am ersten Prozesstag am Dienstag in Nantes die Frage der Richterin, ob er sich zu der Tat bekenne. Er zeigte sich jedoch bereit, die Fragen des Gerichts zu beantworten. Die entkleidete Leiche des zehnjährigen Jonathan Coulom war auf den Tag genau vor 22 Jahren in einem See nahe der französischen Atlantikküste gefunden worden.
Martin N. steht im Verdacht, den Jungen aus einem Schullandheim im westfranzösischen Saint-Brévin-les-Pins entführt und getötet zu haben. Jonathans Leiche war unbekleidet und mit einem Betonblock beschwert gewesen, als sie in dem See gefunden wurde.
"Die Familie von Jonathan wartet auf ein Geständnis von Martin N. Seine Mutter sagt seit 22 Jahren, dass sie unbedingt die Wahrheit erfahren will, auch wenn es schwer zu ertragen ist", sagte die Anwältin von Jonathans Mutter, Catherine Salsac, zum Auftakt des Prozesses.
Martin N. war 2012 in Deutschland zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt worden. Der ehemalige Jugendbetreuer hatte gestanden, über mehrere Jahre hinweg immer wieder in Schullandheime und Zeltlager in Norddeutschland eingedrungen zu sein, um Jungen zu missbrauchen.
Dabei trug er meist schwarze Kleidung und eine Sturmhaube. Betroffene Kinder sprachen daher vom "Schwarzen Mann", was dazu führte, dass ihre Aussagen in mehreren Fällen nicht ernst genommen wurden.
Zwischen 1992 und 2001 tötete Martin N. drei Jungen im Alter zwischen acht und 13 Jahren. Nach der Ermordung des Jungen Dennis K. 2001 wurde die Sonderkommission "Dennis" gegründet. Dieser gelang es jedoch erst 2011, also nach zehn Jahren, den Täter zu fassen.
Als 2004 der zehn Jahre alte Jonathan in der Nacht aus dem Schullandheim an der Atlantikküste verschwand, machten die deutschen Behörden die französische Polizei auf Parallelen zu dem Fall von Martin N. aufmerksam. Diese war zunächst von einem Täter aus der Umgebung ausgegangen.
Als Martin N. 2011 in Deutschland festgenommen wurde, bestritt er, zu der fraglichen Zeit in Frankreich gewesen zu sein. Er verwies auf eine Barabhebung mit seiner Kreditkarte in Hamburg. Allerdings konnte er nicht belegen, dass er sie selbst benutzt hatte.
Ein ehemaliger Mithäftling sagte 2017 aus, dass Martin N. ihm gestanden habe, auch ein Kind in Frankreich getötet zu haben. Martin N. habe sich überrascht gezeigt, dass er nicht überführt worden sei, zumal er von einem Mann mit Schäferhund überrascht worden sei.
Tatsächlich hatte ein Landwirt aus der Region ausgesagt, am Abend der Tat einen großen Mann und ein Auto mit deutschem Kennzeichen gesehen zu haben, als er mit seinem Schäferhund unterwegs gewesen sei. Der Kofferraum des in der Nähe des Sees geparkten Autos sei geöffnet gewesen, so heißt es in der Anklageschrift.
2021 war Martin N. für einige Monate nach Frankreich überführt und angeklagt worden. Der Prozess vor dem Gericht in Nantes soll bis zum 5. Juni dauern. Dabei sollen auch deutsche Zeugen und Ermittler per Videokonferenz zu Wort kommen.
B.Torres--AT