-
WHO kündigt Tests von zwei Behandlungen gegen Ebola für kommende Woche an
-
Rubio rechnet mit Fortsetzung der Iran-Gespräche kommende Woche
-
E5-Spitzentreffen im Kanzleramt - Merz will Nato-Gipfel zu Erfolg machen
-
Klopp sieht noch "Spielraum" im deutschen Defensivverhalten
-
Irans Verhandlungsführer: USA haben mit Rahmenabkommen ihre "Niederlage" erklärt
-
Europa ächzt unter Hitzewelle - Mehrere Länder verzeichnen bisher heißeste Juni-Tage
-
Erregte Debatte im Bundestag über Pantisanos Faschismus-Vorwurf
-
Staats- und Regierungschefs von E5-Gruppe zu Treffen in Berlin zusammengekommen
-
Größerer Flächenbrand in Mecklenburg-Vorpommern - Behindertenwerkstatt geräumt
-
Totes Baby in Baden-Württemberg: Mutter soll Straftat vorgetäuscht haben
-
IOC: 10.000 Dollar für alle Olympiasportler
-
Obdachlosen in Berlin totgetreten: Lebenslange Haft wegen Mordes in zweitem Prozess
-
Social Media ab 14 und Medienerziehung ins Gesetz: Experten legen Empfehlungen vor
-
Muskuläre Probleme: DFB-Team ohne Brown
-
Streiks im Tourismus-, Gast- und Baugewerbe in Griechenland
-
Nach Mordurteil: Bayerischer Cold Case von 1978 wird von anderem Gericht aufgerollt
-
Elfjähriger Henri Wüstenberg aus Gelsenkirchen ist bester Vorleser 2026
-
Weiterer Toter durch Bornavirus in Bayern
-
Ermittlungen gegen Mutter nach Fund von totem Baby in Baden-Württemberg
-
IOC schreibt Neutralität fest
-
Entlastungen für Firmen: Regierung will Vorgaben für Energieverbrauch abschwächen
-
Angeklagter gesteht tödliche Prügelattacke auf Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz
-
Olympia 2036 wird 2029 vergeben - IOC beschließt Reform
-
Zweiter WM-Einsatz: Zwayer pfeift Kongo gegen Usbekistan
-
Spaniens Ministerpräsident weist Korruptionsvorwurf zurück - und lehnt Neuwahlen ab
-
Hitzealarm und Stromausfälle - West- und Mitteleuropa ächzen unter hohen Temperaturen
-
Eine Woche vor Ende des Tankrabatts: Preise für Benzin und Diesel fallen nochmals
-
Mögliche Sabotagepläne für deutsche Gasversorgung: Razzia in Zusammenhang mit Gazprom
-
Technischer Fehler legt Zugverkehr bundesweit stundenlang lahm
-
Ölpreis sinkt weiter - Schiffsverkehr durch Straße von Hormus legt zu
-
Chef von Weltklimarat: Hitzewelle in Europa heftiger als manche Prognosen
-
Ukrainische Angriffe treffen erneut Krim und russische Regionen - Stromausfall in Sewastopol
-
Millionenbetrug in Corona-Testzentrum: Mehrjährige Haftstrafen in Hannover
-
Maria im Viertelfinale von Eastbourne
-
Verdächtiger mit mutmaßlichen Verbindungen zum IS bei Razzia nahe Ankara erschossen
-
Besuch in Emiraten: Rubio bekräftigt Verpflichtung der USA für Sicherheit des Landes
-
Schröder führt DBB-Auswahl in WM-Qualifikation an
-
Versuchte Sabotage von deutscher Gasversorgung: Razzia in Zusammenhang mit Gazprom
-
Überhitzungsgefahr bei Haustieren: Branchenverband appelliert an Halter
-
"Größte Kampfschiffe" der Marine: Aus für Projekt zum Bau von F126-Fregatten
-
Verbände wenden sich gegen Regierungspläne zu Kürzungen bei Eingliederungshilfe
-
IAEA: Atominspektionen im Iran werden kommen
-
Präsidenten-Stichwahl in Peru: Offenbar sehr knapper Sieg für Fujimori
-
Neue Aufgabe für Altkanzler Scholz: Vorsitz von Kommission für Entwicklungspolitik
-
Mahnmal für im Nationalsozialismus verfolgte Zeugen Jehovas eingeweiht
-
Anhaltende Hitze: Stuttgart verbietet Wasserentnahme aus Gewässern
-
Versuchter Angriff auf deutsche Gasversorgung: Razzia in Zusammenhang mit Gazprom
-
Bayern: Zwei Festnahmen bei Ermittlungen zu Sexual- und Drogenstraftaten an Kindern
-
Extremhitze in Europa: 94 Millionen Menschen erleben mindestens 35 Grad
-
Kein pauschal strenges Social-Media-Verbot: Experten empfehlen zwei Alternativen
"Göttin des Reichtums": Urteil für chinesische Betrügerin in London erwartet
Sie betrog mit ihrem Schneeball-System mehr als 128.000 Menschen in China und versuchte, den Milliardengewinn in Großbritannien zu waschen: Nun soll in London das Urteil über die Chinesin Zhimin Qian fallen, Spitzname: "Göttin des Reichtums". Am Southwark Crown Court in London begannen am Montag die letzten Anhörungen, am Dienstag soll das Urteil in dem Strafprozess gesprochen werden.
Qian bekannte sich bereits schuldig - die heute 47-Jährige stand in den Jahren 2014 bis 2017 an der Spitze eines Schneeballsystems. Dabei wird das Geld neuer Kunden genutzt, um älteren Mitgliedern die versprochenen hohen Renditen auszuzahlen. Mehr als 128.000 Menschen in der Provinz Tianjin wurden so betrogen.
Qian tauschte das meiste Geld ihrer Opfer in Bitcoin und setzte sich, als Ermittlungen in China begannen, mit Hilfe gefälschter Dokumente im September 2018 nach Großbritannien ab. Dort versuchte sie, das Geld zu waschen, etwa mit dem Kauf eines Hauses in London für 23 Millionen Pfund. Dabei half ihr eine Komplizin, Jian Wen, die bereits 2024 zu einer Strafe von sechs Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt worden war.
In Zusammenarbeit mit den chinesischen Behörden und nach der Überwachung eines malaysischen Komplizen beschlagnahmte die britische Polizei dann 61.000 Bitcoin - heutiger Wert: mehr als sechs Milliarden Dollar oder fünf Milliarden Euro. Qian wurde danach im April 2024 in York festgenommen, in ihrem Besitz: Bargeld, Gold und Kryptowährungen in zweistelliger Millionenhöhe.
"Das ist wahrscheinlich der wertmäßig größte Prozess dieser Art, in den eine Privatperson und nicht ein Unternehmen verwickelt ist", sagte Opferanwalt William Glover der Nachrichtenagentur AFP. Neben dem Strafprozess läuft auch ein Zivilprozess gegen Qian vor dem High Court in London. Mehr als 1300 Betrugsopfer fordern dort Entschädigung.
Opferanwalt Jackson Ng sagte im Oktober, Qian habe große Veranstaltungen organisiert und behauptet, von der Regierung unterstützt zu werden. Die Leute seien durch Mund-zu-Mund-Propaganda angelockt worden. Die Opfer seien oft "Menschen mit wenig Finanzwissen wie Landwirte, Metzger, Taxifahrer oder Hausfrauen", sagte Ng. Ihnen versprach Qian, sie würden bei einem Einsatz von umgerechnet 6000 Pfund jeden Tag zehn Pfund Zinsen bekommen.
Die Angeklagte hatte sich in dem Strafprozess Ende September schuldig bekannt. Ihr drohen bis zu 14 Jahre Gefängnis. In dem Prozess ist sie lediglich wegen Besitzes und Transfers von Vermögenswerten kriminellen Ursprungs angeklagt. Ihr Anwalt Roger Sahota sagte im September, alle Opfer würden entschädigt - weil der Wert des Bitcoin seit 2018 von rund 3600 Dollar auf aktuell rund 100.000 Dollar gestiegen ist.
Th.Gonzalez--AT