-
Zugangsbegrenzungen und Glasverbote: Köln rüstet sich für Straßenkarneval
-
Italienische Biathletin kurz vor Olympia positiv getestet
-
Gericht hebt Einreiseverbot gegen früheren Guantanamo-Häftling auf
-
Millionen-Einsparung: WDR lässt Fernsehprogramm technisch vom SWR ausspielen
-
Trump setzt auf "Deal" mit Kuba - Verhandlungen nach seinen Angaben im Gange
-
Deutlich mehr Geflüchtete nutzen staatliches Rückkehrprogramm - Syrer weit vorne
-
Geldstrafen für Klimaaktivisten nach Farbanschlag auf Brandenburger Tor
-
Bundesweite Streiks im Nahverkehr: Busse, U- und Straßenbahnen bleiben im Depot
-
Bauverband meldet weiteren Rückgang bei Sanierungsquote im Gebäudebestand
-
Kündigungswelle nach Bekenntnis zu Klimaschutz: ADAC-Verkehrspräsident tritt zurück
-
Linke zu Forderungen von Wirtschaftsrat der CDU: "Großangriff auf Menschen im Land"
-
Iran-USA-Konflikt: Irans Präsident ordnet Aufnahme von Atomgesprächen an
-
Muskelverletzung im Oberschenkel: ter Stegen droht lange Pause
-
"Stärker als je zuvor": Fan- und Finanzrekorde in 3. Liga
-
Sohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit wegen neuer Vorwürfe festgenommen
-
30.000 Euro Geldstrafe für AfD-Abgeordneten Halemba in Würzburg
-
16.000 illegale Russland-Exporte: Kriminelles Netzwerk in Norddeutschland zerschlagen
-
Warken schließt Streichung der Erstattung von Zahnarztleistungen aus
-
Branchenverband vermisst "Schwung" im Einzelhandel - Wachstum nur online erwartet
-
Beschwerde gegen Stopp von Atomenergie-Nutzung scheitert vor Verfassungsgericht
-
"Reputationsschaden": ADAC-Verkehrspräsident tritt nach Bekenntnis zu Klimaschutz zurück
-
Medien: Ter Stegen fehlt bis zu zwei Monate
-
Agentur: Irans Präsident ordnet Aufnahme von Atomgesprächen mit USA an
-
Frankreich: Neue Treibbojen für Klimaforschung in bis zu 6000 Metern Tiefe
-
83-Jährige stellt Betrügern Kochtopf mit Goldbarren vor Haus
-
Baden-Württemberg: Siebenjährige stirbt durch umstürzende Theke in Vereinsheim
-
Zahl der Krebstoten in Deutschland steigt - aber insgesamt bessere Überlebenschancen
-
Deutlich mehr Anträge von Verbrauchern auf Schlichtung durch Bundesnetzagentur
-
Bierdurst weiter gesunken: Stärkster Absatzrückgang deutscher Brauereien seit 1993
-
Frankreichs Haushalt kurz vor der Verabschiedung
-
"Macht Lust auf mehr": Handballer verlassen Silkeborg
-
Video von brennendem Unfallofer: Polizei in Bayern ermittelt gegen Gaffer
-
Großes Sparpotenzial beim Laden von E-Autos gegenüber Tanken
-
Steinmeier ordnet Staatsakt für verstorbene Bundestagspräsidentin Süssmuth an
-
Latino-Rapstar Bad Bunny mit Grammy für Album des Jahres ausgezeichnet
-
Umfrage: CDU in Hessen verliert an Zustimmung - AfD zweitstärkste Kraft
-
Tausende illegale Exporte nach Russland: Kriminelles Netzwerk zerschlagen
-
Babymilchskandal: Zwei französische Hersteller nehmen Produkte vom Markt
-
Israel öffnet Grenzübergang Rafah für Personenverkehr in beide Richtungen
-
Tausende konspirative Lieferungen nach Russland: Festnahmen in Schleswig-Holstein
-
Leipzig holt Gruda aus Brighton
-
Winterferien: ADAC rechnet mit mehr Verkehr und warnt vor Stau
-
Umsatz im Einzelhandel 2025 etwas stärker gestiegen als erwartet
-
Drei Tote bei schwerem Unfall auf A61 bei Bergheim
-
Streiks im öffentlichen Nahverkehr haben begonnen
-
Bierabsatz sinkt weiter - Stärkster Rückgang seit 1993
-
Dalai Lama gewinnt erstmals einen Grammy
-
Wolff frohlockt: "Dann schlagen wir die Dänen im Finale"
-
Pünktlichkeit der Deutschen Bahn im Januar nur bei 52,1 Prozent
-
Rechtsgerichtete Kandidatin Fernández gewinnt Präsidentschaftswahl in Costa Rica
Weiterer Korruptionsprozess gegen Argentiniens Ex-Präsidentin Kirchner beginnt
Die bereits wegen Korruption verurteilte frühere argentinische Präsidentin Cristina Kirchner muss sich ab Donnerstag in einem weiteren Prozess um mutmaßliche langjährige Bestechungsgeld-Zahlungen vor Gericht verantworten. Kirchner wird vorgeworfen, erst während der Amtszeit ihres Ehemanns Néstor Kirchner (2003 bis 2007) und dann in ihrer eigenen Präsidentschaft (2007 bis 2015) in großem Stil Schmiergeld von Unternehmern im Gegenzug für staatliche Aufträge angenommen zu haben.
Ob Kirchner per Videoschalte am Prozessauftakt teilnehmen wird, war zunächst unklar. Neben der 72-Jährigen müssen sich in dem Verfahren 86 weitere Angeklagte verantworten, darunter ein früherer Minister und weitere stellvertretende Minister. Wichtigstes Beweisstück in dem Strafprozess sind Notizblöcke, auf denen ein früherer Fahrer der Regierung von 2003 bis 2015 nach eigenen Angaben notierte, wann er Bestechungsgeld in bar von Unternehmern zu Regierungsvertretern transportierte.
Ex-Präsidentin Kirchner war bereits im Dezember 2022 der Korruption zum Schaden des Staates schuldig gesprochen und zu sechs Jahren Haft verurteilt worden. Zudem entschied das zuständige Gericht, dass sie bis an ihr Lebensende keine politischen Ämter innehaben darf. Im Juni 2025 bestätigte das oberste Gericht Argentiniens das Urteil. Kirchner darf die Haftstrafe nach einem Gerichtsurteil im Hausarrest verbringen.
In dem nun beginnenden Korruptionsverfahren drohen Kirchner im Fall einer Verurteilung bis zu zehn weitere Jahre Freiheitsstrafe. Erwartet wird ein langes Verfahren. Kirchners Verteidiger bezweifeln die Echtheit der Beweismittel. Sie argumentieren unter anderem, die Notizblöcke seien mehr als 1500 Mal verändert worden.
Kirchner stellt sich selbst seit Jahren als Opfer politisch motivierter Verfolgung durch die Justiz dar. Die frühere Präsidentin ist bis heute die führende Figur der argentinischen Linksperonisten, der einflussreichsten Oppositionsbewegung gegen den amtierenden ultraliberalen Präsidenten Javier Milei. Mileis Partei La Libertad Avanza (LLA) hatte Ende Oktober einen deutlichen Sieg bei der Zwischenwahl zum argentinischen Kongress errungen - und dem linken Lager somit eine schmerzliche Niederlage bereitet.
H.Romero--AT