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Prozess um spektakulären Raubüberfall auf Kim Kardashian hat in Paris begonnen
Für die Täter war sie "die Frau von dem Rapper": Bei einem spektakulären Raubüberfall auf den US-Star Kim Kardashian hatte eine in die Jahre gekommene Diebesbande 2016 in Paris innerhalb von zehn Minuten Schmuck im Wert von etwa neun Millionen Euro erbeutet. Am Montag hat in Paris der Prozess gegen zehn mutmaßliche Beteiligte begonnen.
Die 44 Jahre alte Kardashian selbst will am 13. Mai vor Gericht aussagen. Es war der größte Raubüberfall auf eine Privatperson in Frankreich in den vergangenen zwei Jahrzehnten.
Kardashian war im Oktober 2016 zur Fashion Week nach Paris gekommen und in einem bei Stars beliebten, sehr diskreten Luxushotel abgestiegen. Sie war am Abend der Tat allein, da ihr Leibwächter ihre Schwester bei einem Disco-Besuch begleitete.
Zwei als Polizisten verkleidete Männer drangen gegen drei Uhr nachts in ihr Appartement ein, bedrohten sie mit Pistolen und forderten ihren mit einem riesigen Diamanten verzierten Verlobungsring, den sie zuvor häufig auf Selfies in Onlinediensten gezeigt hatte. Er war ein Geschenk des Rappers Kanye West gewesen, mit dem sie zwischen 2014 und 2022 verheiratet war.
Die Täter knebelten die damals 35-Jährige und fesselten sie an ihr Bett, um das Zimmer zu durchsuchen. Anschließend sperrten sie sie im Badezimmer ein und verließen das Hotel mit einem Beutel voller Schmuck - per Fahrrad. Als ein Riemen in die Speichen geriet, riss die Tasche auf, und der Schmuck verteilte sich auf der Straße.
Einer der Täter sammelte ihn ein und übersah dabei eine Kette mit Diamanten, die am nächsten Tag von einer Passantin gefunden wurde. Es war das einzige Schmuckstück, das von dem Raubüberfall je wieder auftauchte. Die Ermittler gehen davon aus, dass der größte Teil in Belgien verkauft wurde, wobei der Goldschmuck wohl eingeschmolzen wurde.
"Ich dachte, sie würden auf mich schießen und mich töten", sagte Kardashian später. Es sei das schlimmste Erlebnis ihres Lebens gewesen. "Diese zehn Minuten haben mein Leben geändert", sagte sie.
Kardashian verzichtete anschließend lange auf Paris-Besuche und änderte geringfügig ihre Online-Präsenz: Fotos von Reisen postet sie seitdem nur noch zeitversetzt. Ihre Fan-Gemeinde störte dies nicht weiter. Sie wuchs von 84 Millionen Followern im Jahr 2016 auf mittlerweile 357 Millionen.
Französische Medien bezeichneten die mutmaßlichen Täter als "Opa-Bande", da sie zum Tatzeitpunkt im Schnitt um die 60 Jahre alt waren. Von den ursprünglich zwölf Verdächtigen ist einer gestorben, ein weiterer ist nicht prozessfähig.
Der 68 Jahre alte Aomar Aït Khedache, genannt "der alte Omar", ist inzwischen taub und kann sich nur noch schriftlich äußern. Seine DNA war auf dem Klebeband gefunden worden, mit dem Kardashian gefesselt worden war. Die Ermittler halten ihn für den Organisator. Er selber bestreitet dies und erklärte, dass jemand anders ihn beauftragt habe.
"Das war kein schwerer bewaffneter Überfall", hatte er bei seinem Verhör ausgesagt. Lediglich eine "einfache" Angelegenheit, hatte er erklärt. Das Luxushotel war anschließend wegen mangelnder Sicherheitsvorkehrungen in die Kritik geraten. Erst nach drei Monaten konnte die Polizei die Verdächtigen aufspüren und festnehmen.
Einer der Verdächtigen, der 71 Jahre alte Yunice Abbas, veröffentlichte später ein Buch mit dem Titel "Ich habe Kim Kardashian gekidnappt". Zu den Angeklagten zählt auch der Bruder des Fahrers von Kardashian, der im Verdacht steht, Informationen über den Tagesablauf des Stars weitergegeben zu haben - was er jedoch bestreitet.
Der Fall hatte damals für großes Aufsehen gesorgt. Für den Prozess, der bis zum 23. Mai dauert, haben sich etwa 400 Journalisten akkreditiert, unter ihnen zahlreiche Vertreter ausländischer Medien.
Kardashian hat sich inzwischen von einem Star einer Reality-Show zu einer höchst erfolgreichen Geschäftsfrau entwickelt. Der Wert ihres Unternehmens für figurformende Unterwäsche wurde 2023 auf vier Milliarden Dollar geschätzt. Sie studierte zudem Jura und setzte sich in der ersten Amtszeit von US-Präsident Donald Trump erfolgreich für die Begnadigung einer wegen Drogendelikte verurteilten Afroamerikanerin ein.
R.Garcia--AT