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Präsident von El Salvador für zweite Amtszeit eingeschworen
El Salvadors Präsident Nayib Bukele ist für eine zweite Amtszeit eingeschworen worden. Der 42-Jährige leistete den Eid am Samstag vor zahlreichen Anhängern im Nationalpalast in der Hauptstadt San Salvador. Unter den Gästen waren auch der argentinische Präsident Javier Milei und der Sohn von Ex-US-Präsident Donarld Trump, Donald Jr. In seiner Rede versprach Bukele, "die Wirtschaft zu heilen", dafür müsse aber "vielleicht" auch "bittere Medizin" geschluckt werden.
Bukele, der sich selbst "cooler Diktator" nennt, ist in El Salvador aufgrund seines entschlossenen Vorgehens gegen das organisierte Verbrechen beliebt. Im Februar war er mit 85 Prozent der Stimmen für weitere fünf Jahre zum Präsidenten gewählt worden. Seine Partei verfügt zudem über 54 der 60 Sitze im Parlament.
Das zentralamerikanische Land hatte lange Zeit eine der höchsten Mordraten weltweit. Die Regierung spricht von 120.000 Morden innerhalb von drei Jahrzehnten. In dem Bürgerkrieg von 1980 bis 1992 waren 75.000 Menschen getötet worden.
Vor zwei Jahren hatte der Präsident den Ausnahmezustand ausgerufen, um härter gegen Banden vorzugehen. Seitdem wurden mehr als 80.000 Menschen ohne Richterbeschluss festgenommen. Menschenrechtsorganisationen kritisieren die harten Maßnahmen im Kampf gegen die Kriminalität. Sie prangern willkürliche Festnahmen, Folter und Tod von Häftlingen an.
O.Gutierrez--AT